Der FC Bayern hat den brasilianischen Verteidiger Breno unter Vertrag genommen. Für den 18-Jährigen soll eine höhere Ablösesumme als für Stürmer Luca Toni bezahlt worden sein.
Mit der Verpflichtung des brasilianischen Fußballtalentes Breno hat Bundesliga-Krösus FC Bayern München kurz vor Weihnachten noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und seine Rekordausgaben im Jahr 2007 auf 84,5 Millionen Euro gesteigert. Der deutsche Rekordmeister bestätigte am Freitag die Verpflichtung des 18 Jahre alten Innenverteidigers vom brasilianischen Meister São Paulo FC zum 1. Januar 2008. Breno Vinicius Rodrigues Borges, genannt Breno, hat nach der erfolgreichen medizinischen Untersuchung in München einen Viereinhalbjahresvertrag bis zum 30. Juni 2012 unterzeichnet.
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"Wir sind sehr froh, dass wir mit Breno einen jungen und hoch talentierten Spieler verpflichten konnten", teilte Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge auf der Internetseite des Vereins mit. Rummenigge bemühte sich zugleich, die Erwartungen an Breno zu bremsen und bezeichnete den Transfer deswegen als "eine Verpflichtung für die Zukunft". Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Sie soll nach brasilianischen Medienberichten 18 Millionen Dollar betragen, umgerechnet 12,3 Millionen Euro. Damit wäre Breno nach Franck Ribéry (25,0 Millionen Euro) und Miroslav Klose (15,0) der drittteuerste Saisoneinkauf der Bayern; noch vor Luca Toni und Marcell Jansen, die jeweils 11 Millionen Euro kosteten.
Der brasilianische U-20-Nationalspieler und Kapitän der Olympia-Auswahl bestritt in der vergangenen Saison 22 Spiele für São Paulo, erzielte zwei Tore und wurde mit dem Traditionsklub Meister. Nationaltrainer Dunga plant fest mit ihm für das Olympische Turnier im August 2008 in Peking. Von den brasilianischen Sportjournalisten war Breno zur "Entdeckung der Saison 2007" gewählt worden. Der frühere Bayern-Profi und heutige Bayern-Scout Giovane Elber bezeichnete Breno als "eine absolute Granate". Er sei für sein Alter schon absolute Weltklasse. "Er ist kopfballstark, robust, schnell, beidfüßig", betonte Elber. An Breno war lange Zeit auch der spanische Rekordmeister Real Madrid interessiert gewesen.
Breno wird zum Trainingsstart am 7. Januar den Konkurrenzkampf in München aufnehmen. Er ist der vierte Innenverteidiger neben seinem Landsmann Lucio, dem Argentinier Martin Demichelis und dem Belgier Daniel van Buyten, dessen Position sich durch die Neuverpflichtung zumindest mittelfristig weiter verschlechtern dürfte. Breno ersetzt den Franzosen Valérien Ismaël, der im Winter zu Hannover 96 wechselt.
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(dpa/lsp)
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:-)
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dürften Fussball-Spieler eigentlich gar keinen Druck verspüren, da sie soviel verdienen. Oder sie dürfen sich aufgrund ihres hohen Gehaltes nicht über Druck beschweren. Fakt ist, dass der Druck auf Fussballer gewaltig ist, was sich in der großen Anzahl von labilen Spielern widerspiegelt.
P.S. Werde jetzt nach geschriebenem Kommentar auch einen Glühwein tanken
Armer FCB. Da werden Klose und Toni geholt, dann heißt es: Zu alt für zuviel Geld (wurde damals von einigen gesagt). Jetzt ein junger Spieler - was heißt es: Zu jung für zuviel Geld. Ich weiß gar nicht, aber wie mans macht, macht mans scheinbar falsch. Holen die Bayern junge Leute, ist das verkehrt, weil sie die ja nur auf der Bank versauern lassen. Holen sie alte, machen sie keine vernünftige Jugendarbeit. Dass die Ablösesumme irrwitzig hoch ist, ist wohl weniger den tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten des Jungtalents geschuldet als vielmehr der immensen Inflation bei Ablösesummen allgemein. Ich warte immer noch auf den großen Knall, nach dem sich diese Wahnsinnsummen wieder der Realität anpassen. Aber da sind die Engländer und Spanier wohl Hemmschuhe. Wenigstens gibt der FCB Geld aus, das er hat und verscherbelt nicht wie andere Vereine das Tafelsilber
Naja, ich dachte, der FCB haette genug Verteitiger...es sei denn, sie wollen Lucio ersetzen (er hat ja paar schlechte Spiele gemacht). Ich glaube aber, der arme Brasilianer wird im Startaufgebot runtergehen und schliesslich so wie Sagnol enden. Werder wird meiner meinung nach Herbstmeister, nebenbei bemerkt.
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Es ist sicher niemandem vorzuwerfen, in potenzielle Stars zu investieren, aber wie ich den FCB kenne, versaut er Benno nur (vgl junge hoffnungsvolle deutsche spieler). Da sollte Benno lieber gleich freiwillig nach Bremen wechseln (oder wegen des Geldes lieber doch nach Hoffenheim).
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