Im deutschen Duell behauptet sich der Hamburger trotz Allergieattacke und folgt Nicolas Kiefer in die dritte Runde.
Im zweiten deutschen Duell innerhalb von 48 Stunden hat Thomas Haas auch seinen Freund Alexander Waske bezwungen und steht wie im Vorjahr in der dritten Runde der French Open.
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Das Ziel fest im Blick: Tommy Haas (© Foto: dpa)
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Zwei Tage nach dem Erstrunden-Sieg gegen Rainer Schüttler setzte sich der Hamburger Tennisprofi am Donnerstag 6:4, 7:5, 6:7 (6:8), 6:4 gegen Waske durch und folgte Nicolas Kiefer in Paris in Runde drei.
Dort trifft Haas am Samstag auf Novak Djokovic aus Serbien-Montenegro, der den an Nummer neun gesetzten Chilenen Fernando Gonzalez schlug.
"Hier in der dritten Runde zu stehen ist schon ein kleiner Erfolg für mich - für das, was ich vor dem Turnier durchgemacht habe", sagte Haas, der noch immer mit Allergieproblemen zu kämpfen hat. "Im vierten Satz habe ich mich auch nicht mehr hundertprozentig wohl gefühlt, aber das Match irgendwie zu Ende gebracht."
Insgeheim hatte Waske auf eine Überraschung gegen den verschnupften Haas gehofft, doch der Wahl-Amerikaner ließ sich - im Gegensatz zu Kiefer am Vortag - nur kurz von einer rund zweistündigen Regenunterbrechung aus dem Tritt bringen.
Nachdem er sich im dritten Satz noch im Tiebreak geschlagen geben musste, nutzte Haas nach mehr als drei Stunden seinen ersten Matchball zum dritten Erfolg im dritten Aufeinandertreffen mit dem Doppel-Spezialisten Waske.
"Ich bin mit dem Bewusstsein ins Match gegangen, hier gewinnen zu wollen", sagte Waske, der in der ersten Runde den Spanier Fernando Vicente bezwungen hatte. "Aber jetzt wünsche ich Tommy, dass er durch die zwei Siege Selbstvertrauen getankt hat und möglichst weit kommt. Ich denke, dass er mit jedem Tag besser wird."
Für Kindlmann war der spanische Sandplatz-Experte Alberto Martin dagegen eine Nummer zu groß. Zwei Tage vor seinem 24. Geburtstag unterlag der über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommene Münchner dem Weltranglisten-68. klar mit 3:6, 3:6, 3:6.
Vor Waske und Kindlmann waren bereits die deutschen Profis Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer, Björn Phau und Schüttler frühzeitig gescheitert.
Für den Qualifikanten Dieter Kindlmann ist das Grand-Slam-Abenteuer auf dem roten Sand von Roland Garros nach der zweiten Runde beendet. "Momentan bin ich sehr enttäuscht. Aber ich habe hier so viel gelernt und hoffentlich ein Ausrufezeichen für die Zukunft gesetzt", sagte Kindlmann, der in der ersten Runde überraschend den Rumänen Razvan Sabau bezwungen hatte.
Bislang stand der in der Weltrangliste auf Platz 438 notierte Bayer erst einmal im Hauptfeld eines Grand- Slam-Turniers - bei den Australian Open 2005 verlor er in der ersten Runde gegen Andre Agassi. "Mein Ziel ist es, wieder unter die Top 100 zu kommen", sagte Kindlmann, der nach einer Schulteroperation im Mai des vergangenen Jahres sieben Monate pausieren musste.
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