Elf des Bundesliga-SpieltagsNeun Dinger für den Nationaltorhüter

HSV-Torwart René Adler rettet seinen Klub beim 2:9 gegen die Bayern vor der Zweistelligkeit. Claudio Pizarro empfiehlt sich mit Treffsicherheit und Eleganz für das Spiel gegen Juventus. Und ein besonderes Verbandszeug erfährt endlich eine Würdigung.

Elf des Bundesliga-Spieltags – Assani Lukimya

HSV-Torwart René Adler rettet seinen Klub beim 2:9 gegen die Bayern vor der Zweistelligkeit. Claudio Pizarro empfiehlt sich mit Treffsicherheit und Eleganz für das Spiel gegen Juventus. Und ein Verbandszeug erfährt endlich eine Würdigung.

Die Bundesliga-Elf des Spieltags. 

Assani Lukimya: Was immer Bremens Verteidiger zu Beginn der Partie in Mainz gedacht hatte, es dürfte wenig mit Fußball zu tun gehabt haben. Gerade acht Sekunden waren gespielt, als der Kongolose einen Ball im Wohlfühltempo in die Beine des Mainzers Andreas Ivanschitz passte. Es folgte das drittschnellste Tor der Bundesliga-Historie, denn nach Ivanschitzs Pass in die Mitte grätschte Adam Szalai den Ball lässig ins Gehäuse. Nach ingesamt zwölf Sekunden lag Werder in Mainz zurück - und der arme Lukimya sah ziemlich bedröppelt aus. Doch an der Weser sind sie in solchen Fällen sanftmütig. Obwohl der Abwehrmann seinen Trainer schwer in die Bredouille gebracht hatte, wollte Thomas Schaaf ihn nicht zu hart kritisieren: "Wenn ich ihm sagen muss, dass das ein Fehler war, muss ich ihn einweisen", sagte Bremens Trainer. 

(jbe)

Bild: Bongarts/Getty Images 1. April 2013, 09:312013-04-01 09:31:05 © Süddeutsche.de/jbe/ebc/mikö