Der Franzose wird dem FC Bayern im Meisterschaftskampf fehlen. Allerdings zeigt sich Ismael uneinsichtig und findet die Strafe des DFB ungerecht.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den Franzosen für drei Spiele wegen krass sportwidrigen Verhaltens.
Abgemeldet: Valerien Ismael. (© Foto: dpa)
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Damit steht Ismael im Meisterschafts-Endspurt nur noch am letzten Spieltag in der Heimpartie gegen Borussia Dortmund zur Verfügung. Für das DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am 29. April in Berlin ist Ismael jedoch spielberechtigt.
Der 30-Jährige hatte im Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld (2:0) am vergangenen Samstag in der 17. Minute seinem Gegenspieler Radomir Dalovic absichtlich einen Ellenbogenschlag versetzt. Schiedsrichter Michael Weiner aus Giesen hatte die Tätlichkeit nicht gesehen, der DFB-Kontrollausschuss ermittelte anschließend auf der Grundlage von Fernsehbildern.
Der Klub hat die Sperre bereits akzeptiert. Nicht einverstanden mit dem Urteil ist allerdings der Spieler, der in dieser Saison bislang nur eine Bundesliga-Partie verpasst hatte.
"Ich finde das ungerecht", sagte Ismael und verwies darauf, zuvor von Dalovic provoziert worden zu sein und sich lediglich losgerissen zu haben.
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