Nach dem WM-Sieg der deutschen Fußballerinnen haben sich Politiker dafür ausgesprochen, künftig auch Frauen in der Bundesliga der Männer mitspielen zu lassen.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sagte der Bild-Zeitung, der Fußball würde dadurch "spielerischer und fairer". Auch der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki forderte in dem Blatt, die DFB-Statuten entsprechend zu ändern: "Die Attraktivität des Spiels würde steigen. Allerdings müsste man dann auf die Tradition des Trikot-Tausches verzichten."

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Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sagte der Bild-Zeitung, die Entwicklung im Frauen-Fußball sei zwar "sensationell", doch "bis runter zur Regionalliga hätten die Frauen keine Chance. Dafür sind die körperlichen Vorraussetzungen zu verschieden". Laut DFB-Statuten dürfen Mädchen nur bis zur C-Jugend in einem Team mit Jungen spielen. Danach sind keine gemischten Mannschaften mehr erlaubt.

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(sueddeutsche.de/AFP)