Franck Ribéry kann wegen einer Blase am Fuß nicht trainieren. Das liegt natürlich, hohoho, überhaupt nicht an seinen Wechselabsichten zu Real Madrid.
Wenn es nicht um so viel Geld ginge, wäre das Ganze natürlich wirklich witzig. Eine Blase hat der wunderbare Franck Ribéry also am Fuß und kann nicht trainieren. Klar, eine Blase. Hoho, eine Blase. Hahaha, eine Blase. Kicher, ne Blase hat er, sicherlich. Hihihi, eine Blase, schluck, das ist gut. Jetzt aber mal ernst und nicht so albern, denn - prust. Eine Blase, schnauf, oui, oui, monsieur, ist klar, ist sowas von klar, il a une cloque au pied, oder was?
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Wenn es nicht um so viel Geld ginge, wäre das Ganze wirklich witzig: Die Blase von Frank Ribéry. (© Foto: ddp)
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Mehr so'n Bläschen oder ne erwachsene Blase? Hoho, herrlich, dieser Ribéry, ne Blase, lateinisch: bulla. Jetzt aber schlaugrins, hehehe: Eine Blase ist eine Primäreffloreszenz der Haut, die äußerste Hülle des Menschen wirft sich auf, wo vorher glatte Oberfläche war. Sagen die Medizinmänner, hohoho, und Ribéry, der hat nun also eine astreine Effloreszenz, und dann auch primär. Florenz? Er will doch nach Madrid, prust, giggel, hohoho, jungejunge, diese Blasensache: toll.
Fast so gut wie damals Boulahrouz, hahaha, hach, seufz, war das gut, wie er damals, prust, doppelprust, wie er allen Ernstes sich - du glaubst es nicht. Jedenfalls hat sich Boulahrouz damals 2006 beim HSV vor dem Spiel - so jetzt mal zwei Sekunden Ruhe und Ernst, BITTE - jedenfalls hat er beim Aufwärmen fürs Champions-League-Quali-Spiel gegen Osasuna plötzlich gemerkt, dass er richtig schwer verletzt ist, an den Bändern hatte er es, und kurz danach wechselte er zu Chelsea.
Hehehehe, schnurr, hihihi, der Boulahrouz, Khalid heißt er vorn, hohoho, was für ein Hund. Nichts, aber auch gar nichts, also sowas von überhaupt nichts hatte die plötzliche Verletzung damit zu tun, dass der gute Khalid in der Champions League für Chelsea nicht mehr spielberechtigt gewesen wäre, wenn Hamburg ihn gegen Osasuna eingesetzt hätte. Ist doch Quatsch, was soll das damit zu tun haben? Grins. Breitgrins. Nichts! Überhaupt nix!! Nullkomma, ach, herrje, da machste was mit. Herrlich verrückter Fußball. Seufz.
William Gallas war nicht verletzt. Nee, nee, luftanhalt - er hat Arsenal einfach angedroht, ein Eigentor zu schießen, wenn er nicht zu Chelsea darf, prust, zitter, schnaub, hohoha, schenkelklopf, stuhlrüttel, Gallas, was für ein feiner William, Schneid hat er, das schon, hihihi. Was hatte jetzt der Ribéry nochmal? Prust, jaja, ne Blase, ach Gott, schnauf, ach Gott. Toll. Wie gesagt: Wenn es nicht um so viel Geld ginge, wäre das Ganze wirklich witzig.
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(SZ vom 04.07.2009)
Eine schöne Glosse. Natürlich kann ein Fußballer mit einer Blase in die Töppen schlüpfen und kicken, wenn er denn will und muss. Der Froonck wollte eben verletzt sein, irgendein Grund findet sich schon (wie jeder Arbeitnehmer, der Zoff mit seinem Chef hat).
Das - wunderbare und einzig ernstzunehmende - Fußballmagazin "11Freunde" hatte kürzlich einen Artikel ("Gib mir die Pille") über den Missbrauch von Schmerzmitteln. Seitdem gehe ich davon aus, dass
a) die meisten Spieler körperlich kaputt sind und
b) überhaupt nur mit Schmerzmitteln spielen können.
Mein eh schon geringer Respekt vor den Spielern ist seitdem auf 0 gesunken.
... stengelchen! :-) wenn das bloß das einzig unsägliche an dieser blase von einem artikel wäre!! habe ihn erst heute bemerkt wegen einer reise. und wundere mich, dass die redacktion (da isses ja, das c von frank! :-D) ihn noch nicht mit schamesröte im gesicht, einer fetten entschuldigung (natürlich "mit dem ausdruck des bedauerns" - um mal den fisch namens wanda zu zitieren) und dem versprechen, dieses jungtalent nie wieder auf die leserschaft loszulassen, gelöscht hat.
Da fehlt immer noch ein "c". Aber bei Fußballern ist es ja nicht so wichtig ob man die Namen richtig schreibt.
"Die Blase von Frank Ribéry. "
Da fehlt ein "c" in Franck .
Ach Theo.....
Du hast wie üblich nichts verstanden. So Blasen an den Füßen sind erst mal ne Kleinigkeit, tun aber schweineweh. Und das Theater macht weniger Ribery als die Presse - wofür ja diese Glosse wieder mal ein hervorragendes Beispiel ist. Es passiert in jeder Saison zigmal, dass ein Spieler mit einer Blase am Fuß eine Trainingseinheit abbricht. Verständlich und normal. Dann heilt das nämlich schneller. Daraus so ein Theater zu machen ist von Grundgedanken her dem Niveau des sprachlichen Stils der Glosse durchaus angemessen.
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