Deutschland in der EinzelkritikWenn die echte Zehn mit der falschen Sieben

Mesut Özil hat seine Uhr auf kasachische Zeit umgestellt, Thomas Müller hält sein Brüstlein in den Schuss. Mario Götze steht da, wo ein torgefährlicher Offensivspieler stehen muss. Und Manuel Neuer muss plötzlich doch ein echter Torwart sein. Die DFB-Elf beim 3:0 in Kasachstan in der Einzelkritik.

Von Thomas Hummel

Deutschland in der Einzelkritik – Manuel Neuer

Mesut Özil hat seine Uhr auf kasachische Zeit umgestellt, Thomas Müller hält sein Brüstlein in den Schuss. Mario Götze steht da, wo ein torgefährlicher Offensivspieler stehen muss. Und Manuel Neuer muss plötzlich doch ein echter Torwart sein. Die DFB-Elf beim 3:0 in Kasachstan in der Einzelkritik.

Von Thomas Hummel

Manuel Neuer: Plädierte im Interview mit der SZ am vergangenen Donnerstag (zu lesen u.a. im E-Paper) "immer für ein Zu-Null: Weil wir vorne so viele gute Spieler haben, dass wir bei einem Zu-Null hinten zwangsläufig praktisch jedes Spiel gewinnen". Verwandelte sich am Abend der "falschen Neun" (siehe Götze) bisweilen in eine "falsche Eins". Eine Art Libero mit Handschuhen. Rückte immer weiter heraus aus seinem Tor. Musste dann urplötzlich doch ein echter Torwart sein, schaute einen Schuss an die Latte und lenkte eine kasachische Chance aus nächster Nähe über das Tor.

Bild: dpa 22. März 2013, 21:142013-03-22 21:14:13 © Süddeutsche.de/ebc