Der Trainer der U21-Nationalmannschaft wurde drei Wochen nach der Qualifikation für die EM-Endrunde 2009 in Schweden von seinen Aufgaben entbunden.
"Die aktuelle U21 hat zwar die Endrunde der Europameisterschaft 2009 in Schweden erreicht, doch es bestehen in den Inhalten unterschiedliche Auffassungen. Deshalb haben wir uns für den Wechsel ausgesprochen, der uns nicht leicht fällt, weil Dieter Eilts sich als Nationalspieler und Trainer enorme Verdienste erworben hat", wurden Bundestrainer Joachim Löw und Sportdirektor Matthias Sammer in einer DFB-Mitteilung zitiert.
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"Unterschiedliche Auffassungen": Der DFB und Dieter Eilts passen nicht mehr zusammen. (© Foto: dpa)
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Die Entscheidung über eine Trennung sei am Mittwoch in der DFB-Zentrale in Frankfurt in einem Gespräch mit Eilts gefallen, an dem Generalsekretär Wolfgang Niersbach, Löw, Sammer und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff teilnahmen. Der Bundestrainer und der Sportdirektor legten fest, dass die U21 beim bevorstehenden Länderspiel gegen Italien am 18. November 2008 in Osnabrück interimsmäßig von DFB-Trainer Horst Hrubesch betreut wird. Über die endgültige Nachfolge soll zeitnah entschieden werden.
Eilts hatte beim DFB am 1. Juli 2003 die U19-Junioren übernommen und war Anfang August 2004 auf Betreiben des damaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann zum Coach der U21 befördert worden. Sein Vertrag lief noch bis Juni 2009.
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(sueddeutsche.de/sid/tbc)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Bierhoff heisst eigentlich Bierhol - und das ist auch sein Job inne Nazenalmannschaft! Hat er ja in den Werbesausen reichlichst geübt! Und war sich auch nicht zu schade, neben der Bierwerbung auch noch für "Keine Macht den Drogen" zu werben! Ganz grosses Damentennis....
Und was wurde Klinsmann nicht hochgejubelt, als er als Nationaltrainer angeblich die verkrusteten Strukturen im DFB-Präsidium mit seinen innovativen Forderungen aufgebrochen hatte!
Und, Herr Sammer, watt iß denn nu mit ihrer Absichtserklärung, schon im Kindergarten die Bedingungen für ausreichende sportliche Ertüchtigung zu schaffen? Also, wenn ich mit Jugendtrainern spreche, da berichten die weiterhin davon, dass die jungen Spieler zwar den gameboy perfekt beherrschen - aber weiterhin nicht in der Lage sind, ein paar Meter rückwärts zu laufen...
Nur mal eben so erwähnt, um ihnen die Chance zu geben, mal wieder an der Realität zu erden!!!
Hoteldirektor Bierhoff in dieser Runde zu suchen hatte, wird mir nicht klar.
Eilts muss sich gefallen lassen, dass er bereits bei den unbeständigen jungen Spielern Meriten gelten lässt.
Als Ergebnis war sein U-21-Jahrgang zwar auf dem Papier erfolgreich, aber das gewünschte Spielkonzept nicht erkennbar.
Eilts ist ein netter und kompetenter Mensch, deshalb wird wohl Sammer so lange zugeschaut haben.
Wer die U-19-Europameisterschaft mitverfolgt hat (Dank dem Schmuddelsender DSF), musste begeistert sein, wie bei den Deutschen unter Hrubesch die Post abging.
Wenn also der jüngere Jahrgang erfolgreicher und überzeugender auftritt, regt das zum Nachdenken an.
Eilts wird seine Aufgabe schon finden, alles Gute Dieter!
...Sammer der Motor hinter dieser Entwicklung ist. Jedenfalls nach seinen Andeutungen der letzten Zeit. Und bin ehrlich genug zu sagen, daß ich die Leistung von Eilts nicht bewerten kann, weil ich mir keine U irgendwas Spiele anschaue.
Allerdings fand ich die Leistungen von Sammer als Trainer nun auch nicht gerade berauschend. Seine Meisterschaft mit dem BvB beruhte schon mehr auf der Dummheit der der Konkurrenzklubs als auf eigener Leistung, in Stuttgart hat er eine funktionierende Mannschaft auf Dauertauchfahrt geschickt...tja... aber als verdienter Nationalspieler -der er zweifellos ist - hat man beim DFB halt erst mal einen Freischein auf ein Amt. Es sei denn, man ruiniert sich diese Ausgangsposition selbst wie der gute Lodddaaaa M.
...würde ich empfehlen, sich erst einmal über die inhaltlichen Fragen zu orientieren. In allen DFB-Kadern steht bekanntlich schon seit Jahren ein Systemwechsel an, der darauf angelegt ist, die U-Nationalmannschaften nicht mehr vorrangig als pädagogische Einheiten zu behandeln, sondern sie den selben Leistungskriterien zu unterwerfen wie die A-Nationalelf auch. Das ist das Prinzip der Intensivierung der Nachwuchsarbeit auf internationalem Niveau. Dieter Eilts stand schon in der Ära Klinsmann zur Diskussion, hat sich aber aufgrund seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten lange halten können, er wurde sogar von Klinsmann aus der U19 zur U21 befördert. Wer aber die letzten Länderspielserien und die Em-Qualifikation verfolgt hat, hat auch die Defizite seiner Arbeit gesehen, auch wenn die Qualifikation mit viel Glück noch gelang. Im übrigen entscheiden nicht Löw oder Bierhoff, sondern allein Sammer über die Personalie, und Sammer hat sich schon nach der Quali mit keinem Wort mehr zu Eilts geäußert.
Die Entscheidung hat so absolut gar nichts mit Show zu tun. Eilts steht einfach dafür, die U-Nationalmannschaften als pädagogisches Freizeitcamp zu erhalten. Deswegen geht es hier grundsätzlich auch nicht mehr um die unbestreitbaren Verdienste.
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