"Ich bin dann mal weg": Christoph Daum verabschiedet sich à la Hape Kerkeling vom 1. FC Köln, der sich nun auf die Schnelle nach einem neuen Traimer umsehen muss.
Fußball-Lehrer Christoph Daum verlässt überraschend den Bundesligisten 1. FC Köln. FC-Vizepräsident Jürgen Glowacz bestätigte dem Express am Montagabend, dass der 55-Jährige diesen Schritt vollzogen hat. "Christoph Daum hat Wolfgang Overath um 19 Uhr angerufen und gesagt: 'Ich bin weg'", wird Glowacz zitiert.
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Sucht er sein Glück wieder in der Türkei? Christoph Daum war schon von 2003 bis 2006 Trainer bei Fenerbahce Istanbul - und wurde zweimal türkischer Meister. (© Foto: AP)
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Daum, der nach seiner ersten Amtszeit in Köln von 1986 bis 1990 im Jahr 2006 zum FC zurückgekehrt war und den Klub im zweiten Anlauf 2008 in die Bundesliga zurückgeführt hatte, soll angeblich in Istanbul die Nachfolge des spanischen Europameister-Trainers Luis Aragones antreten, dessen Vertrag nach nur einem Jahr aufgelöst werden soll.
Fenerbahce hatte diese Saison nur Platz vier belegt hinter dem Lokalrivalen Besiktas, Sivasspor und Trabzonspor. Außer Bild hat am Montagabend auch ein türkisches Sport-Internetportal über einen angeblichen Vorvertrag zwischen Daum und Fenerbahce berichtet.
Nach Daums Abschied steht mit dem 1. FC Köln der vierte Bundesligist ohne Trainer für die neue Saison da. Auch Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und der HSV sind momentan ohne Chefcoach. Wolfsburg, Schalke und der FC Bayern haben in diesem Sommer bereits einen neuen Trainer verpflichtet.
Ein Abschied Daums hatte sich vorher nicht abgezeichnet; vielmehr hatte er sich maßgeblich um die Rückkehr von Nationalstürmer Lukas Podolski vom FC Bayern bemüht und diesen mit seinen Plänen von einer erfolgreichen Zukunft des FC überzeugt.
Mit Daum hatten die Kölner in der abgelaufenen Saison recht sicher den Klassenerhalt geschafft. Danach hatte er allerdings vielsagend verkündet: "Meine Mission ist erfüllt." Dem Vernehmen nach endete am 31. Mai eine befristete Ausstiegsklausel in Daums bis 2010 laufenden Vertrag.
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(SZ vom 02.06.2009/dmo)
Ob Slomka nach dem Schalker Zoo nochmal in einen Affenzirkus geht sei dahingestellt. Ich könnte mir Slomka aber gerade deswegen gut vorstellen. Belastbar ist er, kann auch ohne große Stars eine Mannschaft bauen. Ob Schuster mit dem Kölner Spielermaterial glücklich bzw. erfolgreich agieren könnte wage ich zu bezweifeln. Dazu fehlt leider die Qualität im Kader. Was die zwischendrin gezeigt haben (u.a. erste Halbzeit gegen Hannover96) war eine Zumutung. Auf sowas hätte früher "Waldlauf bis zum Erbrechen" gestanden.
Warum wird in der Liste der Nachfolgekandidaten eigentlich niemals Jürgen Klinsmann genannt. Ist er vielleicht doch nicht der große Trainerguru? Oder warum will den niemand? Beim HSV sind gefühlte 50 Trainer auf der Liste, aber Klinsmann fehlt. Beim 1. FC Köln wird's nicht anders werden.
Auch amüsant wie vor 2 Wochen jeder schrieb, dass der FCB vor einem turbulenten Sommer steht, und nun? HSV, Köln... vermutlich noch Leverkusen... Schalke und Magath dürfen nur 5mio für Verstärkungen ausgeben, WOB verliert den Vater des Erfolgs, Lucien Favre ist in Berlin nicht ganz glücklich... nur beim FCB und in Stuttgart geht's gemütlich vorwärts...
Nach der Rückrunde hat Daum erkannt, dass man trotz Poldi in arge Abstiegsnöte kommen wird. Und Tschö...
der weggang daums tut der kölner seele weh, deswegen muß schnell ein anderes original her... kann mich noch gut an schusters zeit beim fc erinnern... und an gaby ;)
"es war besonders in der rückrunde bemerkenswert ruhig"
Außer in der Sportredaktion des KStA , die haben wie üblich gezündelt.
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