FC Bayern Müller vor Pokalfinale fraglich - Neuer angeblich im Kader

Beim Pokalfinale dabei? Bayern-Torwart Manuel Neuer.

(Foto: dpa)

Der Stürmer könnte gegen Frankfurt fehlen, der Torhüter zurückkehren. Der DFB weist den zweiten Einspruch von Erzgebirge Aue ab.

Meldungen im Überblick

FC Bayern, Personal: Nationaltorhüter Manuel Neuer wird laut Bild beim Pokalfinale erstmals seit langer Zeit wieder im Kader des FC Bayern München sein. Der 32-Jährige, der in dieser Saison nur drei Bundesliga-Spiele bestritt und zuletzt acht Monate verletzt ausfiel, soll beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf der Bank sitzen. In der Startelf stehe Ersatztorwart Sven Ulreich. Eine offizielle Bestätigung des Vereins für Neuers Comeback gab es zunächst nicht. Nach dpa-Informationen waren die letzten Trainingseindrücke aber positiv und die Rückkehr in den Kader könnte eine Option sein. Neuer war am Dienstag trotz langer Verletzungspause für den vorläufigen Kader der Nationalmannschaft bei der Fußball-WMin Russland nominiert worden.

Derweil bangt der FC Bayern vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt um den Einsatz von Thomas Müller. Der Stürmer konnte wegen eines Magen-Darm-Infektes am Donnerstag nicht mittrainieren. Die verletzten Jérôme Boateng und Arturo Vidal fehlen sicher, auch Arjen Robben wird wegen Adduktorenproblemen kaum mitwirken können. Mittelfeldspieler Renato Sanches kehrt nach einem Jahr Ausleihe zum FC Bayern zurück. Das bestätigte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge dem Münchner Merkur. Sanches, 20, war in dieser Saison zum Premier-League-Klub Swansea City ausgeliehen, wo er aber sportlich enttäuschte. Rummenigge glaubt an den Portugiesen, der am Dienstag nicht in das vorläufige WM-Aufgebot des Europameisters berufen wurde.

Schlagzeilen aus dem Sandkasten

Mit seiner Reaktion auf Löws Entscheidung, ihn nicht zur WM mitzunehmen, zeigt Sandro Wagner: Sein Ego ist ihm wichtiger als die Mannschaft. Der Bundestrainer hat vollkommen richtig entschieden. Kommentar von Josef Kelnberger mehr ...

Basketball, Bundesliga: Die beiden Titelfavoriten Bayern München und Alba Berlin haben sich ins Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) gerettet. Bayern entschied das fünfte Duell gegen die Frankfurt Skyliners deutlich mit 90:70 (39:37) für sich, auch Alba Berlin gewann das Entscheidungsspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg souverän mit 85:68 (45:35). Die beiden besten Teams der Hauptrunde setzten sich damit in der Best-of-five-Serie jeweils mit 3:2 durch. Im Halbfinale bekommen es die Bayern mit Titelverteidiger Brose Bamberg zu tun, die Berliner treffen auf die MHP Riesen Ludwigsburg.

Fußball, Premier League: Trainer Pep Guardiola hat seinen Vertrag beim englischen Meister Manchester City bis 2021 verlängert. Das gab der Club am Donnerstagabend bekannt. Der 47-jährige Katalane hatte mit Manchester City in dieser Saison die Meisterschaft und den Ligapokal gewonnen. Erfüllt er seinen Vertrag bis 2021, wäre das mit fünf Jahren seine bisher längste Trainerstation.Vor seinem Wechsel nach Manchester hatte Guardiola mit dem FC Barcelona und später mit dem FC Bayern München insgesamt 21 Titel gesammelt. In der ersten Saison mit Manchester war er jedoch leer ausgegangen. Nun sagte der Trainer der Mitteilung zufolge: "Ich bin so glücklich und aufgeregt. Es ist eine Freude, hier arbeiten zu dürfen."

International konnte Manchester City die hochgesteckten Erwartungen seiner Besitzer aus Abu Dhabi bislang allerdings noch nicht erfüllen. In der Champions League war Guardiolas Mannschaft bereits im Viertelfinale gegen den FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp ausgeschieden.

2. Liga, Relegation: Das Sportgericht des DFB hat auch den zweiten Einspruch des Zweitligisten Erzgebirge Aue gegen die Wertung des Spiels am vergangenen Sonntag bei Darmstadt 98 (0:1) abgelehnt. Dies teilte das Gremium am Donnerstag am Ende einer mündlichen Verhandlung in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main mit.Mit dem Protest hatte Aue versucht, den Gang in die Relegation zu vermeiden. Bereits am Mittwoch war Aues erster Einspruch im Einzelrichterverfahren abgeschmettert worden, der Klub legte jedoch erneut Widerspruch ein. "Wir würden ihnen gerne helfen, können aber nicht. Wenn wir heute anders entschieden hätten, würde der DFB von der Fifa bestraft. Die Richter des Fußballs sind die Schiedsrichter. Wir sind Richter in zweiter Instanz", sagte Verhandlungsleiter Hans E. Lorenz.

Gegen die Entscheidung kann Aue Berufung beim Bundesgericht einlegen. Aue-Präsident Helge Leonhardt teilte jedoch mit, erst nach der Relegation darüber zu entscheiden.Nach der Entscheidung muss Aue den Fokus auf das Hinspiel in der Relegation am Freitag beim Drittligisten Karlsruher SC richten. Auch der am Mittwoch von Leonhardt geäußerte Vorschlag, die 2. Liga für ein Jahr aufzustocken, damit Aue und der KSC in der kommenden Saison zweitklassig spielen, ist damit vom Tisch.

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