Manager Hoeneß übte unter der Woche harte Kritik an Lukas Podolski. Beim Stürmer stoßen Hoeneß' Worte aber auf völliges Unverständnis.
Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski hat die harsche Kritik von Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß an ihm als ungerechtfertigt zurückgewiesen. "Ich habe nie eine Chance bekommen über sieben, acht, neun Spiele hinweg. Wenn ich dann meine Leistung nicht bringe, kann man mich auch kritisieren", sagte der 22 Jahre alte Angreifer der Münchner Tageszeitung tz (Freitag-Ausgabe).
Lukas Podolski lässt sich die Kritik von Hoeneß nicht gefallen. (© Foto: AP)
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Hoeneß hatte vor dem 5:0-Sieg des FC Bayern München am Mittwoch gegen Energie Cottbus, bei dem Podolski erneut nur zu einem torlosen Kurzeinsatz gekommen war, deutliche Kritik an dem ehemaligen Kölner geübt. "Wenn er seine Einstellung nicht gravierend ändert, dann wird er es hier nicht schaffen", hatte Hoeneß gesagt. "Meine Einstellung stimmt", entgegnete Podolski, der auch keinen Grund dafür sieht, seine von Hoeneß kritisierte Spielweise zu verändern: "Ich spiele seit Jahren so und habe so Erfolg."
Podolski räumte ein, dass er sich derzeit in München in einer schwierigen Situation befinde. Er wolle aber "weiter kämpfen". Der Nationalstürmer hat allerdings Verständnis dafür, dass Trainer Ottmar Hitzfeld im Angriff derzeit auf Miroslav Klose (8 Saisontore) und Luca Toni (5 Treffer) setzt: "Es gibt doch für den Trainer keinen Grund zu wechseln. Die anderen treffen ja im Moment."
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(dpa)
Verrückter Eisladen in der Maxvorstadt
Jetzt hör doch bitte mal auf über die Einkaufspolitik des Herrn Hoeness zu lamentieren. Du kannst Herrn Hoeneß nicht leiden, aber ich denke dass Hitzfeld sich in die Aufstellung von niemandem reinreden lässt.
Die Bayern haben Podolski sicher nicht geholt weil sie einen kompletten Stürmer wollten sondern einen jungen Spieler mit jeder Menge Potential. Wenn Poldi aber nicht mehr an sich arbeiten will [oder glaubt das nicht tun zu müssen] dann muss er sich eben einen anderen Verein suchen. Nur mit der Einstellung wird er es überall schwer haben.
Wenn er tatsächlich der Meinung ist mit 22 schon auf dem Zenit zu sein und genug Erfolge [Welche???] gehabtzu haben, dann kann es natürlich nur noch bergabgehen.
[Wäre er doch nur bei Köln in der zweiten Liga geblieben] dass kann doch nicht euer Ernst sein. Da wird der jüngere Gomez deutscher Meister, spielt CL, läuft Poldi den Rang ab und euer einziger schlauer Kommentar ist wäre doch der kleine süße Poldi da geblieben wo er herkommt.
Wenn Hoeneß Lukas Podolski öffentlich kritisiert, kann man doch jetzt schon davon ausgehen, das seine Zeit bei Bayern München bald abgelaufen ist, weil er bestimmt bei der nächsten Möglichkeit wechseln möchte. Als Nationalspieler kann man sich das nicht lange erlauben ständig auf der Bank zu sitzen. Es gibt bestimmt den einen oder anderen Verein, der Podolski gerne nehmen würde.
SZ:"Meine Einstellung stimmt", entgegnete Podolski, der auch keinen Grund dafür sieht, seine von Hoeneß kritisierte Spielweise zu verändern: "Ich spiele seit Jahren so und habe so Erfolg." Und Podolski könnte noch hinzufügen: "Und weil ich so spiele, wie ich spiele, hat mich der Herr Hoeneß zum FCB geholt!" - Oder?
Man muss die Dinge ein wenig von vorne aufziehen und die Einkaufspolitik des Herrn Höneß etwas genauer unter die Lupe nehmen.
1.Da war die Zeit von Magath. Dieser wollte keinen Podolski, hat diesen aber vom Manager auf,s Auge gedrückt bekommen. Das Gleiche war mit Schlaudraff. Hier ging es dem Herrn Höneß in keiner Weise um die Spieler. Er wollte der Konkurrenz zeigen: Ich, der Höneß, bekomme jeden, den "ich" will.
Das Ergebnis ist bekannt: Magath musste gehen, Hitzfeld kam, konnte mit dem gleichen Personal auch nichts mehr verbessern, der FCB wurde Vierter in der Bundesliga.
2. Hitzfeld wollte unbedingt Luca Toni und bekam ihn. Höneß wollte unbedingt Klose. Und beide wollten Ribéry. Podolski und Schlaudraff waren damit auf dem Abstellgleis. Kommen bestenfalls jeweils für ein paar Minuten zum Einsatz und immer in ein Spielkonzept, das auf die "Gesetzten" zugeschnitten ist.
Der Herr Höneß versucht jetzt, sich von seiner Einkaufspolitik aus der Magath-Ära abzusetzen und greift "deswegen" Podolski an. Merket: "Der Spieler ist schuld, nicht der Manager!" Podolskis erster Fehler war, überhaupt zum FCB gegangen zu sein. Sein zweiter Fehler war, nicht im Tausch mit Klose zu Werder gegangen zu sein.
Und damit das klar ist: Ich bin kein Werder-Fan! Ich versuche das Ganze mit etwas Distanz zu sehen.
Poldis Fehler ist, zu Bayern gegangen zu sein!
War er doch gut beraten, in Köln geblieben zu sein. Und dann dieser Fehler! Wer hat ihn da beraten?
Aus ihm, dem Aus-dem-Bauch-Spieler, kann man keinen Intellektuellen machen. Er hat recht, er kann nicht anders, als er's macht. Verlangt nicht mehr von ihm, als er kann.
Das hätte Hoeneß erkennen müssen, vor der Verpflichtung, bevor er ihm Honig um's Maul geschmiert hat, nach München zu kommen.
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