Champions League Zweimal Messi

Lange hält Arsenal den Angriffen Barcelonas stand, Lionel Messi konnten sie nicht aufhalten - er trifft zwei Mal.

(Foto: Andy Rain/dpa)

Dank des treffsicheren Weltfußballers gewinnt der Titelverteidiger FC Barcelona 2:0 beim Premier-League-Klub FC Arsenal. Doch bis Messi das Abwehrbollwerk der Londoner überwinden kann, dauert es lange.

Der deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Stegen darf mit dem FC Barcelona von der Titelverteidigung in der Champions League träumen. Die Spanier gewannen dank der Genialität ihres Spielmachers Lionel Messi das Achtelfinal-Hinspiel beim FC Arsenal mit den beiden Weltmeistern Mesut Özil und Per Mertesacker 2:0 (0:0). Vor 59 889 Zuschauern im Emirates Stadium entschied Messi die Partie ganz alleine. Zunächst erzielte der Weltfußballer nach Vorarbeit von Neymar in der 71. Minute das 1:0 für die Gäste, ehe er in der 84. Minute per Foulelfmeter den Endstand besorgte. Für Messi waren es die Treffer 81 und 82 in der Königsklasse. Luis Suarez traf zudem in der 78. Minute noch den Pfosten für den Favoriten, der sich lange Zeit schwer getan hatte.

Die Gäste kontrollierten zwar von Anfang an das Geschehen, gegen Arsenals Abwehrbollwerk fanden Messi und seine Kollegen zunächst aber kein Durchkommen. Obwohl der spanische Tabellenführer weit mehr Ballbesitz als der Gastgeber hatte, resultierten daraus nur wenige Torchancen. Özil und Olivier Giroud zogen im Arsenal-Mittelfeld über weite Strecken geschickt die Fäden und inszenierten auch den ein oder anderen guten Angriff für den Tabellendritten der Premier League.

Arsenal-Keeper Petr Cech, der zuvor noch nie von Messi bezwungen worden war, war bei den wenigen brenzligen Situationen in seinem Strafraum zur Stelle. Mertesacker und Co. räumten indes bereits vorher das Meiste ab. Erst kurz vor der Pause verbuchte Barca durch Suárez eine nennenswerte Chance. Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild. Barcelona drückte dem Spiel seinen Stempel auf, Arsenal reagierte aus einer verstärkten Defensive und wartete auf Konter. Doch Messi war am Ende eiskalt - auch beim Strafstoß, den Mathieu Flamini mit einem Foul am Argentinier verursacht hatte.