Die spanischen Medien verspotten die Spieler des FC Chelsea als "Angsthasen" und "aufgeblasene Millionarios". In der Tat müssen die Spieler von José Mourinho gegen den FC Valencia zeigen, dass sie das Zeug zu einem großen Titel haben.
Michael Ballack und den FC Chelsea lassen die Frotzeleien kalt. Englands Meister wurde vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag in Valencia von spanischen Medien als "Angsthasen" und "aufgeblasene Millionarios" verspottet.
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"Das gehört zum Geschäft. Wir freuen uns auf das Spiel und lassen uns durch Worte nicht verunsichern", erklärte Chelseas Coach Jose Mourinho gelassen. Tatsächlich sind die Blues nach dem enttäuschenden 1:1 genauso wie Manchester United international auf der Suche nach einem guten Gefühl. Der Spitzenreiter der Premier League muss gegen den AS Rom in Old Trafford das 1:2 aus dem ersten Duell umdrehen.
Die innerbetrieblichen Rhythmusstörungen aus den Hinspielen sind vergessen. Mourinho hat das Schicksalsspiel in Valencias Mestalla zu einem Charaktertest deklariert. "In solchen Duellen offenbart sich die Seele einer Mannschaft", sagte der Portugiese, "meine Spieler wissen, um was es geht." Es geht um die Sicherung seines Arbeitsplatzes.
Bei einem K.o. scheint Mourinhos Ausscheiden zum Saisonende beschlossene Sache. Der Niederländer Guus Hiddink wird seit Wochen als Nachfolger gehandelt. Immerhin hat der Tabellenzweite Chelsea den Form-TÜV in der Liga bestanden und durch das 1:0 am Samstag gegen Tottenham den Abstand auf ManU auf drei Punkte verkürzt. Ballack und Andrej Schewtschenko wurden dabei bis auf einen 20-minütigen Kurzeinsatz fürs Kräftemessen im Süden Spaniens geschont.
"Es wird verdammt schwer, in Valencia ein Tor zu machen, aber wir haben genügend offensive Qualität. Mir ist nicht bange", meinte Chelseas Mittelfeld-Motor Frank Lampard.
Ausschreitungen wie im Achtelfinale nach Valencias Coup gegen Inter befürchtet sein Kollege Didier Drogba nicht: "Das kann sich Valencia nicht leisten", prophezeite der Ivorer, der mit seinem Tor im ersten Spiel wenigstens das 1:1 gerettet hatte. Valencia, weiter ohne den verletzten Fernando Morientes, blamierte sich unterdessen in der Generalprobe beim 0:1 bei Athletic Bilbao.
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(dpa)
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Ja, ist mir auch schon aufgefallen, deshalb wollte ich hier mal mit dem roten Marker eingreifen! Finde ich auch schade dass hier nicht wenigstens Ergebnisse geprüft werden.
Leider passiert das hier auf sueddeutsche.de immer wieder. Ich frage mich warum die Meldungen einfach irgendwo abgeschrieben werden ohne nochmal zu prüfen ob das stimmt. Warum muß der Artikel überhaupt Informationen über verloren Spiele enthalten, wenn man sich in der spanischen Liga scheinbar gar nicht auskennt ?
Valencia hat sich gegen Athletic Bilbao "blamiert" nicht Atletico Madrid...und auswärts, nicht zu Hause!! Sie verwechseln da Valencia mit Villareal.