Unterdesse hat sich der Hamburger Doppel-Halbfinal-Besieger Werder Bremen den Verlust des begabtesten Ballzauberers der Bundesliga teuer bezahlen lassen, doch die vereinsinterne Rekordeinnahme für Diego kommt nicht auf die Bank.
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Werder wird den Erlös von mindestens 24,5 Millionen Euro nach einer Saison des Mittelmaßes für die Rückkehr in die Spitze investieren. Ein knappes Drittel dürfte allein der geplante Transfer von Nationalspieler Marko Marin kosten, ähnlich viel dürfte für einen neuen Stürmer zu bezahlen sein. "Wir werden uns natürlich so verstärken, dass die Mannschaft wettbewerbsfähig ist beim Kampf um die internationalen Plätze", sagte Clubchef Klaus Allofs am Dienstag. Diego will ein letztes Mal für Werder beim Pokalfinale zaubern: "Das wird das wichtigste Spiel meines Lebens."
Da durch das gleichzeitige Karriere-Ende von Frank Baumann Bedarf im Mittelfeld ist, soll zunächst der Marin-Transfer abgeschlossen werden. "Marko Marin hat den Verantwortlichen von Gladbach gesagt, dass er gerne wechseln möchte", sagte Allofs. "Wir werden in den nächsten Tage in Erfahrung bringen, welche Ablöse sich Gladbach vorstellt." Nach Angaben der Gladbacher vom Dienstag gibt es bisher keine offizielle Anfrage. Der vorwiegend im linken Mittelfeld eingesetzte 20-Jährige hatte allerdings schon am Samstag angekündigt, dass er die Borussia verlassen wolle.
"Ich habe mit ihm zusammengespielt, er passt zu uns", sagte Mesut Özil, der als Nachfolger von Diego die Spielmacher-Rolle übernehmen soll. Offen ist, ob der ebenfalls im Mittelfeld eingesetzte Alexandros Tziolis bleibt. Die Option, ihn für 2,5 Millionen Euro von Panathinaikos Athen zu verpflichten, hat Werder nicht gezogen. "Jetzt muss neu verhandelt werden", sagte Allofs, der dem bisher enttäuschenden Griechen noch den Durchbruch zutraut.
Klar ist, dass der bisher nur ausgeliehene Pizarro endgültig vom FC Chelsea geholt werden soll. "Solange Chelsea keinen neuen Trainer hat, wird es da aber keine Entscheidung geben", sagte Allofs. So oder so benötigt Werder Verstärkung im Angriff, auch wenn Boubacar Sanogo nach der Hoffenheim-Ausleihe zurück in den Kader kommt. Im Gespräch ist der kroatische Nationalstürmer Mario Mandzukic von Dinamo Zagreb. "Das ist ein interessanter Spieler", sagte Allofs, aber eine Ablöse von zehn Millionen Euro sei "für uns zu hoch".
"Die Gefahr besteht, dass dadurch Erwartungen geweckt haben, die wir nicht erfüllen können", erklärte Allofs zu den Diego-Einnahmen. Die in drei Raten zu zahlende Ablöse setzt sich aus 24,5 Millionen Fixum plus Optionen zusammen, bei denen Allofs davon ausgeht, dass sie greifen. "Wir sagen nicht, dass das Geld komplett ausgegeben wird", erklärte Allofs: "Wir werden sehr gewissenhaft damit umgehen."
Angst vor einem weiteren Abrutschen durch den Verlust von Diego hat Allofs nicht: "Das ist nicht der erste gute Spieler, der uns verlässt." Der Clubchef wies darauf hin, dass Werder immer wieder Ersatz für Spieler wie Ailton oder Johan Micoud gefunden habe. "Das macht uns auf der einen Seite stolz und gibt uns Zuversicht. Wir sind überzeugt, dass wir weiter eine starke Mannschaft aufbieten können."
Nach drei Jahren Bremen will sich Diego am Samstag mit einem Titel verabschieden. Ein Sieg im DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen wäre nach drei Jahren bei Werder ein krönender Abschluss für den begnadeten Techniker. " Es ist die letzte Gelegenheit, Werder etwas zurückzuzahlen. Ich möchte die Fans von Werder mit dem größtmöglichen Erfolg verlassen", versicherte Diego nach Unterzeichnung des Fünfjahresvertrages. Der Brasilianer soll bei Juve jährlich 3,5 Millionen Euro verdienen.
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(sueddeutsche.de/sid/dpa/aum/hum)
Ex-Salafist packt aus
Na da hat der HSV aber Glück das der beste deutsche Trainer auf dem Markt ist. Der HSV sollte Klinsmann holen. Ganz Fussballdeutschland scheint ja dermaßen überzeugt dass der FCB einen großen Fehler gemacht hat, den Klinsmann rauszuwerfen... HSV: zeige Mut!
Der Aufsichtsrat des HSV sollte sich doch mal fragen, ob es nicht langsam Zeit ist, Herrn Beiersdorfer in die Wüste zu schicken.
Er wird immer "überrascht", wenn einer der wichtigen Leute weggeht.
Was macht der eigentlich den ganzen Tag?
Für einen Verein wie den HSV ist Beiersdorfer schon lange eine Fehlbesetzung.
Aber offensichtlich sind da innerhalb der Führung Querverbindungen, die ihn schützen.
Hhmm, ob er geblieben wäre, wenn statt der Papierkugel ein Bitterballen* die Partie entschieden hätte?
*http://de.wikipedia.org/wiki/Bitterballen
M. Jol wird sich gesagt haben: "In einem Land, in dem Papierkugeln Fußballspiele entscheiden, kann ein Holländer nicht Trainer sein. Da will man den Deutschen einen Hauch fußballerischer Eleganz beibringen und dann sowas." ;-)))
da der HSV nach dem FCB das größte Budget der BL hat und der Vorstand bereits diverse Spieler aus der bis dahin funktionierenden Manschaft hat ziehen lassen ist es nur verständlich das MJ den Hut nimmt, und das liegt einzig und allein am Vorstand. Ein Risiko kann ich und 90% der HSV-Fans nicht erkennen, das Resultat kommt dann in der kommenden Saison!
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