"Wir haben erst 35 Minuten vor Schluss angefangen, Fußball zu spielen", sagt Hertha-Trainer Falko Götz. Und auch seine Kollegen haben kein Blatt vor den Mund genommen.
Trainer Thomas Doll (Borussia Dortmund): "Das war ein sehr intensives Bundesligaspiel. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass es mit dem für uns falschen Resultat endete. Mir ist klar, dass wir eine turbulente Woche vor uns haben."
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Trainer Jürgen Klopp (FSV Mainz 05): "Wir hatten eine tolle Anfangsphase und haben das Spiel so gestaltet, wie wir das wollten. Nach dem 0:3 hat man meiner Mannschaft angemerkt, dass ihr der Glaube an einen möglichen Punktgewinn abhanden gekommen war. Am Ende wurden wir zu hektisch."
Trainer Michael Skibbe (Bayer Leverkusen): "Ich bin hochzufrieden, aber das Spiel hatte genauso gut auch anders herum laufen können."
Trainer Armin Veh (VfB Stuttgart): "Wir waren ein bisschen gehandicapt, weil wir einige Stammspieler nicht dabei hatten. Bis zum Ausgleich haben wir die Sache im Griff gehabt, danach sind wir ins Schwimmen gekommen. Insgesamt bin ich zufrieden."
Trainer Michael Frontzeck (Alemannia Aachen): "Es war ein sehr gutes Auswärtsspiel für uns mit einer unglücklichen Niederlage am Ende."
Trainer Petrik Sander (Energie Cottbus): "Die Mannschaft kann stolz auf sich sein, dass sie gegen einen absoluten Meisterschafts-Favoriten einen Punkt ergattern konnte."
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Bis zum Strafraum war fast alles perfekt, aber wenn du die wenigen Möglichkeiten nicht nutzt, dann kannst du nicht gewinnen. Das Entscheidende fehlte, sozusagen das Salz in der Suppe. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Selbst wenn wir gewonnen hätten, hätte man uns nicht den Gefallen getan, die Saison abzupfeifen."
Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern München): "Ich glaube, dass der Sieg aufgrund unseres Chancenplus' verdient war. Das gibt uns Sicherheit für die nächsten Spiele. Nach 20 Minuten haben wir auf einmal Respekt vor Schalke bekommen, aber in der zweiten Halbzeit waren wir wieder besser organisiert."
Trainer Mirko Slomka (Schalke 04): "In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir den Bayern über einen längeren Zeitraum Paroli bieten können. Das frühe Gegentor hat uns aus dem Konzept geworfen. Es gab die eine oder andere Entscheidung des Schiedsrichters, die uns nicht viel Freude bereitet hat."
Trainer Hans Meyer (1. FC Nürnberg): "Wir hatten ein paar richtige Probleme. Einige Spieler hatten noch die Länderspiele in den Beinen. Andere, die sonst top sind, haben es nicht geschafft, ihre Mitspieler mitzuziehen. Darüber bin ich richtig froh, mehr als über das 3:0 gegen Bayern München, das war leichter."
Trainer Falko Götz (Hertha BSC Berlin): "Ich bin natürlich überhaupt nicht zufrieden. Wir haben erst 35 Minuten vor Schluss angefangen, Fußball zu spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, was wir können. Es hat aber nicht gereicht. Gegen Nürnberg muss man 90 Minuten so spielen."
Trainer Jos Luhukay (Borussia Mönchengladbach): "Es war für uns das erwartet schwere Spiel. Es gab dann aber noch eine dramatische Schlussphase und am Ende ein gerechtes Unentschieden."
Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): "Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden. Wir können damit aber besser leben, weil wir Mönchengladbach auf Distanz gehalten haben."
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(sid)
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