Dritter Dopingfall in Sotschi Ukrainische Langläuferin Lisogor positiv getestet

Der nächste Dopingfall bei den Olympischen Spielen ist bekannt: Die ukrainische Langläuferin Marina Lisogor wurde positiv getestet, gefunden wurde das verbotene Stimulans Trimetazidin.

Die ukrainische Langläuferin Marina Lisogor hat für den dritten Dopingfall bei den Olympischen Spielen in Sotschi gesorgt. Wie das Nationale Olympische Komitee der Ukraine am Samstag mit Bezug auf das Internationale Olympische Komitee (IOC) mitteilte, wurde die 30-Jährige positiv auf das verbotene Stimulans Trimetazidin getestet. Dieses Mittel steht erst seit dem 1. Januar dieses Jahres auf der Verbotsliste.

Lisogor erklärte den positiven Befund mit der Einnahme eines Medikaments, von dem sie nicht wusste, dass es die verbotene Substanz beinhaltet. Lisogor hatte in Sotschi sowohl im Sprint als auch im Klassikrennen über 10 km den 58. Platz belegt.

"Über die Zukunft der Athletin wird entsprechend der IOC-Regeln entschieden", hieß es in der Mitteilung des NOK weiter. Vor Lisogor waren die deutsche Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle und der italienische Bobfahrer William Frullani positiv getestet worden. Sowohl in den A- als auch in den B-Proben der überführten Athleten wurden Stimulanzien nachgewiesen.