Champions League Uefa lehnt Schalke-Einspruch wegen Drogba ab

In Aktion: Didier Drogba (links) von Galatasaray Istanbul gegen Schalke.

(Foto: dpa)

Aus formaljuristischen Gründen hatte Schalke 04 gegen die Spielerlaubnis von Didier Drogba in der Champions League protestiert: Nun hat die Uefa den Einspruch abgewiesen. Das 1:1 aus dem Achtelfinal-Hinspiel zwischen Galatasaray Istanbul und Schalke hat damit Bestand.

Die juristischen Chancen des FC Schalke 04 waren gering, nun ist es offiziell: Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat den Schalker Einspruch gegen die Wertung des 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Galatasaray Istanbul abgelehnt. Das bestätigte die Uefa am Mittwochabend.

Der Fußball-Bundesligist hatte wegen des umstrittenen Wechsels von Stürmer Didier Drogba aus China zu dem türkischen Spitzenklub protestiert. Schalke wollte von der Uefa die Spielberechtigung des Ivorers überprüfen lassen und musste dafür aus formaljuristischen Gründen Einspruch einlegen.

Der Revierklub akzeptierte das Urteil und verzichtete auf den Gang in die Berufung. "Wir haben von Anfang immer betont, dass es uns um eine Klärung des Sachverhalts ging", sagte Schalkes Finanzvorstand Peter Peters in einer Mitteilung auf der Internetseite des Vereins.

Der Fußball-Weltverband Fifa hatte Drogba vor zwei Wochen eine vorläufige Spielerlaubnis für die türkische Liga und den Europapokal erteilt. Das Rückspiel findet am 12. März in Gelsenkirchen statt.