Schön war sie, die 41. Bundesliga-Saison: Der Meister kam einmal nicht aus dem Süden, 909 Tore gab es zu bejubeln, 79 Elfmeter sorgten für Spannung, 39 rote Karten wurden verteilt und 11.466.201 Zuschauer waren live dabei. Aber das war noch nicht alles.

Torjäger und Torverhinderer

Schön war's: Auch die Spieler und Fans von Bayer Leverkusen hatten in der 41.Bundesliga-Saison ihren Spaß. (© Foto:)

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Die Stürmer der Fußball-Bundesliga verspürten in der Saison 2003/04 großen Torhunger: Erstmals seit der Saison 1996/97 wurde mit 909 Treffern - 2,971 im Schnitt - wieder die 900er-Marke überschritten und gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 88 Tore verzeichnet.

Der Bremer Ailton holte sich mit 28 Treffern, der besten Bilanz seit 1981, die Torjägerkrone.

Der Münchner Benny Lauth vom TSV 1860 erzielte am elften Spieltag gegen den VfL Bochum den einzigen Hattrick der Saison 2003/04 in der Fußball-Bundesliga.

Timo Hildebrand vom VfB Stuttgart blieb in der Saison 2003/04 884 Minuten in Serie ohne Gegentor und stellte damit einen neuen Rekord in der Fußball-Bundesliga auf.

Jede Menge Rekorde

Die meisten gelben Karten sammelt Wolfsburg, gleich 92 mal griff der Schiedsrichter zur Brusttasche. Die wenigsten gelben Karten sahen die Spieler von Freiburg (51) und Bremen (54).

Die Zuschauertabelle der Bundesliga führt nach dem 34. Spieltag Borussia Dortmund mit insgesamt 1.287.286 Zuschauern, im Schnitt also eeindruckende 75.722,mehr als jeder andere europäische Verein. Platz zwei belegt Schalke mit insgesamt 997.347 Stadionbesuchern, durchschnittlich 58.667. Platz drei belegt der FC Bayern München mit 954.665 Fans insgesamt und 56.156 pro Spieltag.

Der FC Bayern behauptet nach der 41. Spielzeit der Fußball-Bundesliga die Führung in der "ewigen" Tabelle, in der die Punkte aller Spielzeiten addiert werden. Bayern führt vor dem Zweiten Hamburg mit stolzen 341 Punkten. Schlußlicht bleibt wohl für alle Zeiten Tasmania 1900 Berlin, das in der Spielzeit 1965/66 lediglich acht Punkte eroberte. Nur der HSV war als einziger von insgesamt 48 Vereinen bei allen 1.390 Bundesliga-Spieltagen seit 1963 vertreten.

Das Orakel behielt recht

Bereits zwei Spieltage vor dem Saisonende der Fußball-Bundesliga sicherte sich Werder Bremen mit dem 3:1-Sieg bei Bayern München den vierten deutschen Meistertitel nach 1965, 1988 und 1993.

Damit bewahrheitete sich erneut das "Orakel", denn in 28 von bislang 41 Fällen wurde der "Herbstmeister", der Tabellenführer nach der Vorrunde, am Saisonende auch deutscher Meister. Die Hanseaten hatten bereits zum Hinrunden-Abschluss die Tabelle angeführt.

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