Götze-Wechsel war "für uns persönlich eine ganz harte Nummer"

BVB-Spieler Mats Hummels /
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Mats Hummels im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid.

(Foto: AFP)

Borussia Dortmund, Mats Hummels: Mats Hummels hat einen Einblick in sein Seelenleben nach der Bekanntgabe des Wechsels von Mario Götze zu Bayern München gegeben. "Mario ist jetzt schon mindestens einer der zehn besten Spieler der Welt. Deshalb war das für uns ein Schock. Ich habe die Nacht fast nicht geschlafen", sagte der Innenverteidiger bei Sky. "Es war eine ganz schwierige Sache für uns. Einen zu verlieren, der genau weiß, wie wir denken, der auch aus dem Verein kommt und trotzdem einen anderen Verein vorzieht, macht es so schwierig für uns", sagte Hummels: "Als Kagawa ging oder sollte Lewandowski gehen, dann kann man das nachvollziehen, weil sie nicht aus Deutschland kommen. Aber so war das für uns persönlich eine ganz harte Nummer." Trotz der Gala-Vorstellung gegen Real Madrid glaubt Hummels, dass der BVB zumindest im Hinblick auf die internationale Wahrnehmung noch Nachholbedarf hat: "Der Wechsel von Mario ist ein Zeichen, denke ich, dass wir es noch nicht auf das Ansehen der Top 4 oder 5 der Welt geschafft haben. Es gibt entweder die Möglichkeit, selber dazu beitragen, dass es dazu kommt oder man wechselt."

DTM, Hockenheim: Routinier Timo Scheider (Braubach) hat die Favoriten im Qualifying düpiert und startet zum Auftakt der DTM-Saison am Sonntag (13.30 Uhr/ARD) in Hockenheim vom ersten Platz. Der Audi-Pilot sicherte sich am Samstag in 1:35,918 Minuten seine 11. Pole vor BMW-Pilot Augusto Farfus (Brasilien) und Christian Vietoris (Gönnersdorf) im Mercedes. Titelverteidiger Bruno Spengler (Kanada) verpokerte sich auf der schnell trocknenden Strecke und startet von Rang sieben gleich hinter Vizemeister Gary Paffett (Mercedes) aus Großbritannien ins Rennen. Für den früheren Formel-1-Piloten Timo Glock (Wersau) war bei seinem ersten DTM-Qualifying bereits nach dem zweiten Durchgang Schluss. Der 31-Jährige startet bei seinem Debüt im BMW nur vom 15. Platz. Auch der frühere Champion Martin Tomczyk (Rosenheim/BMW) enttäuschte mit Platz elf, der Vorjahresdritte Jamie Green startet von Rang 12 in sein ersten Rennen für Audi. Mercedes-Pilot Pascal Wehrlein überraschte dagegen mit einem starken Qualifying. Der 18-Jährige, der am Sonntag zum jüngsten DTM-Piloten aufsteigt, fuhr auf den achten Platz.

Tennis, Rafael Nadal: Tennis-Spieler Rafael Nadal hat die Geheimhaltung der Kunden des zu einer Bewährungsstrafe verurteilten spanischen Doping-Arztes Eufemiano Fuentes kritisiert. "Ich finde es unfair, dass die Namen der Betrüger nicht bekannt gegeben werden", sagte der Weltranglistenfünfte am Rande des ATP-Turniers in Madrid. "Das Bild, das unser Land durch dieses Urteil abgibt, ist nicht das Beste." Die spanische Richterin Patricia Santamaria hatte am Dienstag angeordnet, die bei den Ermittlungen sichergestellten Blutproben wegen der Persönlichkeitsrechte der mehr als 200 betroffenen Athleten zu zerstören. Damit bleibt auch der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada der Zugriff auf das Beweismaterial für eine mögliche nachträgliche Sperre der Sportler verwehrt. Die spanische Anti-Doping-Agentur AEA hatte bereits angekündigt, gegen die angeordnete Vernichtung der Blutbeutel zu klagen. Der Doping-Praktiker Fuentes war nach einer mehr als siebenjährigen Untersuchung in seiner Heimat wegen "Gefährdung der öffentlichen Gesundheit" zu einem Jahr Haft auf Bewährung und vier Jahren Berufsverbot verurteilt worden.

Real Madrid, José Mourinho: Nach dem Aus im Champions-League-Halbfinale gegen Borussia Dortmund hat Real Madrids Fußball-Trainer José Mourinho indirekt seinen Torwart Iker Casillas kritisiert. Sein einziger Fehler in den drei Jahren bei Real sei möglicherweise gewesen, den im Winter von Sevilla geholten Keeper Diego López nicht schon in der ersten Saison verpflichtet zu haben, sagte Mourinho am Freitag in Madrid vor dem Liga-Heimspiel des Tabellenzweiten am Samstag gegen Real Valladolid. Ohne Nationalkeeper und Weltmeister Casillas zu nennen, den er zuletzt auf die Bank verbannt hatte, fügte der Coach an, es gebe im Kader einen Spieler, mit dem er Probleme habe, "weil der denkt, dass er über dem Rest steht".

FC Bayern, Bundesliga: Bayern München wird im Bundesliga-Topspiel am Samstagabend bei Borussia Dortmund mindestens ohne vier der besten Spieler antreten. Trainer Jupp Heynckes erklärte am Freitag, dass die angeschlagenen Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Arjen Robben und Franck Ribéry wegen Blessuren gar nicht erst mit nach Dortmund reisen. Dennoch würden etwa in Mario Gomez oder Claudio Pizarro immer noch Topspieler auf dem Platz stehen. Auch Dortmund erwartet Heynckes nicht mit der besten Elf. Eine Generalprobe für Wembley sei das Ligaduell nicht: "Das Spiel hat für mich null Einfluss auf das Champions-League-Endspiel."

Eintracht Frankfurt, Bundesliga: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat die Verpflichtung von Johannes Flum perfekt gemacht. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb am Freitag nach wochenlangen Spekulationen einen Dreijahresvertrag in Frankfurt und kommt genau wie der zuvor verpflichtete Jan Rosenthal vom SC Freiburg zur Eintracht. "Johannes Flum war einer unserer Wunschspieler, da er genau in unsere Philosophie passt und noch Entwicklungspotenzial hat", sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Der auch in der Abwehr und auf der linken Seite einsetzbare Allrounder bestritt bislang 90 Bundesliga-Spiele für die Freiburger. Flum stand ursprünglich noch bis 2014 beim SC unter Vertrag, kann den Verein aber dank einer Ausstiegsklausel für etwa zwei Millionen Euro Ablösesumme verlassen. Für die Freiburger ist ihr Eigengewächs bereits der vierte feststehende Verlust nach Rosenthal, Daniel Caligiuri (VfL Wolfsburg) und Max Kruse (Borussia Mönchengladbach).

Golf, Martin Kaymer: Golfprofi Martin Kaymer hat den Cut bei der Wells Fargo Championship verpasst. Der 28-Jährige spielte nach einer Par-Runde zum Auftakt eine 76er Runde im zweiten Durchgang. Mit insgesamt 148 Schlägen verpasste er die beiden Schlussrunden am Wochenende im Quail Hollow Club in Charlotte (US-Bundesstaat North Carolina) um drei Schläge. Fünf Bogeys bei nur einem Birdie waren zu viel für den Profi aus Mettmann. Damit verpasste Kaymer zum dritten Mal in diesem Jahr den Cut bei einem Turnier der US-PGA-Tour. Die Führung übernahm der Amerikaner Phil Michelson mit insgesamt 135 Schlägen. Der Weltranglistenzweite Rory McIlroy aus Nordirland lauert auf Position fünf mit drei Schlägen Rückstand.

Segeln, Weltmeisterschaft: Der Hamburger Claas Lehmann und sein Vorschoter Leon Oehme haben die 505er-Segelweltmeisterschaft vor Barbados gewonnen. Für den 46 Jahre alten Steuermann vom Norddeutschen Regatta Verein an der Alster und den Bruder des Weltumseglers Felix Oehme war es der erste große Titel. "Wir haben mit diesem Titelgewinn nicht gerechnet, sind überglücklich", sagte Lehmann. Das deutsche Podium machten bei der Siegerehrung in Bridgetown Stefan Boehm und Gerald Roos aus Köln auf dem zweiten sowie der fünfmalige Weltmeister und Kieler-Woche-Rekordsieger Wolfgang Hunger aus Strande bei Kiel mit Holger Jess auf dem dritten Rang perfekt. Die Highperformance-Jolle 505er, die ihren Namen der Länge von 5,05 Metern verdankt, zählt zu den anspruchsvollsten nicht-olympischen Bootsklassen der Welt.

Grundlagenvertrag: Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga haben ihren Grundlagenvertrag um weitere vier Jahre bis zum 30. Juni 2017 verlängert. Damit ist die Zusammenarbeit zwischen Profis und Amateuren auch für die Zukunft gesichert. "Der Grundlagenvertrag bleibt der nachhaltige Beweis für die Einheit und die Solidarität im deutschen Fußball", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nach der Präsidiumssitzung des Verbandes, auf der das neue Vertragswerk einstimmig verabschiedet wurde. Der Ligavorstand hatte dem neuen Kontrakt bereits zuvor vorbehaltlos zugestimmt. "Die Liga steht zur Einheit des Fußballs in Deutschland", erklärte Reinhard Rauball, Präsident des Ligaverbandes. "Es ist alternativlos, dass Profis und Amateure nicht gegeneinander arbeiten." Der Grundlagenvertrag regelt die wechselseitigen Rechte und Pflichten zwischen beiden Seiten. Die Liga hatte sich 2001 eigenständig gemacht. Der Ligaverband wird auch künftig eigenständig die Bundesliga und 2. Bundesliga organisieren und vermarkten. Beim DFB verbleibt wie bisher die Zuständigkeit für die Nationalmannschaften und den DFB-Pokal, die Sportgerichtsbarkeit und das Schiedsrichterwesen sowie Jugend-, Amateur- und Frauenfußball. "Es freut mich, dass diese fantastische Woche mit dieser guten Nachricht endet", sagte Niersbach mit Blick auf die Erfolge von Bayern München und Borussia Dortmund in der Champions League. Die Triumphe der beiden Spitzenclubs seien auch auf das gute Miteinander von Verband und Liga zurückzuführen. "Das ist ein großartiger Erfolg der beiden Vereine, aber eben auch ein bisschen wegen der guten Struktur, die wir in Deutschland haben", sagte der DFB-Präsident.

Nationalmannschaft, Lukas Podolski: Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski will erst am Saisonende über eine Teilnahme an der Länderspielreise in die USA entscheiden. Der 27-Jährige vom FC Arsenal laboriert seit längerem an Knöchelproblemen, wies Spekulationen über einen notwendigen medizinischen Eingriff aber zurück. "Eine Operation ist nicht zwingend notwendig und aktuell kein Thema. Ich werde nun erstmal die Saison zu Ende spielen und dann weitersehen, was die Ärzte sagen und mich behandeln lassen", sagte Podolski bild.de. Ein Ausfall der Offensivkraft würde die ohnehin großen Personalprobleme von Bundestrainer Joachim Löw noch steigern. Löw muss bei den Partien am 29. Mai in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington auf die Spieler des FC Bayern München und wohl auch von Borussia Dortmund verzichten, die am 25. Mai das Finale der Champions League bestreiten. Die Bayern sind zudem eine Woche später noch im DFB-Pokalfinale im Einsatz und fehlen damit definitiv. Auch die Real-Madrid-Profis Mesut Özil und Sami Khedira stehen Löw nicht zur Verfügung, weil die Meisterschaft in Spanien erst am 1. Juni endet. Daher waren bislang Podolski und sein Arsenal-Kollege Per Mertesacker fest für die kurze USA-Tournee eingeplant.

DFB, Marcus Sorg: Der ehemalige Bundesliga-Coach Marcus Sorg wird ab Sommer neuer Trainer der deutschen U19-Nationalmannschaft. Das gab der Deutsche Fußball-Bund am Freitag bekannt. Der 48-Jährige ist ein enger Vertrauter des DFB-Sportdirektors Robin Dutt, den er 2011 für ein halbes Jahr als Chefcoach des SC Freiburg beerbte. Zuletzt trainierte Sorg die U17-Junioren des FC Bayern München. "Marcus Sorg ist ein exzellenter Fachmann für den Spitzen- und Nachwuchsfußball. Unsere Wege haben sich häufig gekreuzt, und ich bin froh, dass wir ihn für den DFB-Trainerstab gewinnen konnten", sagte Dutt. "Mit der U19-Nationalmannschaft übernimmt er Talente an der Schnittstelle vom Nachwuchs- zum Profibereich. Mit seinen Erfahrungen passt er ideal in unser Anforderungsprofil für diese Position." Der bisherige U19-Coach Christian Ziege soll Medienberichten zufolge in der kommenden Saison die künftig aufgewertete U20-Auswahl übernehmen.

DFB, EM 2020: Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich bei der Europameisterschaft 2020 auch für die Austragung der beiden Halbfinals und des Endspiels. Das beschloss das DFB-Präsidium am Freitag in Frankfurt/Main. Bei der ersten EM in mehreren Ländern Europas kandidiert Deutschland demnach mit einer Stadt für zwei unterschiedliche Veranstaltungspakete. Die erste Option umfasst drei Gruppenspiele und das Viertelfinale, die zweite die Halbfinals und das Finale. "Wir wollen uns zunächst einmal beide Optionen offenhalten", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock. "Außerdem wollen wir abwarten, ob die Türkei den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekommt oder sich um die Finalrunde der EURO bewirbt." So sei man "flexibel und für jeden Fall vorbereitet". Am 30. August entscheidet der DFB über den nationalen Kandidaten. Offiziell hat bislang nur München seine Bewerbung publik gemacht. Dortmund und Berlin werden ebenfalls gute Chancen eingeräumt. Schon vor Wochen hatte DFB-Chef Wolfgang Niersbach angekündigt, keine Kampfkandidatur gegen die Türkei um das EM-Endspiel zu führen. Istanbul gilt als Favorit auf die Finalspiele. Sollte die türkische Metropole allerdings den Olympia-Zuschlag bekommen, würde die Europäische Fußball-Union UEFA einen anderen Final-Ort suchen.

Beachvolleyball: Olympiasieger Julius Brink und sein neuer Partner Sebastian Fuchs sind beim Beachvolleyball-Grand-Slam in Shanghai im Viertelfinale ausgeschieden. Die Kölner unterlagen den an drei gesetzten Brasilianern Pedro/Bruno mit 0:2 (19:21, 20:22). In der vergangenen Woche waren Brink/Fuchs bei ihrer Premiere in Fuzhou in der ersten K.o.-Runde gescheitert. Auch Markus Böckermann/Mischa Urbatzka (Kiel) ereilte in der Runde der letzten Acht das Aus. Das Duo musste sich nach dem Achtelfinalsieg über die Vize-Europameister Jonathan Erdmann und Kay Matysik (Berlin) den Polen Michal Kadziola/Jakub Szalankiewicz mit 0:2 (13:21, 17:21) geschlagen geben. Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif (Hamburg) verloren im Achtelfinale mit 0:2 (14:21, 25:27) gegen Jacob Gibb/Casey Patterson (USA). Damit sind alle deutschen Männer draußen. Die Frauen haben es geschlossen ins Achtelfinale geschafft. Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Essen), Karla Borger/Britta Büthe (Stuttgart) und Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburg) schafften es allesamt als Gruppensieger direkt in die zweite K.o.-Runde. Holtwick/Semmler, die Dritten von Fuzhou, gewannen alle drei Spiele. Den beiden anderen Teams reichten zwei Erfolge.

Fußball, italienische Nationalmannschaft: Das Schreckgespenst des deutschen Fußballs beendet im kommenden Jahr seine internationale Karriere: Andrea Pirlo, 33 Jahre alter Mittelfeldstratege der italienischen Nationalmannschaft, will nach der WM 2014 in Brasilien aufhören und jüngeren Spielern im Team der "Squadra Azzurra" Platz machen. "Sie verdienen ihre Chance. Die WM-Endrunde wird mein letztes Turnier sein", sagte Pirlo bei einer Vorstellung seiner Autobiografie ("Ich denke, also spiele ich") in Rom. Bei der WM 2006 hatte er im Halbfinale gegen Deutschland den Siegtreffer der Italiener mustergültig vorbereitet, sechs Jahre später war Pirlo beim 2:1 im EM-Halbfinale gegen das Team von Trainer Joachim Löw erneut der überragende Regisseur und hatte auch dort maßgeblichen Anteil am Finaleinzug des viermaligen Weltmeisters. Mit dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin will Pirlo hingegen noch einige Titel sammeln. "Die Champions League ist der große Traum, vielleicht gewinnen wir sie nächstes Jahr", sagte er. Auf Klubebene wolle er spielen, "solange ich die Lust verspüre und für eine Mannschaft wichtig bin. Andernfalls bin ich der erste, der aufhört."

NHL, Playoffs: Ein folgenschwerer Check hat in der Profiliga NHL das erste Spiel im kanadischen Play-off-Duell zwischen den Montréal Canadiens und den Ottawa Senators überschattet. Lars Eller, Stürmer der Gastgeber, erlitt eine Gehirnerschütterung, Gesichtsfrakturen und verlor mehrere Zähne. Der 23-Jährige wurde auf einer Trage abtransportiert und verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Der dänische Nationalspieler hatte nach der Attacke von Gegenspieler Eric Gryba kurzzeitig das Bewusstsein verloren und einige Minuten regungslos auf dem Eis gelegen. "Ich hoffe, es geht ihm gut. Ich wollte ihn nicht verletzten", sagte Gryba. Der Kanadier musste am Freitag bei einer Anhörung über den Vorfall berichten und steht möglicherweise vor einer Sperre. Der 25-Jährige erhielt für seinen Ellbogencheck Mitte des zweiten Drittels eine Spieldauer-Disziplinarstrafe, die folgende Überzahl nutzte Montréal zum 2:1. Nach drei Gegentoren im letzten Abschnitt verlor der Rekordmeister das Viertelfinalspiel aber mit 2:4. Titelverteidiger Los Angeles Kings steht derweil bereits schwer unter Druck. Der Stanley-Cup-Sieger unterlag bei den St. Louis Blues mit 1:2 und liegt in der best-of-seven-Serie 0:2 zurück. Die Detroit Red Wings glichen in der Serie gegen die Anaheim Ducks zum 1:1 aus. Gustav Nyquist schoss sein Team in der Verlängerung zum 5:4-Sieg. Im Osten gewannen die Washington Capitals Spiel eins gegen die New York Rangers mit 3:1.

Volleyball, Playoffs: Die Berlin Volleys haben die Titelverteidigung vorerst verpasst. Vor der Bundesliga-Rekordkulisse von 8553 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle verloren die Volleyballer aus der Hauptstadt am Donnerstag das dritte Playoff-Finalspiel gegen den VfB Friedrichshafen mit 1:3 (22:25, 21:25, 25:23, 20:25). Es war die erste Heimniederlage der Berliner in dieser Saison. In der Serie "Best of five" verkürzte das Team vom Bodensee damit auf 1:2 und kann nun am kommenden Sonntag in eigener Halle den Gleichstand schaffen. In einem entscheidenden fünften Spiel hätten die Volleys am kommenden Mittwoch wieder Heimrecht.