Fazit der Bundesliga-HinrundeElf Trends müsst ihr sein

Die erste Saisonhälfte der Bundesliga ist vorbei - und sie lieferte weitreichende Erkenntnisse: Die Bayern sind kaum zu stoppen, während anderswo der "Magathismus" ein Ende findet. Und der ein oder andere Spieler verzettelt sich mit unüberlegten Auftritten in Sozialnetzwerken. Was wir aus der Hinrunde gelernt haben.

Fazit der Bundesliga-Hinrunde – Pokernde Trainer

Die erste Saisonhälfte der Bundesliga ist vorbei - und sie lieferte weitreichende Erkenntnisse: Die Bayern sind kaum zu stoppen, Dortmund kämpft mit Problemchen auf hohem Niveau. Und der ein oder andere Spieler verzettelt sich mit unüberlegten Auftritten in Sozialnetzwerken. Was wir aus der Hinrunde gelernt haben.

Von Jonas Beckenkamp und Jürgen Schmieder

Pokernde Trainer: Dass erfolgreiche Spieler gerne pokern, bevor sie einen Vertrag unterschreiben, ist bekannt. Deshalb wundert sich auch kaum jemand, dass Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04) und Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) ihre Karten noch für sich behalten. Neu ist allerdings, dass nun auch Trainer erst einmal mit Abschied drohen oder sich zumindest ausgiebig Bedenkzeit erbeten. Mirko Slomka ließ sich lange Zeit, ehe er in Hannover unterschrieb. Bruno Labbadia (im Bild) will sich in Stuttgart ebenfalls nicht festlegen. Auch Jupp Heynckes kokettiert beim FC Bayern im beinahe wöchentlichen Wechsel mit Karriereende und Verlängerung. Nur der Frankfurter Armin Veh ist da anders: Er hat noch keinen Kontrakt für die kommende Saison - doch er will ohnehin stets nur Ein-Jahres-Verträge unterschreiben.

(jüsc)

Bild: dpa 21. Dezember 2012, 12:532012-12-21 12:53:54 © SZ.de/jbe/ebc