Beim FC Bayern sind Fans und Vorstand nicht zum ersten Mal aneinandergeraten. Den Vereinsoberen ist das diffuse Gewusel in den Fanblöcken offenbar nicht ganz geheuer. Nun rufen sie in einem Offenen Brief zur Versöhnung auf.
Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben schon hin und wieder moniert, dass der Nationalmannschaft zu viele Termine eingeräumt werden und ihr FC Bayern deshalb so häufig die Spieler abstellen muss. Doch diesmal dürften der Manager und der Vorstandsvorsitzende froh sein, dass an diesem Wochenende die Nationalelf in Hannover spielt und nicht der VfL Wolfsburg in der Münchner Arena zu Gast ist. Der kommt erst eine Woche später und vielleicht ist bis dahin ihr Zwist wieder in Vergessenheit geraten.
Uli Hoeneß konnte seinen Ärger über bestimmte Bayern-Fans auf der Jahreshauptversammlung nicht verbergen. (© Foto: ddp)
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Weil sich Hoeneß und Rummenigge während der Jahreshauptversammlung des Klubs am Montag mit sehr scharfen Worten gegen einen Teil der Stehplatzbesucher im eigenen Stadion wendeten, blickt der erregte Manager einen Tag später erregt aus jeder Zeitung heraus, die Aufregung unter den Anhängern ist groß. Dabei markiert der emotionale Ausbruch des Uli Hoeneß und auch die Reaktion den vorläufigen Höhepunkt einer Auseinandersetzung, die in Teilen nicht allein den FC Bayern betrifft.
Spagat zwischen Kommerz und Fanliebe
Immer wieder kommt es im modernen Fußball zu dem Spagat, Kommerz und Fanliebe miteinander zu vereinen. Gerade bei einem Verein wie Bayern München, dem umsatzstärksten, dem gewinnträchtigsten, dem sportlich erfolgreichsten kommt dieser Konflikt zum Tragen. "Ihr wollt Ribéry, ihr wollt Toni - aber Champagner wollt ihr nicht", rief Hoeneß den anwesenden Fans im Saal zu.
Den Vereinsoberen ist das diffuse Gewusel in den Fanblöcken offenbar nicht ganz geheuer. Einerseits gehört die lärmende Stehtribüne zum guten Erscheinungsbild eines Fußballvereins, andererseits wenden sich diese Anhänger aber auch gegen die "zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs", wie es zum Beispiel der Club Nr. 12, eine Vereinigung mehrerer Bayern-Fanklubs, auf seiner Internetseite formuliert. Und das kann schlecht fürs Geschäft sein.
So hat der Club Nr. 12 - in fast allen anderen deutschen Vereinen gibt es vergleichbare Organisationen - schon versucht, im Sinne ihrer Mitglieder die Vereinspolitik zu beeinflussen. Er spricht sich für mehr Stehplätze im Stadion aus - was weniger Einnahmen für den Klub bedeutet -, er hat etwa schon mit Flyern für einen Neubau eines Münchner Fußballstadions gekämpft, als sich die Vereine noch für einen Umbau des Olympiastadions einsetzten. Sie wendeten sich scharf gegen eine Idee, den FC Bayern aus Werbegründen in der Magenta-Farbe des Hauptsponsors spielen zu lassen. Und als der Verein einmal die Stimmung in der Kurve mit einer Blaskapelle unterstützen wollte, pfiffen die Fans, was die Lungen hergaben.
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Kosovo-Konflikt
Was für eine Diskussion! Da regen sich Fans eines erfolgreichen Fußballvereins auf, dass er nicht für Stimmung sorgt und werfen ihm vor, ein kommerzielles Unternehmen zu sein. Auf der anderen Seite reicht ihnen die Ausübung des "Kerngeschäfts" - nämlich attraktiver Fußball, Titel und Weltstars - nicht aus, sondern sie wollen, dass der Verein, der im Grunde nichts soll als Fußballspiele zeigen, auch noch für die Stimmung sorgt. Will er das tun, wirds abgelehnt, weil - zu kommerziell (Blaskapelle). Blödsinn! Der FCB liefert die Rahmenbedingungen - tolles Stadion, Superspieler, gute Preise. Der "Fan" in der Kurve sucht verzweifelt das Haar in der Suppe, um seine eigene miese Stimmung dem Verein in die Schuhe zu schieben. Wer bietet sich da an? Klar - die Champagnertrinker! Die tun zwar keinem was, sitzen in ihren Logen und sind gar nicht zu sehen, aber für die schlechte Stimmung verantwortlich. Jetzt verrate mir doch mal einer, wie Leute Stimmung kaputt machen können, die gar nicht zu sehen sind oder zu hören sind! Oder rufen sie durch Lautsprecher ab und zu ein:"Ruhe bitte" in die Ränge? Nöö, die einzig wahren "Fans" in den Kurven renken sich die Hälse aus, um zu beobachten, wie die Logenbesucher sich benehmen! Auch nicht schlecht. Mir als Fan ist es vollkommen egal, was in den Logen abgeht. Ob die da Champagner oder Mineralwasser trinken oder ihren Schönheitsschlaf halten, hat mir der Stimmung auf den Rängen nicht das Geringste zu tun. Die Beträge, die sie zahlen aber eine ganze Menge mit den finanziellen Möglichkeiten des FCB, den Kuttenträgern was zu bieten.
Hallo Bayern-Fans,
das halten wir doch aus, wenn zwei Frustrierte BVBler sich über unseren Verein auslassen. Zuhause hört ihnen doch keiner zu, da hat jeder den selben Schmarrn zu erzählen. Also mich hat es keine Sekunde Interessiert als Niebaum/Maier den BVB an die Wand gefahren haben.
Gruß
gerhard183
theog sollte man einfach ignorieren, er ist nicht gerade mit intelligenz oder witz gesegnet. susi ist aber ein anständiger, ausser er lässt sich von theo anstecken bzw. er meint ihm aus vereinstreue beistehen zu müssen
@randyandy: deine beschimpfungen solltest du unterlassen, das ist wirklich arm
... die sticheln so lange, bis anderen der Kragen platzt.
Aber trotzdem sehr schön, dass Du, Susi, als Vertreterin der Trollfraktion nicht beleidigt bist. Es steht Dir auch einfach nicht zu, aber immerhin:
Theog fängt in solchen Situationen immer zu weinen an :-)
@randyandy: Lass sie. Die Neider - oh, nein, das sind sie ja nicht, sie tummeln sich ja nur aus purer Besorgnis bei der SZ im FCB-Thread, im 5-Minuten-Takt - also, die von der schwarzgelben AG, was soll man von denen eigentlich erwarten? :-)
Natürlich wäre es rücksichtsvoll, wenn schwarzgelb mal die Gedanken ordnen würde und dann in EINEM Kommentar abgeben würde, statt hier ungefähr jeden zweiten Kommentar rein zu müllen.
Vorschlag: Auf Endlospapier ausdrucken und entsprechend verwenden...
... kleine schwuchtel: keiner redet hier mit dir! ich schon gar nicht. insofern: schönen guten morgen - auf nimmerwiedersehen.
Paging