In der ersten Pokalrunde drohten die Bayern ohne Luca Toni noch in Schönheit zu sterben. Mit dem Italiener sieht die Sache drei Monate später in Runde zwei ganz anders aus.
Am Mittwochabend war Daniel van Buytens Einsatz gegen Mönchengladbach nicht nötig. Vor knapp drei Monaten, in der ersten Runde des DFB-Pokals, hatte Ottmar Hitzfeld den belgischen Manndecker aus purer Verzweiflung als Sturmtank eingewechselt: in der 112. Minute der Verlängerung in der Wacker-Arena zu Burghausen. An jenem 6. August - es scheint eine Fußball-Ewigkeit her - versiebte der FC Bayern ohne Luca Toni Chance um Chance und konnte sich letztlich bei Oliver Kahn bedanken, im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten noch einmal davongekommen zu sein.
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Tickt ganz richtig für die Bayern: Luca Toni. (© Foto: Reuters)
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Nach dem Spiel gegen Burghausen sagte Hitzfeld, bei der Chancenauswertung seiner Mannschaft hätte er "fast graue Haare bekommen". Diese Gefahr scheint zurzeit gebannt: Sollte Hitzfeld in nächster Zeit weiter ergrauen, wird es nicht an seinen Stürmern liegen. Schon gar nicht an Luca Toni.
Im Spiel gegen den Führenden der zweiten Liga konnte es sich der Bayern-Trainer sogar erlauben, Miroslav Klose zunächst zu schonen und Lukas Podolski 90 Minuten durchspielen zu lassen. Podolski wirkte in guten Szenen bemüht und in schlechten wie ein Fremdkörper in einer geschlossenen Münchner Mannschaft.
Und Luca Toni? Nun, Luca Toni stand zunächst bei einem Fehler des Gästetorwarts Christofer Heimeroth goldrichtig, dann zeigte er einen feinen Drehschuss aus 18 Metern Entfernung. Das Ergebnis: zwei Tore, ein entschiedenes Spiel, routinierte Freude in der Münchner Arena.
Die Tatsache, dass die Gladbacher eine Halbzeit ein gleichwertiger Gegner waren und durchaus Chancen hatten, in Führung zu gehen, hatten Tonis Tore weggewischt. Ottmar Hitzfeld sagte zwar pflichtbewusst, man könne im Pokal nie wissen, "ob man nicht doch in eine Verlängerung" müsse. Allerdings zeigte er nach diesem Satz ein Lächeln, als ob er nie auch nur im Entferntesten diese Möglichkeit in Betracht gezogen hätte.
"Luca Toni hat dieses Radarsystem im Kopf", sagte Hitzfeld über das erste Tor des Italieners, bei dem Toni zu riechen schien, dass Heimeroth daneben greifen würde. Manager Uli Hoeneß analysierte den Spielverlauf in einem Satz: "Wir haben nun mal Luca Toni, der ist fürs Toreschießen da." Der spät eingewechselte Marc van Bommel ist die Klasse seines Mittelstürmers schon gewohnt: "Luca kann rechts schießen, Luca kann links schießen. Der Torwart muss immer spekulieren, das macht es ganz schwer."
Die Gäste aus Mönchengladbach fügten sich brav in ihr Schicksal und waren zufrieden damit, lange gut mitgehalten zu haben. "Es ist nicht üblich, dass man sich hier gegen diese Bayern solche Chancen herausspielt", sagte Torwart Heimeroth nicht ohne Stolz. Und Trainer Jos Luhukay ging gleich zur Tagesordnung über: "Jetzt können wir uns auf unser nächstes Spiel gegen Jena freuen."
Vor drei Monaten sah es noch so aus, als könnten die neuen Bayern bei aller spielerischer Klasse das Toreschießen vergessen, daran konnte auch Daniel van Buyten bei seinem rustikalen Kurzeinsatz nichts ändern. Mit einem Luca Toni in der schnörkellosen Form vom Mittwochabend erscheint dieses Problem weit, weit weg.
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(sueddeutsche.de)
Umstrittenes Anti-Piraterie-Abkommen
..bist du sicher, dass das ein rechtschreibfehler ist? Ich nicht ;)
Zitat:
"Und dem Schweini wird es bald ähnlich gehen. Denn wenn einer beim FCB anfängt, sich wie ein Proll die Haare zu färben.."
Was ich viel prolliger finde ist die Gubel-Gestig von Toni! Er mag noch so einen tollen Torriecher haben: Dieses Gewackle geht mir auf die Nerven und zeugt meiner Meinung nach nicht von einem Übermaß an Grips.
Aber das passt auch ganz gut zu seiner strikten Weigerung zur sprachlichen Integration.
....kann einem schon leid tun.
In der Mannschaft nimmt ihn offensichtlich keiner ernst. Ab und zu darf er mal mitspielen. Aber wenn er nicht dabei ist, ist es auch egal.
Er kann gar nichts dafür, denn er konnte nicht wissen, welche Granaten er als neue Kollegen bekommt. Das einzig richtige wäre wirklich ein Wechsel.
Und dem Schweini wird es bald ähnlich gehen. Denn wenn einer beim FCB anfängt, sich wie ein Proll die Haare zu färben und die Nägel zu lackieren, steht er auf der Abschussliste von Uli Höneß. Vor allem wenn er keine Leistung mehr bringt.
Also beide einfach ausleihen. Vielleicht für lau, der FCB braucht die Kohle doch nicht.
Ok, wir nehmen ihn.
Wir haben ja schon Guerrero, Trochowski und Jarolim.
Da können wir Podolski auch noch in Hamburg verkraften.
;-)
so ist es nun mal bei stürmern, klares JA
Paging