Bundesliga Wenig Bewegung an der Spitze

Mit einem Tor in letzter Minute hat der VfL Wolfsburg seine Tabellenführung erfolgreich verteidigen und die Konkurrenz auf Distanz halten können. Während sich der FC Bayern seinen Oktoberfest-Ausflug verdiente, meldete sich in Bochum ein Torjäger eindrucksvoll zurück.

Der VfL Wolfsburg hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigt. Die Niedersachsen gewannen am 6.Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 und liegen mit 15 Punkten weiter einen Zähler vor dem VfB Stuttgart, der sich im Top-Spiel gegen Bayer Leverkusen mit 3:0 durchsetzte. Platz drei festigte am Samstag Titelverteidiger Werder Bremen durch das 4:1 beim VfL Bochum. Anschluss an die Spitze fand der FC Bayern München, der den SC Freiburg mit 3:1 besiegte.

Stuttgart

Eindrucksvoll rang der VfB Stuttgart die enttäuschenden Leverkusen nieder.

(Foto: Foto: dpa)

Eine Woche nach dem erstmaligen Sprung auf Platz eins ließ sich der VfL Wolfsburg vom 1. FC Kaiserslautern nicht von der Spitze verdrängen. Allerdings erlöste Diego Klimowicz die "Wölfe" mit seinem Siegtor erst in der 90. Minute. Die Führung der Niedersachsen durch Martin Petrow (13.) hatte Carsten Jancker (83.) ausgeglichen. Damit muss der FCK weiter auf seinen ersten Bundesliga-Sieg in Wolfsburg warten.

Wieder erfolglos

Begünstigt durch Leverkusener Abwehrfehler feierte der VfB Stuttgart seinen dritten Heimsieg in dieser Spielzeit. Philipp Lahm (12.) nach einem Schnitzer von Torwart Hans-Jörg Butt und Martin Stranzl (42.) per Kopf sorgten für die Vorentscheidung, Silvio Meißner (90.+3/Foulelfmeter) machte das 3:0 gegen Bayer perfekt. Leverkusen blieb zum dritten Mal nacheinander sieglos und fiel aus der Spitzengruppe zurück.

Der FC Bayern München behauptete seine gute Bilanz während der Wiesn-Zeit auch gegen den SC Freiburg. Dabei waren die frech aufspielenden Breisgauer durch Wilfried Sanou (3.) früh in Führung gegangen. Doch Roy Makaay (19.) mit seinem vierten Saisontor und Torsten Frings (45.) wendeten das Blatt noch vor der Pause. Michael Ballack (71.) beseitigte die letzten Zweifel am Erfolg.