Russland ist Eishockey-Weltmeister

Das deutsche Eishockey-Team geht selbstbewusst in die WM in Schweden und Finnland. Wie sieht der Turnierplan der deutschen Mannschaft aus? Wer ist der neue Bundestrainer? Und wer sind die Favoriten? Zehn Dinge, die Sie zum Start der Eishockey-WM wissen müssen.

Der Modus: Die WM wird erstmals in einem neuen Modus ausgetragen. Zwischen- und Abstiegsrunde wurden ersatzlos gestrichen, stattdessen ermitteln die 16 Teams in der Vorrunde in zwei Achtergruppen die Viertelfinalteilnehmer sowie die Absteiger. Jeder spielt gegen jeden, die jeweils vier Gruppenbesten ziehen in die K.o.-Runde ein, die jeweils schlechteste Mannschaft steigt direkt ab. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Der neue Modus hat den Vorteil, dass der Spielplan für die Verbände und Fans wesentlich berechenbarer geworden ist. Unverändert bleibt in der Vorrunde das Punkte-System, für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es also drei Punkte. Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird um maximal fünf Minuten verlängert. Es gilt dabei die Regel "sudden death" - ein Tor in der Verlängerung entscheidet augenblicklich das Spiel. Dabei stehen pro Team nur vier Feldspieler auf dem Eis. Ist danach immer noch keine Entscheidung gefallen, kommt es zum Penaltyschießen. Dann allerdings gibt es für einen Sieg nicht mehr drei Punkte, sondern der Sieger erhält zwei, der Verlierer einen Zähler. In den K.o.-Spielen wird bei einem Unentschieden maximal zehn Minuten verlängert (im Finale 20 Minuten).

Bild: dpa

4. Mai 2012, 09:53 2012-05-04 09:53:13  © SZ.de/sid/dapd/dpa/fred/ebc/hgn

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