Formel 1 Vettel: "Titel muss der Anspruch sein"

Sebastian Vettel fühlt sich bereit, um mit Ferrari den Titel zu gewinnen.

(Foto: Getty Images)

Der Ferrari-Pilot gibt sich vor dem Formel-1-Start kämpferisch. Marcel Koller bleibt Österreichs Teamchef. Lukas Podolski denkt über einen Abschied aus der Türkei nach.

Formel 1: Sebastian Vettel (28) strebt in diesem Jahr die Rückkehr auf den Formel-1-Thron an. "Der Titel muss der Anspruch sein, den Ferrari hat. Dafür bin ich nach Maranello gekommen. Die 1 muss zurück aufs rote Auto", sagte der Heppenheimer vor dem Saisonstart in Australien (6.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) in einem Interview mit der Autobild Motorsport: "Als Fahrer muss man immer an sich und seine Chancen glauben. Wir müssen nur die richtigen Voraussetzungen schaffen, dann ist alles möglich."

Nach drei Siegen und Platz drei in der WM-Wertung in seiner Debütsaison für die Scuderia fühlt sich Vettel wieder bereit für den Angriff auf den Branchenprimus Mercedes mit Weltmeister Lewis Hamilton (31, England) und Nico Rosberg (30, Wiesbaden). "Dass Mercedes das Team ist, das es zu schlagen gilt, ist klar", sagte Ex-Weltmeister Vettel: "Wir wollen die zwei Jungs im Silberpfeil unter Druck setzen und im Idealfall auch hinter uns lassen."

Fußball, Österreich: Marcel Koller bleibt auch nach der Fußball-EM in Frankreich Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Der 55 Jahre alte Schweizer und der Österreichische Verband einigten sich auf eine Verlängerung des Kontraktes bis 2017, der sich bei einer erfolgreichen Qualifikation für die WM 2018 in Russland bis nach der Weltmeisterschaft verlängert. Das teilte der ÖFB am Dienstag mit.Bei der EM in Frankreich trifft Österreich in der Gruppe F auf Ungarn, Portugal und Island.

Bayerischer Scheiterhaufen

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Koller übernahm das Austria-Team am 1. November 2011 und führte es zuletzt souverän zur erstmaligen sportlichen Qualifikation für eine EM-Endrunde. 2008 war Österreich zusammen mit der Schweiz als Gastgeber automatisch dabei. In der jüngeren Vergangenheit war Koller auch immer mal wieder als Trainer bei diversen Bundesligisten im Gespräch.

Fußball, Türkei: Lukas Podolski hat nach dem erneuten Anschlag in der Türkei mit vielen Todesopfern seine Zukunft bei Galatasaray Istanbul infrage gestellt. "Man muss gut überlegen, wie es weitergehen soll, bei dem was hier passiert ist", sagte der Fußball-Nationalspieler der "Bild"-Zeitung.

Podolski hatte am Sonntag mit seinem Team in Ankara gespielt, bevor in der türkischen Hauptstadt eine Autobombe 37 Menschen tötete. Zu den Opfern gehört auch der Vater von Podolskis Teamkollege Umut Bulut. "Der ganze Club steht unter Schockstarre", sagte Podolski. Im vergangenen Sommer war Podolski nach einem missglückten Engagement bei Inter Mailand in die Türkei gewechselt und hatte bei Galatasaray sportlich wieder überzeugen können.

Fußball, Italien: Nationaltrainer Antonio Conte wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und die Squadra Azzurra nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) verlassen. Dies bestätigte Verbandspräsident Carlo Tavecchio am Dienstag. Ein Nachfolger für den 46-jährigen Conte steht noch nicht fest. "Antonio Conte ist ein Mann der Tat. Ihm fehlt das tägliche Training, das ist für ihn das Wichtigste", sagte Tavecchio. Es sei verfrüht, über einen Nachfolger zu sprechen. "Wir werden alle Schritte im Interesse der Nationalmannschaft unternehmen", sagte Tavecchio. Conte, der den viermaligen Weltmeister seit 2014 betreut, gilt als Kandidat für den Trainerposten beim englischen Meister FC Chelsea. Medienberichten zufolge soll er in den nächsten Tagen offiziell als Teammanager ab der kommenden Saison vorgestellt werden. Der Champions-League-Sieger von 2012 wird seit der Entlassung von José Mourinho bis zum Saisonende vom Niederländer Guus Hiddink betreut.

Fußball, Hamburger SV: Für Angreifer Josip Drmic (23) vom Hamburger SV ist die Saison in der Fußball-Bundesliga verletzungsbedingt beendet. Der Schweizer hat sich am Sonntag bei Bayer Leverkusen (0:1) einen traumatischen Knorpelschaden zugezogen, Drmic muss operiert werden. Das teilten die Hanseaten am Dienstag mit. Damit wird Drmic auch nicht mehr für den HSV spielen, die Hamburger hatten ihn nur bis Sommer von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.

"Es tut mir unendlich leid, weil ich mit dem HSV in der Rückrunde eine Menge vorhatte. Jetzt werde ich den Jungs ganz fest die Daumen drücken", schrieb Drmic bei Facebook: "Ihr könnt euch denken, dass es mir gerade schwer fällt, optimistisch zu sein. Aber ich war immer ein Kämpfer und werde auch diesen Kampf annehmen, um möglichst bald wieder auf den Platz zurückzukehren."

Fußball, Fortuna Düsseldorf: Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf setzt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga auf einen routinierten Trainer. Einen Tag nach der Trennung von Marco Kurz, der nur 81 Tage bei den Düsseldorfern im Amt war, gab der Club die Verpflichtung von Friedhelm Funkel bis zum Saisonende bekannt. Der 62-Jährige, der schon bei neun verschiedenen Proficlubs als Coach gearbeitet hat, gilt als Spezialist und "Feuerwehrmann" im Abstiegskampf. Zuletzt war der ehemalige Bundesligaprofi, der als Aktiver und Trainer mehr als 1000 Spiele in der Bundesliga und 2. Liga absolvierte, bis April 2014 Trainer bei 1860 München.