Der FC Bayern steht offenbar vor der Verpflichtung des Schweizer Offensivspielers Xherdan Shaqiri. Der 20-Jährige soll etwa zwölf Millionen Euro kosten und absolvierte bereits die sportärztliche Untersuchung. Er gilt als spielfreudig und dribbelstark und könnte sowohl Robben als auch Ribery ersetzen.
Einen Spitznamen bekommt man nicht geschenkt. Man muss ihn sich erarbeiten, erspielen, erkämpfen. Karl-Heinz Riedle wird auf ewig "Air Riedle" gerufen werden, Franz Beckenbauer ist der "Kaiser" und Franz Roth ist "Bulle Roth".
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Ein echter Straßenkicker: Xherdan Shaqiri vom FC Basel. (© REUTERS)
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Der 20-jährige in Gjlan im heutigen Kosovo geborene Fußballer Xherdan Shaqiri kann gleich auf drei Beinamen verweisen. "Kraftwürfel" nennen sie ihn in der Schweiz oder "Zauberzwerg", gerne auch mal "Shaq Attack" in Anlehnung an den wuchtigen Basketballer Shaquille O'Neal. Von der kommenden Saison an soll Shaqiri für den FC Bayern auflaufen.
Am Montag soll Shaqiris Berater Wolfgang Vöge in München gewesen sein, um die Details zu klären -am Dienstag war Shaqiri bereits bei der sportärztlichen Untersuchung. Kolportiert wird derzeit, dass Shaqiri vom FC Bayern einen Vertrag bis zum Jahr 2016 bekommt und der FC Basel etwa 14 Millionen Franken (rund 11,6 Millionen Euro) erhält, dazu Bonuszahlungen bei Titeln.
Offiziell halten sich beide Vereine derzeit zurück, Münchens Mediendirektor Markus Hörwick sagte, was er immer sagt, wenn es Gerüchte um Zugänge gibt: "Wenn es etwas zu sagen gibt, dann machen wir das." Der Präsident des FC Basel, Bernhard Heusler, gab an, "dass wir Transfers erst dann kommentieren, wenn sie definitiv sind".
Bayern-Trainer Jupp Heynckes erklärte am Montag: "Ich habe mir Basel schon mal angeschaut. Es ist doch klar, dass man da Spieler sieht, die herausragen." Heynckes sagte aber auch: "Wir haben schon so viele Spieler verpflichtet, die dann nicht zu uns gekommen sind."
Herausragend ist Shaqiri allemal, der 1,69 Meter große Flügelspieler ist 72 Kilogramm wuchtig, er gilt als beidfüßiger Techniker und kraftvoller Dribbler. Thorsten Fink, der Shaqiri kürzlich noch beim FC Basel trainierte, sagt über ihn: "Das ist ein ganz frecher Hund, spielstark, dribbelstark. Er ist wie so ein Ninja Hero Turtle." Wie Shaqiri agiert, das kann man hier sehen. Und hier. Und hier.
Shaqiri gilt aufgrund seiner Fähigkeit, auf beiden Flügeln spielen zu können, als idealer Ersatzmann für die doch verletzungsanfälligen Dribbler Franck Ribéry und Arjen Robben. Er kann aber auch im offensiven Mittelfeld oder als zweiter Angreifer spielen, seine Vielseitigkeit könnte ihm in München durchaus zahlreiche Einsatzminuten bescheren.
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Berliner Zeitung
Champions-League-Finale

----"...Weiss nicht, wieviel das gebracht hat, aber offenbar war dies das einzige Ziel der damaligen Verpflichtung..."----
Hoeneß antwortete auf eine Frage sinngemäß, es wäre hinsichtlich einer Japan-Vermarktung natürlich toll, wenn Usami es schaffe zu spielen. Ich muss Ihnen jetzt nicht erklären, dass eine korrekte Schlussfolgerung aus dieser Aussage nicht mit Ihrer geäußerten These vereinbar ist. Das schaffen Sie schon selbst, auch wenn Sie sich nicht mit einfachem s, sondern mit Doppel-s schreiben..;-)
Ich habe übrigens generell keine Probleme damit, wenn es ein Spieler bei Bayern nicht schafft. Er sollte aber halt schon die eine oder andere Chance bekommen, bevor man ihn für gescheitert erklärt. Bei Usami schaut es derzeit nicht danach aus, als würde er diese Chance in nächster Zeit bekommen. Und wenn dann noch vermeldet wird, dass für relativ viel Geld ein Gleichaltriger verpflichtet wird, der dieselben Spielpositionen bekleidet, schaut's für Usami natürlich noch düsterer aus.
@AlfredJ
Ihnen ist aber schon klar, dass die 11-Spieler-Philosophie von van Gaal bis zum Exzess betrieben wurde? Mag sein, dass Heynckes nach anfänglichem Rotieren nun ähnlich tickt. Das wird man sehen.
... vielleicht will das Management des FC Bayern auch einfach nur eine neue Personalpolitk fahren: bloss keinen Druck auf die gesetzten 11 (oder 12) Spieler ausüben, damit in der Mannschaft keine Unruhe aufkommt. Sei es drum, die Konkurrenz in der Bundesliga wird es mit Freuden aufnehmen: weiterhin keine erstklassige Ergänzung in der Verteidigung, wieterhin sind die Bayern mit "Robbery" äusserst anfällig, wenn sie auf eine kompakt mit Pressing spielende Mannschaft treffen, die erstklassig und effektiv auf Offensive umschalten kann, sobald sie in Ballbesitz gerät. So wie es der BVB und Mönchengladbach dieses Saison vorgespielt haben, oder aber Inter Mailand im CL-Endpsiel 2010.
Bitte sagen Sie dochmal wenn es für den talentierten Shaquiri keine Spielpraxis geben wird, welcher linke Verteidiger von Weltklasse, für den es potentiel ja auch keine Spielpraxis geben dürfte, soll denn nach München wechseln?
Sie haben zuviel Bundesligamanager gespielt.
Sie beklagen, dass es keine Alternative zu den ersten 11 gebe obwohl es eigentlich 12 seien, was ich so verstehe, als ob es doch eine Alternative gebe. Sie beklagen, dass es für die hochveranlagten Gustavo und Timos... keinen Perspektive gebe. Nun, vielleicht ist ja deren Perspektive hochveranlagter Auswechselspieler zu sein und Lücken schnell und ohne großen Qualitätsverlust zu schließen, weil sie z.B. ungeheuer vielseitig sind, wie z.B. Gustavo - aber auch Boateng oder Kroos, Alaba und Schweinsteiger.
Also was jetzt?
Soll sich der FCB 24 gleichwertige Spieler leisten und dazu am Ende noch 10 herausragende Talente fördern?
Die haben wohl gerade einen Schweizer NAtionalspierler gekauft - aber keine Schweizer Bank!
"das war's dann wohl für den sieben Monate jüngeren Takashi Usami."
U.Hoeneß hatte doch schon zu dessen Verpflichtung geäussert, dass sich dadurch die FCB-Spiele besser in Japan vermarkten lassen.
Weiss nicht, wieviel das gebracht hat, aber offenbar war dies das einzige Ziel der damaligen Verpflichtung.
dww
Die spinnen, die Bayern, wenn es denn stimmt!!!
Noch ein Offensivspieler, für den es keine Spielpraxis geben wird. Noch einer, der unter dieser Taktik kaputt gehen wird.
Was ist das nur für eine Politik?
Ich verstehe es nicht mehr.
Müller, Kroos, Robben, Ribery, Gomez, gesetzt und doch einer zuviel!!! Alaba, als Backup für wen?
Usami hochtalentiert, ohne Spielpraxis, gescheitert!!
Olic unzufrieden als Backup für Gomez, geht.
Petersen als Backup für Olic, keine Spielpraxis.
Jetzt noch ein Offensiver oder besser zwei!
Aber um himmelswillen für welches taktische Konzept, wenn es denn bei den Bayern so etwas derzeit überhaupt gibt.
Wo bleibt der Backup für Schweinsteiger?
Wo ist der Platz für Timo oder Gustavo? Beides hochqualifizierte, aber in diesem Team ohne Perspektive weil kein Konzept.
Wo ist der rechte Außenverteidiger von Weltklasse?
Wo ist der zweite Innenverteidiger von Weltklasse?
Wo ist der Backup für Lahm, Contendo?
Es gibt keine taktisches Konzept in München, deshalb keine Alternative zu den 11 Ersten obwohl es eigentlich 12 sind. Jeder weiß was ich meine, oder?
Ich verstehe es nicht.
Paging