Wie erwartet hat der Deutsche Fußball-Bund den Vertrag mit Bundestrainer Joachim Löw bis zur WM in Südafrika verlängert. Frauen-Trainerin Silvia Neid soll sogar noch länger bleiben.
Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat den Vertrag mit Bundestrainer Joachim Löw, 47, wie erwartet vorzeitig bis 2010 verlängert. Zugleich wurde auch der Kontrakt mit Silvia Neid neu festgesetzt. Die Trainerin der Frauen-Auswahl wurde bis 2013 an den DFB gebunden. Mit der Weiterverpflichtung von Löw hat der DFB auch die Verträge seines Stabes verlängert, bis zur WM 2010 kann Löw mit Assistenztrainer Hans-Dieter Flick, Torwart-Trainer Andreas Köpke und Chefscout Urs Siegenthaler zusammenarbeiten. Silvia Neids Assistentin Ulrike Ballweg, bisher beim Hamburger Fußballverband angestellt, wird ab dem 1. Januar hauptberuflich für den DFB tätig sein. "Die Vertragsverlängerung mit Joachim Löw ist ein Signal dafür, dass wir zuversichtlich mit seiner Philosophie in die Euro 2008 und die WM 2010 gehen'', sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger, "genauso schätze ich die fachlichen und menschlichen Qualitäten von Silvia Neid.''
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Vertrag bis zur WM in Südafrika: Bundestrainer Joachim Löw. (© Foto:)
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Löw zeigte sich erfreut, "dass ich den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren fortsetzen kann.'' Hauptziel soll es sein, die Entwicklung der Mannschaften des DFB und des deutschen Fußballs voranzutreiben. Als Assistent von Jürgen Klinsmann hatte Löw die Nationalmannschaft aus der Krise, die durch das frühe Ausscheiden bei der EM 2004 entstanden war, bis zum dritten WM-Platz beim Turnier in Deutschland geführt. Als alleiniger Chef verzeichnete er seit der WM 2006 im Rahmen der Qualifikation zur EM große Erfolge: Frühzeitig gelang die Teilnahmeberechtigung am Turnier 2008 in Österreich und der Schweiz; in insgesamt 16 Länderspielen erlitt die DFB-Auswahl bei zwölf Siegen und zwei Unentschieden lediglich zwei Niederlagen.
Laut Bild soll das Gehalt des Bundestrainers nun von zwei auf 2,5 Millionen Euro angehoben werden. Darin enthalten sei eine Garantiesumme für Werbeeinnahmen; im Gegenzug trete Löw seine Persönlichkeitsrechte an den Verband ab, wodurch Teile seines Einkommens refinanziert würden. Zudem soll eine Prämie für die Europameisterschaft 2008 ausgehandelt worden sein: 250000 Euro für den Titel, 75000 Euro für das Erreichen des Halbfinales.
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(SZ vom 26.10.2007)
Berliner Zeitung
Ich bin doch sehr erstaunt, eine Umfrage dieses Niveaus in Ihrer Zeitung zu erblicken.
Dieses erscheint üblicherweise in einem anderen großen Blatt.
Die implizierende These, daß diese Entscheidung falsch sein könnte, entspricht leider einer in Deutschland immer wieder zu beobachtenden Grundhaltung, im öffentlichen Sinne verdiente Mitbürger auf dem Zenit zu demontieren.
Liebe Redakrion.
Sie betreiben seit Jahrzehnten guten bis sehr guten Journalismus und erhalten Wertschätzung über die Grenzen Bayerns hinaus.
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Bleiben Sie bei dem, was Ihnen steht und was Sie beherrschen.
Das können andere Zeitschriften bei weitem nicht so gut wie Sie.
Diese Art des Rattenfangs haben Sie doch nicht nötig.