Die Kölner wollten ihn unbedingt zurückholen, bei Bremen hätte man ihn gern gehabt. Doch die Bayern setzen den Spekulationen über die Zukunft von Lukas Podolski ein Ende.

Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski wird vom FC Bayern München keine Freigabe für einen Wechsel erhalten. Dies teilte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf einer Pressekonferenz mit dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann mit. Diese Entscheidung sei endgültig, betonte Rummenigge.

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Lukas Podolski ist bisher bei den Bayern nicht richtige glücklich geworden. (© Foto: ddp)

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Besonders groß waren die Bemühungen um Podolski bei seinem füheren Klub 1. FC Köln. "Sollte aus München ein Signal kommen, dass Poldi gehen darf, dann sind wir mit im Ring", hatte Kölns Trainer Christoph Daum dem Express gesagt. Unterstützt wurde das Bemühen durch die Aussagen von Podolski selbst. So berichtete Daum nach einem Gespräch mit dem Sürmer: "Ich habe ihm gesagt, dass er wegen seines Vertrages auch eine Verpflichtung gegenüber dem FC Bayern hat, aber Lukas sieht das anders. Er ist total heiß darauf, zum FC zurückzukommen."

Köln als Herzensangelegenheit

Der 23 Jahre alte Stürmer war vor zwei Jahren mit einem Vertrag bis 2010 von den Geißböcken zum FC Bayern München gewechselt, hatte zuletzt aber mehrfach Wechselabsichten geäußert und sich über seine Reservistenrolle beim FC Bayern beklagt. "Köln wäre für mich eine Herzensangelegenheit", sagte Podolski der Sportbild.

Auch Klaus Allofs, Geschäftsführer von Werder Bremen, hatte zuletzt öffentlich Interesse an dem Stürmer bekundet. "Wir respektieren, dass er noch einen Vertrag in München hat, deshalb werden wir da nicht aktiv. Sollte Bayern ihn aber abgeben wollen und er möchte zu uns, dann würden wir uns um eine Lösung bemühen," sagte er in einem Interview.

Bis zur heutigen Pressekonferenz standen die Zeichen auf einen Abschied Podolskis aus München. "Sein Berater hat uns mitgeteilt, dass er den Verein mit Präferenz Köln verlassen möchte. Da ist es doch logisch, dass wir uns nach einem Ersatz umschauen", hatte Rummenigge erst kürzlich erklärt, der sich seit einigen Wochen um eine Verpflichtung des Stuttgarter Angreifers Mario Gomez bemüht.

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(sueddeutsche.de/dpa/pes)