Fazit der Bundesliga-Hinrunde – Kaum Überraschungen

Kaum Überraschungen: Beim Blick auf die Tabelle könnten Freunde von Spannung, Aufregung und Nervenkitzel ins Gähnen kommen. Es ist, soviel lässt sich sagen, alles wie erwartet. Vorne dominieren die Bayern, dahinter behaken sich engagiert aber chancenlos Leverkusen und Dortmund - während im Mittelfeld von Stuttgart bis Bremen jeder Verein in etwa die Position besetzt, die ihm vorher zuzutrauen war. Selbst unten scheint bis auf den Hoffenheimer Verfall alles nach Plan zu laufen: Fürth und Augsburg haben große Probleme, Düsseldorf hält sich wacker, Nürnberg kämpft. Einzige richtige Ausnahme dieser Hinrunde ist Eintracht Frankfurt. Dort hat Trainer Armin Veh (im Bild) es geschafft, mit wenigen Mitteln viel zu erreichen. Der Aufsteiger tritt vor allem zu Hause sehr stark auf, die Zugänge überzeugen größtenteils und mit Sebastian Jung steht ein kommender deutscher Nationalspieler im Team. Das ist dann doch sehr überraschend. 

(jbe)

Bild: dpa 21. Dezember 2012, 12:532012-12-21 12:53:54 © SZ.de/jbe/ebc