Im Falle Schlecks liegen nun sogar offiziellen Stellen Dokumente vor. Sie legen den Dopingverdacht sehr nahe. Den Kontoauszug besitzt nicht nur der Luxemburger Staatsanwalt Robert Biever, sondern auch die nationale Antidoping-Agentur ALAD. Biever hat der SZ erklärt, die heikle Geschäftsbeziehung Schlecks zu Fuentes sei "eindeutig erwiesen". UCI-Chef Pat McQuaid versicherte in Varese, man werde sich "natürlich um diese Informationen bemühen".
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Ob jedoch die UCI das wirklich will und ihre Regeln anwendet, ist seit Varese noch unsicherer als zuvor. So hat sich am Freitag der Kolumbianer Fabio Duarte als Sieger des U23-Rennens feiern lassen - der junge Mann ist 2007 gleich zweimal positiv auf Testosteron getestet worden. Duarte verwies auf natürlich erhöhte Werte - hat jedoch entsprechende Nachweise bis heute nicht vorgelegt. Weltverbandsarzt Mario Zorzoli sagte dem Internetdienst cyclingsnews, man werde "den Fall aber jetzt wieder offnen". Ein Jahr und eine Goldmedaille später.
In der Sache Schleck ist zumindest in Luxemburg ein Verfahren wahrscheinlich, denn das dortige Sportrecht sieht Sanktionen bereits für den Dopingverdacht vor. ALAD-Sprecherin Anik Sax bestätigte inzwischen, Schleck sei "für diese Woche" vorgeladen wegen der Hinweise der Staatsanwaltschaft.
Eine 100-prozentige Garantie
Erst nach dieser Unterredung werde auch er sich äußern über mögliche Konsequenzen, sagt Riis am Sonntagmittag. Habe denn Schleck, der Doping leugnet, wenigstens die Überweisung bestätigt? "Wir respektieren den Wunsch von Frank, erst mit dieser Agentur zu reden, das haben wir ihm erlaubt, und danach werden wir uns öffentlich erklären", antwortet er. Er wiederholt diesen Satz während des Termins sechsmal. Aber Riis, der laut Aktenvermerken mit Schleck Fuentes traf, beteuerte auch, mit der Puerto-Affäre "nichts zu tun" zu haben.
"Ich gebe Ihnen meine 100-prozentige Garantie, dass Sie meinen Namen in den Dokumenten und in dieser Sache nicht finden werden." 100 Prozent sind viel, zumal ein Ermittler am Sonntag der SZ sagte: "Wir haben Zeugenaussagen zu Riis, die genau das Gegenteil über ihn erzählen."
Womöglich kommt der Name Riis schon diese Woche wieder auf den Tisch, wenn die französische Antidoping-Agentur AFLD 14 auffällige Blutproben von der Tour überprüfen wird, offenbar auf die Epo-Variante Cera. AFLD-Chef Pierre Bordry meldete vorab, es handele sich um Topfahrer der Tour. Die belgische Zeitung Le Soir nannte am Samstag bereits vier Namen Verdächtigter und berief sich auf "sichere Quellen": der Schweizer Fabian Cancellara, der Australier Stuart O'Grady, Spaniens Toursieger Carlos Sastre und Frank Schleck.
Alle fahren für Riis.
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(SZ vom 29.09.2008)
Harte Kritik des Bayern-Präsidenten
@turbotoni
Schumen mussen mär eis fir den Raphael Stacciotti.
Ass positov getest gin,mat 16 Joer an huet och nach eisen Fendel zu Peking gedro
Reen an Sturm.
Besonesch well an 15 Minutten d'Unheierung unfänkt
Seet der den Fall Benoît Joachim eppes?Do hun der och vill epes gemengt wat net war.
1. Ech sin Letzebuerger, de an Eisterräich wunnt!
2. "unser Nationalstolz", siehst dich wohl hier stellvertrettend für alle Luxemburger
3. Über die Grenzen hinaus ist sehr wohl bekannt,dass Luxemburg ein hohes BSP usw hat
4.Mir sind Ulrich und Co. egal., mich interessieren nur die Fahrer meiner Heimat
5.Woher Herr Burkart seine Infos bezieht ist Sekundär, etliche Sportjournalisten in Luxemburg, da denke ich vorallem an Pilo Fonck (Zitat Pilo Fonck auf wort.lu: "Der Sportjournalist darf kein Propagandist des Sports sein, auch wenn die Vereine das oft verlangen und manche Journalisten sich einschüchtern lassen) geht es um das Wesentliche.
6. Und das ist der moralische Aspekt
PS: an wei as Wieder zu Letzebuerg?
@turbotoni
Als aller erstes mal,Luxemburg ist in Europa das kaufkräftigste Land,also bezieht sich unser Nationalstolz sicher nicht nur auf den Radsport,sondern auf Gebiet une Themen,die in Deutschland wohl kaum jemand kennt.
Solange nicht bewiesn ist,dass Fränk wirklich etwas mit Fuentes zu tun hat,ist er unschuldig und sagt die Wahrheit.Ich verstehe sowieso nicht as euch Deustchen das ganze angeht,es ist eine Sache in der höchsten Luxemburg,die Schweiz und Spanien etwas zu melden haben,wieso bitte schön kommt dann alles aus Deustchland?Wer sagt uns dass ihr die Papiere nicht gefälscht habt?Ihr wollt ja noch nicht mal die Originale hergeben!
Nur Schade dass ihr euch immer nur fragt ob eure Sportler wirklich suaber sind,wenn es keiner hört.Wer eine Schande für unser Land ist,dass können wir selbst entscheiden,Ullrich gibt ja auch noch immer Interwievs und möchte sich über ein Comeback gedanken machen.
Wenn Schleck wirklich diese Überweisung getan haben sollte,ist nicht nur er schlecht dran,weil Jemand gegen das Bankgeheimnis und somit gegen das Gesetz verstossen hat.Und da Herr Burkart das ja noch voller Begeisterung unterstütz,könnte man auch ihn als kriminel betrachten.
Der Artikel während der Tour ist ja nur in Deutschland und Luxemburg bekannt,der neue aber auch in Belgien und Frankreich.Aber dort stellt man sich nicht die Frage "gedopt oder nicht?",weil die Leute dort die SZ als "sensationsgeiles Blatt dass durch falsche Anschuldigungen Werbung für sich selbst machen will" beschimpfen.
Also,nächstes mal bevor man einfach sagt "verletzter Nationalstolz" ,einfach mal über die Grenzen hinuas sehen,denn nicht nur in Luxemburg hat die SZ einen fragsamen Ruf
Belastungsasthma
Schön und gut, ich habe noch keinen Fahrer in der Alpe d'Huez gesehen sein Mittel einnehmen. Beim Marathon oder auf dem Fussballfeld ebenfalls nicht.
70% sind Asthmnatiker aber noch NIE habe ich jemand gesehen der seine Mittel einnehmen musste.
Bitten machen sie sich selbstb und uns doch nichts vor!
Paging