Linsen für alle, Damentoiletten im Unterrang, Bier nur in Österreich und Nackte vor der Siegessäule: Die WM der Frauen wird ein ganz besonderes Spektakel. Eine Gebrauchsanweisung.
Natürlich steht es jedem frei, auch bei dieser Weltmeisterschaft - unabhängig vom Spielausgang - die Fußballerinnen zum Trikottausch aufzufordern. Aber theoretisch steht es ja auch jedem frei, sich das Logo seines Lieblingsvereins mit Heftklammern quer über die Brust zu tackern.
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Auch möglich: Public Viewing und Trikottausch. (© dapd)
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Und das tut ja auch niemand (zumindest hat man schon lange von niemandem mehr gehört). Wie kann man stattdessen das Beste rausholen aus dieser ersten Frauenfußball-WM in Deutschland?
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Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
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Der Flügelflitzer


Champions-League-Finale
im radio (94,3 RS2) viel Euphorie. Auf der Strasse in Tempelhof ist nix davon zu spüren. Im sonntagsgeöffneten Mediamarkt läuft das Spiel Frankreich : Nigeria, aber keiner schaut hin - nicht mal die zwangsanwesenden Verkäufer.
Auch später während des deutschen Spiels tote Hose, kein Böller verkündet ein Tor. Bei den Männern wurden sogar während Spielen ohne deutsche Beteiligung rum geballert.
Mein Fazit, abseits des Olympiastadions hat man vom WM-Fußball nichts bemerkt.