Bundesliga HSV findet einen Sportdirektor

Jens Todt, vormals Sportdirektor des Karlsruher SC, soll beim HSV übernehmen.

(Foto: Thomas Starke/Getty Images)

Jens Todt soll nach übereinstimmenden Medienberichten neuer Sportdirektor beim Hamburger SV werden. Der 46-Jährige wechsele vom Zweitligisten Karlsruher SC zum Fußball-Bundesligisten und solle an diesem Montag seinen Vertrag unterschreiben, berichtete die Hamburger Morgenpost am Sonntag. Der Bild-Zeitung zufolge hat KSC-Chef Ingo Wellenreuther die Freigabe Todts bestätigt.

"Wir werden ihn freigeben und haben da eine gute Regelung mit dem HSV gefunden, mit der glaube ich alle leben können und alle Beteiligten und der KSC zufrieden sein können", sagte Wellenreuther Sport1. "Deswegen wird das morgen fixiert werden." Todt soll beim HSV die Nachfolge von Dietmar Beiersdorfer antreten, der seit der Trennung von Peter Knäbel als Vorstandschef auch Sportdirektor gewesen war. Beiersdorfer war im Dezember zum Ende des Fußball-Jahres beurlaubt worden.

Doch HSV-Boss Heribert Bruchhagen dementierte am Sonntag eine Einigung mit dem KSC. "Wir führen derzeit viele Gespräche, unter anderem auch mit dem KSC bezüglich Jens Todt", sagte der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV am Sonntag. "Das bedeutet allerdings nicht, dass es hier schon eine Einigung gibt."

Seit Ende November war Todt freigestellt

Todt, ehemaliger Profi beim SC Freiburg, bei Werder Bremen und beim VfB Stutttgart, war bereits von 2008 bis 2009 beim HSV als Leiter des Nachwuchszentrums tätig gewesen.Weitere Erfahrungen im administrativen Bereich sammelte der gebürtige Hamelner danach in gleicher Funktion beim Erstligisten VfL Wolfsburg, als Manager des Zweitligisten VfL Bochum und seit 2013 in Karlsruhe. Bei den Badenern war Todt seit Ende November freigestellt, nachdem der einstige Defensivspieler den Verzicht auf die Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrages verkündet hatte.

Die Sportdirektorensuche des HSV war unter Beiersdorfer erfolglos verlaufen. Mehrere Kandidaten sagten ab oder wurden von ihren Clubs nicht freigestellt.

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