Siebenmal hat er schon gewonnen. Jetzt ist sicher: 2009 gibt Lance Armstrong sein Comeback bei der Frankreich-Rundfahrt. Ob als Kapitän, ist noch nicht sicher.
Der siebenmalige Sieger Lance Armstrong wird 2009 sein Comeback bei der Tour de France geben. Das bestätigte der US-Amerikaner. "Ich habe mich verpflichtet, für den besten Fahrer zu fahren", sagte der 37-Jährige, der sich zur Zeit im Training auf der Kanaren-Insel Teneriffa befindet, mit Blick auf seinen Astana-Teamgefährten Alberto Contador (Spanien). Bei Astana fährt auch der deutsche Andreas Klöden (Cottbus).
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Zuversichtlich: Lance Armstrong während einer Trainigsfahrt auf Teneriffa. (© Foto: Reuters)
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Armstrong und Contador waren beim Trainingslager erstmals aufeinandergetroffen. Der Spanier hatte zuvor offen über ein Teamwechsel nachgedacht, sollte Armstrong das Kapitänsamt bei Astana übernehmen. "Wir folgen der gleichen Maxime: Radsport ist Mannschaftssport. Aber alle feiern auch gerne Siege", sagte Armstrong weiter.
Die Astana-Mannschaft ist mit zahlreichen Rundfahrtspezialisten gespickt. Contador hat die Tour 2007 gewonnen, Andreas Klöden war 2006 Gesamtzweiter.
Damit bestreitet Armstrong erstmals in seiner Karriere in einem Jahr den Giro d'Italia und die Frankreich-Rundfahrt. 2005 hat er den letzten von sieben Gesamtsiegen in Folge bei der Tour gefeiert.
Armstrong, der nach seinem Rücktritt unter anderem drei Marathons gelaufen ist und in New York in 2:46:43 Stunden seine Bestzeit erzielt hatte, wird seine Wettkampf-Comeback nach vier Jahren Pause im kommenden Januar bei der Australien-Tour feiern. Vor Giro und Tour wird er zudem alle Frühjahrsklassiker außer Paris-Roubaix bestreiten.
Noch vor knapp zwei Wochen hatte der 37-Jährige noch in einer englischen Tageszeitung erklärt, dass er Angst vor Übergriffen gewaltbereiter französischer Radsport-Fans habe. Armstrong gab einigen Teamchefs Mitschuld an der "aggressiven Stimmung" gegen ihn. "Besonders die Verantwortlichen der französischen Mannschaften haben die Leute ermuntert, gegen mich zu protestieren. Wenn man liest, was über mich geschrieben wird, kann man durchaus denken, dass meine Sicherheit in Gefahr ist", sagte Armstrong und stellte klar: "Ich werde mich sicherlich nicht in eine gefährliche Situation begeben."
Als Grund für seine Unbeliebtheit sieht der Amerikaner die Dopingvorwürfe gegen seine Person an. Eingefrorene Blutproben Armstrongs aus dem Jahr 1999 hatten Spuren von Epo aufgewiesen. Dies wurde 2005 bekannt. Der Radsport-Weltverband UCI hatte die Vorwürfe damals aber als haltlos zurückgewiesen.
(sid/segi)
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Tour de France? Vera...... kann ich mich selber.
Hoffentlich hat die fahrende Apotheke einen guten Vertrag mit seinem "Ausstatter". Nicht das ihm auch ein Marker in seinem EPO landet.
Dieser Tourteilnehmer wird ihnen präsentiert von SANDOZ, Hexal oder Ratiopharm.
Ich bin einer von den Blöd..männern die sich jahrelang(sogar schon in den 80er Jahren) die Tour angesehen haben. Seit dem letzten Jahr bleibt die Kiste schwarz. Genauso geht es dem Fußball. Was da in Spanien an gedopten Spielern rumläuft(in Deutschland ist es wohl nicht besser). Die Angst der Staatsanwaltschaft ist in Spanien begründet. Fußball ist da quasi religiös und es geht um Milliarden. Im Rahmen des Fuentes-Skandales sind nur wenige Ermttlungen weitergeführt worden. Mitnichten ging es da nur um Radsport!
Bin ich froh das die ARD und das ZDF ausgestiegen sind.
ob Armstrong sich bei seinem Comeback ewischen lässt. Das wäre dann der Witz des Jahrzehnts, aber ich traue es ihm zu, das systematische Doping weiterhin unendeckt zu betreiben, so wie in seiner Tour de France Karriere davor und wie es alle anderen auch gemacht haben.
Seltsam, sobald das Thema Radsport angesprochen wird, konvertiere ich sofort zwanghaft zum Sarkasmus...Woran das wohl liegt;)
PS: Eurosport wird sich freuen, dass Ard/Zdf aus der Berichterstattung asugestiegen sind.
Der ganze Radsport ist doch nur noch ein Farce.
Hoffentlich wird die Tour in diesem Jahr ein Riesenreinfall und die Schummler bleiben unter sich. Schade um die wenigen ehrlichen Radsportler, die bisher keine Chance gegen die Masse der Doper hatten und denen nun auch noch die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird, wenn sich die Sponsoren berechtigterweise nach und nach zurückziehen.
Bleibt zu hoffen, dass mit dem Ende der Geldflüsse auch der Ansporn zum Doping geringer wird.
Paging