... sagen zumindest die englischen Buchmacher. Ein Bundesligaspieler steht in Russlands endgültigem EM-Aufgebot, eine Mannschaft musste sich einer Trainingskontrolle unterziehen. Der EM-Splitter.

Deutschland EM-Favorit bei englischen Buchmachern: Deutschland ist bei den englischen Buchmachern der große EM-Favorit. Wer ein Pfund auf Deutschland als Fußball-Europameister setzt, bekommt nur vier heraus. Wer hingegen auf die Niederländer oder den deutschen Vorrundengegner Kroatien wettet, gewinnt das 14-fache seines Einsatzes. Ein Tipp auf Titelverteidiger Griechenland bringt gar den 25-fachen Gewinn. Die Quoten für Weltmeister Italien und Vizeeuropameister Portugal stehen in den britischen Wettbüros im Moment bei 15:2, für die Franzosen bei 9:1. Italiener, Niederländer und Franzosen spielen in einer Gruppe - damit ist klar, dass mindestens einer nach der Vorrunde auf der Strecke bleibt.

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Die deutsche Mannschaft ist der Top-Favorit auf den EM-Sieg - sagen die englischen Buchmacher. (© Foto: dpa)

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Dopingkontrolle bei Rumänen: Die rumänische Fußball-Nationalmannschaft musste sich im Vorfeld der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz einer unangemeldeten Trainingskontrolle unterziehen. Nach Angaben der Sportzeitung Gazeta Sporturilor wurden zehn Spieler der Auswahl Rumäniens im Trainingslager in Bukarest durch zwei Kontrolleure der Europäischen Fußball-Union (Uefa) getestet. Die Uefa hatte 160 Kontrollen schon in der Trainingsphase angekündigt, 124 weitere Tests sollen im Turnierverlauf folgen. Erstmals sind Blut-Analysen, die auch die Einnahme von Epo und Bluttransfusionen nachweisen können, geplant.

Sajenko stürmt für Russland: Der Nürnberger Ivan Saenko gehört als einziger ausländischer Profi zum EM-Aufgebot der russischen Fußball-Nationalmannschaft. Trainer Guus Hiddink strich am Dienstag im Trainingslager in Rottach-Egern die Mittelfeldspieler Oleg Iwanow und Alexander Pawlenko aus seinem 23-köpfigen Aufgebot. "Beide haben einen guten Eindruck hinterlassen, aber ich musste eine Entscheidung treffen", sagte der niederländische Erfolgscoach. Vom russischen Meister und Uefa-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg sind insgesamt sechs Akteure bei der Endrunde dabei, darunter Torjäger Pawel Pogrebnjak und Stürmerstar Andrej Arschawin. Auf Arschawin muss Hiddink in den ersten beiden Partien am 10. Juni gegen Spanien und am 14. Juni gegen Titelverteidiger Griechenland aber verzichten: Arschawin ist nach einer Sperre erst im letzten Spiel der Vorrundengruppe D gegen Schweden wieder einsatzberechtigt. An diesem Mittwoch (19 Uhr) bestreitet Russland in Burghausen sein vorletztes Testspiel gegen Serbien. An gleicher Stelle gibt es am Mittwoch kommender Woche gegen Litauen auch die Generalprobe. Noch am selben Abend bezieht die Mannschaft ihr EM-Quartier im österreichischen Leogang.

Spaniens Trainer sorgt sich um seine Stars: Der spanische Fußball-Nationaltrainer Luis Aragones sorgt sich um die Konzentration einiger seiner Leistungsträger im Vorfeld der EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Zuletzt standen Fernando Torres, David Villa und Daniel Guiza im Mittelpunkt von Transferspekulationen. "Es beunruhigt mich, denn es handelt sich ja nicht nur um einen Spieler", sagte Aragones. Im Gespräch ist eine Millionen-Offerte für Torres (FC Liverpool) vom Champions-League-Finalisten FC Chelsea, Valencias Villa soll bei Meister Real Madrid auf der Liste stehen, und Real Mallorcas Guiza wird mit dem FC Barcelona und Klubs aus der englischen Premier League in Verbindung gebracht.

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(sueddeutsche.de/dpa/sid/aum)