Bundesliga 2. Spieltag Nürnberg punktet gegen den BVB

Borussia Dortmund schwächelt ebenfalls und erreicht gegen Nürnberg nur ein Unentschieden. Leverkusen trifft schon früh gegen Freiburg, Aufsteiger Eintracht Frankfurt blamiert Hoffenheim, Schalke lässt Augsburg in der zweiten Hälfte keine Chance.

Die Erfolgsserie hat gehalten, aber Borussia Dortmund wankte auch im zweiten Bundesligaspiel der Saison. Beim 1. FC Nürnberg musste sich der deutsche Meister mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben und bleibt dennoch auch im 30. Ligaspiel in Folge ungeschlagen. Die Franken waren daheim vor 50.000 Zuschauern im ausverkaufen Nürnberger Stadion durch Tomas Pekhart in Führung (31. Minute) gegangen, ehe Jakub Blaszczykowski (40.) noch in der ersten Halbzeit der Ausgleich gelang.

Torschütze gegen Dortmund: Nürnbergs Tomas Pekhart (m.)

(Foto: Bongarts/Getty Images)

"Meine Mannschaft hat das heute fantastisch gemacht, die Räume zuzulaufen, mit viel Leidenschaft", sagte Nürnbergs Trainer Dieter Hecking später, "wir haben sie genervt, das hat man gemerkt. Das war unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden." Bei Jürgen Klopp sah das Fazit hingegen anders aus: "Ich hatte den Eindruck, dass wir mehr vom Spiel hatten. Mit dem Schiedsrichter war ich nicht zufrieden. Es ist halt schwer, wenn alles weggepfiffen wird."

"Das ist ein Rätsel für mich"

Für 1899 Hoffenheim ist der Fehlstart in die Saison perfekt. Das Team von Trainer Markus Babbel verlor vor knapp 30.000 Zuschauern im eigenen Stadion gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt 0:4 (0:2). Alex Meier (39. Minute, 83./Foulelfmeter), Pirmin Schwegler (43.) und Martin Lanig (90.) erzielten die Tore für die Eintracht.

"Das ist auch ein Rätsel für mich", gab sich Babbel nach der Partien ratlos. "Da hat sich die Mannschaft zu sehr den Schneid abkaufen lassen. Man hat gemerkt: Die Beine waren auf einmal dick, sie waren nicht mehr so giftig, nicht mehr so spritzig, wie sie es am Anfang noch waren", sagte Babbel weiter.

Während die Frankfurter mit dem zweiten Sieg überraschten, ist der Fehlstart von Hoffenheim nicht mehr zu leugnen. Alle drei Pflichtspiele der bisherigen Saison wurden verloren. Dass die Nerven beim Europa-League-Aspiranten blank liegen, zeigten die Platzverweise für Sejad Salihovic und Stephan Schröck (70./73.).