Die Mannschaft aus Äquatorialguinea steht stellvertretend für die Außenseiter des WM-Turniers: Sie spielen überraschend gut, bringen den Favoriten ins Wanken - doch Torschuss scheint niemand geübt zu haben.
Es dürfte so zwischen der 60. und 70. Spielminute gewesen sein, da hatten die Zuschauer im Augsburger WM-Stadion nur noch Mitleid mit dieser Genoveva Añonma. Zuvor war es Entsetzen gewesen, was die Besucher gespürt hatten, vielleicht auch ein wenig Häme, aber am Ende tat sie einem nur leid, diese Frau mit den neongrünen Rastalocken und den neongrünen Fußballschuhen.
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Verzweiflung: Ein Fan von Äquatorialguinea kann es nicht fassen. Seine Elf vergibt die schönsten Chancen. (© AP)
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13 Mal schoss die Mittelfeldspielerin von Äquatorialguinea gegen Norwegen auf das gegnerische Tor. Sie traf beinahe alles in der Augsburger Arena - Zuschauer, Mitspielerinnen, Werbebanden, Gegnerinnen, Fotografen. Nur ins Tor traf sie nicht, und weil der Norwegerin Emilie Haavi mit nur einem Schuss ein Treffer gelang, gewann Norwegen am Ende mit 1:0.
Die Partie zwischen Norwegen und Äquatorialguinea steht stellvertretend für den ersten Spieltag dieser Frauen-WM: Der sympathische Außenseiter bringt den pomadigen Favoriten durch keckes Auftreten in Verlegenheit - und verliert am Ende doch. Kanada mühte sich redlich gegen Deutschland - und verlor. Neuseeland und Nordkorea wehrten sich tapfer gegen Japan und die USA. Kolumbien, Australien und eben Äquatorialguinea hatten zahlreiche Gelegenheiten - alle unterlagen letztlich knapp.
"Es sind Details, die Fußballspiele am Ende entscheiden", sagte Äquatorialguineas Trainer Marcelo Frigerio, "Sie dürfen nicht vergessen, dass wir zum ersten Mal bei einer WM dabei sind. Es ist doch selbstverständlich, dass meine Spielerinnen nervös sind." Natürlich habe seine Mannschaft an diesem Tag vier Tore schießen können, nur sei das eben nicht gelungen. "Aber wir haben gezeigt, dass wir auf Augenhöhe sind."
In der Tat hatte kaum jemand damit gerechnet, dass seine Mannschaft mithalten könnte mit Norwegen, das immerhin als Favorit auf den Titel gilt, wenn es neben der deutschen Elf überhaupt Favoriten geben darf bei diesem Turnier. Im Frauenfußball, da gibt es nämlich noch sogenannte kleine Mannschaften. Und Äquatorialguinea, auf Platz 61 der Weltrangliste, gehört zu diesen Kleinen.
Kaum jemand wusste, wer diese Äquatorialguineerinnen überhaupt sind. Der Trainer versteckte seine Elf, so gut es eben ging. "Sie müssen das entschuldigen", sagte er. "Es ist eine kleine Chance für dieses kleine Land, wenn die Gegner nicht allzu viel über uns wissen."
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hallo...hal-lo...ha-llo!? Ist da wer? eingeschlafen? keinen bock? was ist bloß los mit der sportredaktion? ach so, gibts nicht mehr, nur noch internetredaktion. ach so. 12 uhr und noch kein vorbericht zum zweiten spiel der gruppe a. na ja, ist ja nur die deutsche frauenfußballnationallmannschaft (was für ein wort), dreht sich ja nur um das marketingding der letzten zeit. da hat sich die sz-i sich ja ordentlich beteiligt und die themen, die die dfb-agentur gesetzt hat, brav und laut widergekäut. aber info zu heute abend? nee.
dann findet im anschluss (anstoß zur info: 23 Uhr) das achtelfinale der anderen fifa-wm™ statt, in der die u-17 jungsnationalmannschaft gegen die usa antritt. die sz: rührt keinen finger. zur info: im oberen tableau fielen letzte nacht 15 tore in vier spielen (jap-nzl 6:0, bra-ecu 2:0, uzb-aus 4:0, urg-cgo 2:1), außenseiter uzb begeistert mit attraktivem angriffsfußball, japan schießt neuseeland ab, brasilien hat am anfang glück gegen den sa-nachbarn und congo verliert durch einen abgefälschten freistoß gegen die urus. die deutsche u-17 hätte im viertelfinale england oder argentinien, biedes keine berauschenden gegner, u-17 em niederlande ist schon raus und im halbfinale wüprde civ warten, das brasilien das leben sehr schwer gemacht hat. genug der hinweise, mit freude erwarte ich damen- wie herrenfußball, frauewn und männer auf dem grünen rasen. aber leider nicht in der sz-i