Die Ereignisse rund um die Wahl des Fifa-Präsidenten wird immer mehr zur Schlammschlacht, die Protagonisten sind: der skandalumwitterte Amtsinhaber, ein anonymer Fifa-Offizieller, der Enthüllungen ankündigte und abtauchte - und jede Menge verzweifelte Verbandsmitglieder, die Sepp Blatters Wahl verschieben wollen.
Am Tag vor der Präsidentenkür des Fußball-Weltverbandes Fifa wuchs die Unruhe am Kongressort Zürich, und die Ereignisse überschlugen sich. Angekündigt gewesen war die Pressekonferenz eines ehemaligen Fifa-Offiziellen mit angeblich neuem Belastungsmaterial gegen vier Fifa-Vorständler.
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Sichtlich angeknockt: Fifa-Präsident Sepp Blatter. (© dpa)
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Die fand dann zwar nicht statt, dafür aber verließen mehrere asiatische Verbände Zürich vor der abendlichen Kongresseröffnung - aus Protest gegen die Suspendierung von Mohamed bin Hammam aus Katar. David Bernstein wiederum, Chef der britischen Football Association (FA), beantragte die Verlegung der Blatter-Wahl am Mittwoch. Damit versuchten die Briten, nach den jüngsten Turbulenzen, in denen es um diverse Bestechungsvorwürfe gegangen war, einem verbandsinternen Reformer die Chance zu einer Kandidatur geben.
Zuvor hatte Blatters Vorstand passenderweise einen Untersuchungsausschuss des Londoner Parlaments düpiert, der die WM-Vergabe 2018 und 2022 untersucht: Die Fifa-Exekutive bezeichnete alle dort erhobenen Korruptionsvorwürfe gegen sechs ihrer Mitglieder kurzerhand als haltlos; die interne Ethikkommission, mit der die Fifa sich selbst kontrollieren will, wird daher gar nicht erst eingeschaltet.
Begonnen hatte die Züricher Schlammschlacht am Sonntag mit der Suspendierung Bin Hammams, dem Korruption vorgeworfen wird. Der zog daraufhin seine Kandidatur gegen Blatter zurück. Ebenfalls 30 Tage aus dem Verkehr gezogen wurde Fifa-Vorstandsmitglied Jack Warner (Trinidad/Tobago). Die Fifa-Ethikkommission hält beiden vor, sie sollen bei einem diskreten Treffen den Vertretern von 25 karibischen Fußballverbänden jeweils 40.000 Dollar zugesteckt haben, damit diese Blatters Herausforderer wählen.
Die Funktionäre sollen das Geld in einem Hotelzimmer in Trinidad erhalten haben - gegen Empfangsbestätigung und jeweils in Hundert-Dollar-Noten. Beide Beschuldigten wiesen die Bestechungsvorwürfe zurück. Bin Hammam hat Einspruch eingelegt und droht jetzt mit weiteren Schritten.
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Atomstromlobbyismus, Verhinderung von Kennzeichnung ungesunder Lebensmittel, Pharma-Klüngel, illegale Waffenexporte, Kriegsverbrechen oder was auch immer für Sauereien geht,
es ist immer dasselbe: Da gibt es diejenigen, die so etwas aufdecken, sich auskennen und informiert sind,
aber jedes mal auch ein paar Forentrolle, die von all dem noch nie etwas gehört haben und "Beweise" fordern.
Dass diese Leute gar nicht merken, wie sie sich der Lächerlichkeit preiszugeben.
der mithilfe eines Fussballturniers und eines Logos TV-Anstalten und Sponsoren in aller Welt, und damit den Geldbeutel des Fernsehzuschauers und Konsumenten, um Milliarden Euro "erleichtert"? Gar keine!
Die TV-Übertragung müßte grundsätzlich frei sein und die Bandenwerbung dürften die Sponsoren mit den austragenden Ländern und Eigentümern der Stadien frei verhandeln. Zukünftig möge ein Land, welches sich Stadien und Organisation leisten kann, die WM veranstalten. Wie im Fall Katar!
Eine FiFa braucht es dazu nicht mehr...
Der einzige Geschäftszweck in diesem Züricher Gebäude ist es, ohne großen Aufwand, mithilfe von Rechten und Lizenzen, mit einer schlanken Organisation, Geld zu machen!
Dass aus jedem Land der Welt die obersten Fußballpräsidenten bei diesem Spielchen mitmachen und stützen, ist der eigentliche Skandal.
Übrigens scheint Franz B. mit seinem von Robert Schwan antrainierten Gespür für geschäftliche Angelegenheiten rund um den Fußball diesen "Braten" schon seit längerer Zeit gerochen zu haben und hat damit seine persönlichen Konsequenzen schon gezogen? "Koan Fifa-Amt!"
anzieht, wie der Misthaufen die Fliegen. Ausgerechnet die beste Demokratie der Welt.
Oder ist da doch mehr Schein als Sein. Mehr Geldschein als Demokratiedasein?
Vielleicht meinte er ja auch "Saubär" - mag sein, dass er´s nicht so mit der Rechtschreibung hat...
(Oo, der böse Deutsche macht sich schon wieder imperialistisch über die Schweizer lustig... ich alter Grammatik-Na.zi - pfui!)
Sie dürfen nicht vergessen, dass es sich dabei um die Definition von "sauber" handelt, die in Teilen der Schweiz gängig ist:
"Sauber ist, wer das Geld hat!"
Paging