Erste Runde bei den US Open Petkovic, Görges und Lisicki scheitern früh

Enttäuschender Start für die deutschen Tennis-Profis bei den US Open. Für Andrea Petkovic, Julia Görges und Sabine Lisicki ist bereits nach der ersten Runde Schluss - bei den Männern scheidet Florian Mayer aus. Immerhin schaffen es zwei deutsche Außenseiter in die nächste Runde.

Die Enttäuschung war riesengroß. Voller Zuversicht waren die deutschen Tennisspielerinnen Sabine Lisicki, Julia Görges und auch die lange verletzte Andrea Petkovic in die US Open gestartet. Doch nach den Erstrunden-Niederlagen des Trios wich der Vorfreude auf das Grand-Slam-Turnier in New York schon am ersten Spieltag ziemlicher Ernüchterung.

Frühes Aus in New York: Andrea Petkovic.

(Foto: AFP)

Lisicki unterlag der Rumänin Sorana Cirstea am Montag mit 6:4, 2:6, 2:6. Görges erging es ein paar Meter entfernt auf einem der anderen Nebenplätze der Anlage in Flushing Meadows gegen die Tschechin Kristyna Pliskova mit 6:7 (4:7), 1:6 nicht besser. Und auch Petkovic hatte gegen Romina Oprandi aus der Schweiz kein Glück und zog mit 2:6, 5:7 den kürzeren.

Nach vier Monaten Verletzungspause wegen eines doppelten Bänderrisses im Sprunggelenk und nur einem Turniereinsatz mit zwei Matches in New Haven in der vorigen Woche reichte die Matchpraxis für die auf Platz 37 der Weltrangliste abgerutschte Petkovic nicht. Florian Mayer schließlich musste sogar aufgeben. Der Bayreuther konnte seine Partie gegen den 19-jährigen Amerikaner Jack Sock nach 84 Minuten beim Stand von 3:6, 2:6, 2:3 gegen sich nicht fortsetzen.

Die an Nummer 16 gesetzte Lisicki startete gut, doch schon nach wenigen Ballwechseln mischten sich in ihre starken Schläge zahlreiche Fehler. Auch ihr harter Aufschlag kam nicht wie erhofft. Die lange Pause wegen einer Bauchmuskelzerrung, die der Berlinerin nach dem mit Christopher Kas verlorenem Mixed um Bronze bei Olympia zu schaffen und auch die Titelverteidigung in Dallas vorige Woche zunichte gemacht hatte, wirkte nach.

"Es ist ganz klar, ich habe zu wenig trainiert", erkannte Lisicki nach der vierten Niederlage gegen die Weltranglisten-38. im vierten Vergleich. "Mir fehlen die Matches." Olympia habe sie unbedingt spielen wollen und habe deshalb die Schmerzen ertragen. "Ich war heute zum ersten Mal seit Olympia schmerzfrei. Daran hat es nicht gelegen. Aber die Praxis fehlt mir einfach. Ich habe vieles richtig gemacht, aber den letzten Punkt nicht gespielt."

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