Ein fast zwangsläufiges Resultat: Nach Bayerns 2:1 beim VfL Bochum macht sich in der Bundesliga eine gewisse Gleichgültigkeit breit.
Es dunkelte schon über der Castroper Straße, die Kehrwagen fegten bereits den Müll von mehr als 32000 Besuchern zusammen, und nur die unerschütterlichsten Anhänger des heimischen VfL harrten noch an den Bierständen aus, da wagte im Untergrund des Stadions der junge Bochumer Profi Dennis Grote eine Prophezeiung. "Gegen Bayern", verkündete er, "werden noch andere verlieren", und wenn in dieser Welt etwas gewiss ist, dann dieses: Dennis Grote hat recht. Doch in Wahrheit ist die Lage in der Bundesliga sogar noch schlimmer. Nach dem 2:1 des Tabellenführers in Bochum - dem achten Sieg im zehnten Punktspiel - stellt sich nämlich die umgekehrte Frage: Wer wird es noch schaffen, nicht gegen die Bayern zu verlieren?
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Männerfreundschaft: Die Bayern-Akteure Bastian Schweinsteiger (l.) und Lukas Podolski bejubeln bei Spielende den 2:1-Sieg. (© Foto: dpa)
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Dem VfL wäre es am Samstag fast gelungen, eine knappe Viertelstunde fehlte ihm dazu, um günstige Voraussetzungen gegen weitgereiste und etwas unsortierte Bayern zu einem guten Ende zu bringen. Doch dann betrat nach wunderbarem Pass von Franck Ribéry der eingewechselte Bastian Schweinsteiger die Bühne und brachte Land und Liga um eine weitere Illusion. Schmucklos schaufelte er den Ball zum 2:1 ins Tor, und während der am Mittwoch nach dem Länderspiel von den Kritikern über die Maßen geprügelte Schütze eher trotzig als beglückt einen stummen Jubelzug aufführte, ertrugen es die meisten Anhänger des VfL ohne Wehklagen.
Offenbar war ihnen dieses Tor als zwangsläufiges Resultat der Unterschiede erschienen, wie sie zum Beispiel - für jedermann im Stadion ersichtlich - zwischen Oliver Schröder und Zé Roberto oder zwischen Marc Pfertzel und Marcel Jansen herrschen. Vom besten Münchner Ribéry nicht zu reden.
"Solche Spiele kann man auch verlieren"
In der Betrachtung des neuen FC Bayern ist eine gewisse Apathie eingetreten im deutschen Profifußball, und eine Unterwerfung bahnt sich an, wie sie die Völker im Römischen Reich erfahren haben. Trotzdem lag Manager Uli Hoeneß vollkommen richtig, als er meinte: "Deswegen müssen wir heute glücklich sein, dass wir gewonnen haben. Solche Spiele kann man auch verlieren."
Begonnen hatte die Partie mit einem Witz. So bezeichnete Hoeneß das 1:0 durch den U-21-Nationalspieler Grote, der bis zu seinem Treffer einen langen Weg zurücklegen musste und dabei von den Münchnern fürsorglich eskortiert wurde: Doch weder Lell noch Lúcio noch van Bommel und Altintop dachten daran, ihn aufzuhalten. Lachhaft fand diese Art Geleitschutz der auf der Bank sitzende Bayern-Manager ("das war ja ein absoluter Witz nach dem Motto: Bitte nach Ihnen"), während Ottmar Hitzfeld ernsthaft erbost ("Ich habe mich maßlos geärgert") den Routinier van Bommel als trabende Trantüte kritisierte. Die Zeiten, in denen Hitzfeld seine Spieler im Sündenfall mit Anonymität schützte, sind eben vorbei, und wenn es nach Hoeneß geht, dann dauern die neuen Zeiten noch eine ganze Weile an: In Bochum versprach er, den Trainer während der Winterpause zur Vertragsverlängerung überreden zu wollen. Ottmar Hitzfeld zeigte sich zumindest nicht abgeneigt.
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Freundschaft zwischen den Geschlechtern
Also falls es noch nicht bemerkt wurde: Ich bin FCB-Anhänger! Aber das, was zur Zeit in der Presse abgeht, geht mir auf den Keks. Da wird der gleiche Verein, über den in der letzten Saison noch Kübel mit Häme ausgeschüttet wurden, als Alleinregent der BuLi beschrieben, um dann nach der ersten Niederlage (die mit Sicherheit kommen wird!) eine Krise herbeizureden.
theog: Verschwinde nicht, schreib nur einfach so, wie in dem einen Thread nach deinem Urlaub. Das war geradezu eine Sternstunde der Unterhaltung mit dir! Schönen Gruß nach Dortmund
... und gebe zu: finde ich lustig was Theog und Susiz hier veranstalten.
Ganz so freundschafltich sollte ich aber nicht sein, also noch dieser unqualifizierte Kommentar: singt ruhig, solange es noch was zu singen gibt.
Und an Susiz: danke für die Info, dass der Kick am Sonntag is. Klar, ein Balkan-Kick steht ja noch an.
zugegeben, meine Kritik kommt spät (auf Ihren Kommentar vom 22.10. abends).
Dennoch: Sie haben sowas von keine Ahnung, wovon Sie sprechen!
Wenn Ihr Alltag also gar soo langweilig ist, empfehle ich einfach weder Spiele des FC Bayern anzusehen noch sich in Foren zum Thema FC Bayern rumzutreiben. Ich will ja nicht dass Sie vor dem PC resp. TV einschlafen!
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na, endlich gecheckt und verstanden? scheint ja alles eingeschlafen zu sein hier, außer einem einsamen bvb-gegröhle ist nix mehr zu lesen
genauso wie samstag nachmittags in den stadien, wo sich der fc bayern präsentiert, desinteressiert, mit gelangweiltem gesicht stehen die leute auf den rängen und schauen sich die große einseitige und spannungslose fußballkunst an... ganz große klasse hört man ab und an aus trägen und regungslosen gesichtszügen... und alle zwei wochen in münchen
die kneipen am samstagnachmittag werden leerer, die sportschauquoten gehen nach unten... bald bleiben die zuschauer aus und der bundesligafußball hat seinen höhepunkt schon längst überschritten...
das war abzusehen!
Paging