Die beiden bayerischen Fußball-Zweitligisten haben ihre Auftakthürden im DFB-Pokal übersprungen und den Einzug in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft.

Die Münchner "Löwen" hatten dabei am Freitagabend im Gastspiel beim Regionalligisten Wuppertaler SV aber mehr Mühe als erwartet. "Im Pokal zählt nur das Weiterkommen. Das haben wir geschafft", sagte Trainer Reiner Maurer nach dem 2:1 (0:1)-Erfolg. "Wir haben eben in den entscheidenden Situationen die Tore gemacht."

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Maurer hatte die "Löwen" im Vergleich zum 4:1-Ligasieg gegen Hansa Rostock vor einer Woche auf vier Positionen verändert. Das umformierte Team brauchte einige Zeit, um sich gegen den unbequemen Gegner im strömenden Regen zu behaupten. Die Treffer von Rodrigo Costa (68. Minute) und Paul Agostino (72.) bewahrten den Zweitliga-Spitzenreiter im "Stadion am Zoo" letztlich vor einer Blamage. Der Drittligist war durch einen Kopfball von Sven Schaffrath (12.) in Führung gegangen. "Das war heute ein klassischer Pokalfight. Am Ende haben wir gezeigt, dass wir ein Spitzenteam sind", sagte 1860-Geschäftsführer Roland Kneißl.

Weniger Mühe als die "Löwen" hatte die SpVgg Unterhaching beim 2:0 (0:0)-Sieg beim Drittligisten Holstein Kiel. Fünf Tage nach dem peinlichen 0:4 im Punktspiel bei Aufsteiger Sportfreunde Siegen gaben sich die Münchner Vorstädter diesmal keine Blöße. Nur in der ersten Halbzeit waren dem Team von Trainer Harry Deutinger Nervosität und Verunsicherung anzumerken. Die Treffer von Marijo Maric (50.) und Thomas Sobotzik (87.) sorgten für einen verdienten Erfolg der durch viele Verletzungen geschwächten Hachinger.

Die bayerischen Bundesligisten FC Bayern München und 1. FC Nürnberg greifen erst am Sonntag in den DFB-Pokal ein.

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(dpa)