FC Bayern Manuel Neuer bleibt die OP erspart

Manuel Neuer vom FC Bayern.

(Foto: REUTERS)

Sein Mittelfußbruch kann konservativ behandelt werden. Rafael Nadal erteilt Alexander Zverev in Monte Carlo eine Lehrstunde. Golfer Tiger Woods bangt nach vierten Rücken-OP um seine Karriere.

FC Bayern, Manuel Neuer: Torhüter Manuel Neuer muss nach seiner Fußverletzung nicht erneut operiert werden. Wie der FC Bayern am Donnerstag mitteilte, habe sich bei einer Untersuchung in München zwar die Anfangsdiagnose einer Knochenfraktur im linken Mittelfuß bestätigt. Allerdings könne die Verletzung konservativ behandelt werden. Die Saison ist für den Fußball-Nationalspieler aber beendet, wie der Rekordmeister bekanntgab und damit eine Prognose von Karl-Heinz Rummenigge nach dem Champions-League-Aus in Madrid bestätigte. Neuer hatte sich bei der 2:4-Niederlage in der Verlängerung verletzt.

Tennis, Monte Carlo: Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat an seinem 20. Geburtstag eine schmerzhafte Lektion vom ehemaligen Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal erhalten. Der Hamburger verlor im Achtelfinale des Masters-Turniers in Monte Carlo 1:6, 1:6 gegen den Spanier, der die erste große Sandplatz-Veranstaltung der Saison schon neunmal gewinnen konnte. Es war die dritte Niederlage im dritten Vergleich gegen Nadal und die mit Abstand klarste. Der schottische Weltranglisten-Erste Andy Murray scheiterte derweil trotz 4:0-Führung im dritten Satz noch mit 6:2, 2:6, 5:7 am Spanier Albert Ramos-Vinolas. Der Schweizer Mitfavorit Stan Wawrinka verlor gegen Pablo Cuevas aus Uruguay mit 4:6, 4:6.

Golf, Tiger Woods: Golfer Tiger Woods hat sich zum vierten Mal am Rücken operieren lassen. "Die Operation ist gut verlaufen. Ich bin optimistisch, dass sie die Krämpfe und Schmerzen in meinen Rücken lindern wird", erklärte der 41-Jährige am Donnerstag in einer Mitteilung. "Wenn ich geheilt bin, freue ich mich auf ein normales Leben ohne Schmerzen", fügte Woods hinzu. Der Amerikaner wird eine lange Wettkampf-Pause einlegen müssen, will aber weiter als Golfprofi spielen. Zuletzt war Woods Anfang Februar beim Turnier in Dubai angetreten. Nach der ersten Runde musste die langjährige Nummer eins der Welt aber mit Schmerzen aufgeben.

Tennis, Williams: Die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber hat ihrer Rivalin Serena Williams zur Schwangerschaft gratuliert. "Du wirst eine fantastische Mutter sein, und ich wünsche deiner Familie Gesundheit und Freude für die beste Reise der Welt", schrieb die zweimalige Grand-Slam-Siegerin auf Twitter. Williams wird in diesem Jahr eine Auszeit nehmen und erst im kommenden Jahr wieder auf der Tennis-Tour antreten. Die 35 Jahre alte Amerikanerin wird Kerber dennoch am Montag vorerst an der Spitze der Weltrangliste ablösen, obwohl sie seit ihrem Australian-Open-Sieg kein Turnier mehr bestritt. Kerber kann sich die Spitzenposition aber schon bald wieder zurückholen.

Sporthilfe, Schur: Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat die jüngsten Aussagen von Gustav-Adolf Schur kritisiert, Konsequenzen auf den laufenden Aufnahmeprozess des DDR-Radsportidols in die Hall of Fame aber offengelassen."Zu den Werten der Deutschen Sporthilfe gehören der Einsatz für einen fairen Sport genauso wie das Bestreben, miteinander Brücken zu bauen", teilte die Sporthilfe, die Trägerin der virtuellen Ruhmeshalle des deutschen Sports ist, auf SID-Anfrage mit: "Die jüngsten Aussagen von Täve Schur passen nicht zu diesem Werte-Leitbild. Den laufenden Wahl-Prozess zur Hall of Fame des deutschen Sports werden wir nicht weiter kommentieren." Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), von dem die Initiative zur Nominierung Schurs ausging, reagierte zurückhaltend. Eine Hall of Fame sei "eine besondere Herausforderung" und müss auch "Widersprüchlichkeiten wie gesellschaftliche Brüche" aushalten, hieß es in einer Stellungnahme auf SID-Anfrage. "Dadurch trägt sie zur Diskussion über kritische Themen im Sport bei", hieß es weiter. Darüber hinaus wollte auch der DOSB das laufende Wahlverfahren "nicht weiter kommentieren".

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Europa League, Strafe: Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat Olympique Lyon und Besiktas Istanbul mit einem Ausschluss für eine Saison aus dem Europacup bestraft, die Strafe wurde für zwei Spielzeiten zur Bewährung ausgesetzt. Sollten die Klubs in dieser Zeit gegen die Bewährungsauflagen verstoßen, würden sie für den nächsten Wettbewerb auf europäischer Ebene ausgeschlossen, für den sie sich qualifizieren. Beide Vereine wurden zudem mit einer Geldstrafe von jeweils 100.000 Euro belegt. Nach Meinung der Kontroll- und Disziplinarkommission der Uefa waren beide Klubs gleichermaßen für die Krawalle im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League am vergangenen Donnerstag zwischen Lyon und Besiktas (2:1) verantwortlich. Während Lyons Vereinspräsident Jean-Michel Aulas das Urteil in einer ersten Stellungnahme als "durchaus angemessen" bewertete und eine "gewisse Verantwortung" einräumte, reagierte Besiktas mit Unverständnis. "Es gibt nichts weiter zu sagen über dieses skandalöse Urteil", sagte Klubsprecher Metin Albayrak dem türkischen TV-Sender NTV.