Europa League Schalke macht das Achtelfinale klar

Benedikt Höwedes fliegt mit Schalke ins Achtelfinale der Europa League.

(Foto: AFP)

In der Europa League genügt das 1:1 im Rückspiel gegen Saloniki. Manchester United ist ebenfalls weiter. Budapest zieht seine Olympia-Bewerbung für 2024 zurück.

Europa League, Schalke: Der FC Schalke 04 steht wie erwartet im Achtelfinale der Europa League. Sechs Tage nach dem 3:0-Sieg bei Paok Saloniki im Zwischenrunden-Hinspiel kamen die Königsblauen in der zweiten Partie daheim zu einem 1:1 (1:1). Vor 50 619 Zuschauern brachte der Österreicher Alessandro Schöpf das Team von Trainer Markus Weinzierl am Mittwoch in der 23. Minute in Führung. Matija Nastasic sorgte nur zwei Minuten später mit einem Eigentor für den Ausgleich für die Griechen. Nun schaut der Fußball-Bundesligist am Freitag (13.00 Uhr) nach Nyon, wenn am dortigen Uefa-Hauptsitz die Runde der besten 16 Mannschaften ausgelost wird. Ebenfalls weiter ist Manchester United, das 1:0 bei St. Etienne gewann (Hinspiel 3:0). Bastian Schweinsteiger, von Mourinho in der Hinrunde noch nicht für die Europa League nominiert, wurde in der 62. Minute eingewechselt und kam zu seinem dritten Einsatz in diesem Jahr.

Olympia, Bewerbung: Die ungarische Hauptstadt Budapest hat ihre Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 zurückgezogen. Das bestätigte Bürgermeister Istvan Tarlos am Mittwochabend. Damit sind um die Sommerspiele in sieben Jahren nur noch die Bewerber Los Angeles und Paris im Rennen. Die Entscheidung fällt am 13. September auf der Session des Internationalen Olympischen Komitees in Lima. Zuvor hatten sich bereits Boston, Hamburg und Rom aus dem Kreis der Bewerber zurückgezogen. "Budapest wird den Stadtrat ersuchen, die ungarische Kandidatur im Einvernehmen mit der Regierung zurückzuziehen", sagte Tarlos der Nachrichtenagentur MTI, der zuvor mit Premierminister Viktor Orban gesprochen hatte.

FC Bayern, Lucas Scholl: Lucas Scholl, Sohn von Bayern Münchens Ex-Profi Mehmet Scholl, hat sich mit seiner Zeit beim deutschen Fußball-Rekordmeister kritisch auseinandergesetzt. "Es ging alles rasend schnell und ich war auf Wolke sieben. Aber genauso schnell bin ich auch wieder runtergefallen. Das zu verkraften, ist alles andere als leicht", sagte der 20-Jährige in einem Interview mit dem TV-Sender Sport1. Scholl trainierte in der Ära Pep Guardiola längere Zeit bei den Bayern-Profis mit, zu einem Einsatz kam er aber nicht. "Es wird immer schnell mit dem Finger auf dich gezeigt. Genau diese Leute sollten wissen, dass es nicht so leicht ist, sich als Profi bei Bayern München durchzusetzen", sagte er nun.

Zuletzt hatte sich Scholl aber auch in der U19 und der zweiten Mannschaft der Münchner nicht mehr durchsetzen können. "Ich hatte das Gefühl, regelmäßig drei Tore machen zu müssen. Das war eindeutig zu viel Druck für mich. Das hat mich fertig gemacht", sagte Scholl. Inzwischen spielt er in der Regionalliga für Wacker Nordhausen. Dort wolle er sich "durchsetzen, so dass mein Weg wieder nach oben führt. Es ist immer noch alles drin in meiner Karriere." Wert legt er auch darauf, nicht ständig mit seinem berühmten Vater verglichen zu werden: "Natürlich war mein Papa ein überragender Fußballer. Aber ich bin ein eigener Mensch und Spieler."

Basketball, LA Lakers: Legende Magic Johnson wird neuer starker Mann bei den Los Angeles Lakers. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wird der 57 Jahre alte Olympiasieger ab sofort Präsident der Basketball-Abteilung beim 16-maligen Meister in der NBA. Die bisherigen Verantwortlichen Jim Buss (Vizepräsident) und Mitch Kupchak (General Manager) wurden von Präsidentin Jeanie Buss mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Für den langjährigen Personalchef Kupchak soll in Kürze ein Nachfolger vorgestellt werden.

Das Geschäft mit den Fußballtalenten

Für den Traum, Fußballprofi zu werden, ziehen heute schon Zwölfjährige mit ihrer Familie in eine andere Stadt. Die Vereine kämpfen um die Talente, auch mit Geld. Ist das Kinderklau oder Nachwuchsförderung? Von Thomas Hummel mehr...

Die LA Lakers stehen in ihrer ersten Saison nach dem Karriereende von Vereinslegende Kobe Bryant derzeit auf dem 14. von 15 Plätzen in der Western Conference. Der ehemalige Aufbauspieler Johnson, der mit den Lakers fünf NBA-Titel gewann, soll die Kalifornier nun wieder auf Kurs bringen. "Es ist ein Traum, als Präsident zu den Lakers zurückzukehren und ganz eng mit der Buss-Familie zusammenarbeiten zu können", sagte Johnson in einem Statement des Vereins.