Die Fans des FC Bayern München laufen Sturm gegen eine mögliche Aussperrung vom Gelände an der Säbener Straße. Das Angebot, öffentliche Trainingseinheiten in der Arena abzuhalten, entrüstet die Anhänger noch mehr.
Dem deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München droht wegen der angedachten Abschottung unter dem künftigen Trainer Jürgen Klinsmann ein neuerliches Zerwürfnis mit seinen Fans. Gedankenspiele, das Training auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße künftig möglicherweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit abzuhalten, haben bei Anhängern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
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Wenn die Profis im Anmarsch sind, drängeln sich die Fans vor dem Trainingsgelände des FC Bayern. (© Foto: dpa)
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Als "totalen Schrott" und "echten Schmarrn" kritisierten Fans in zahlreichen Leserbriefen an Münchner Zeitungen die Überlegungen. "Die Spieler sollen hier auf dem Gelände einfach Ruhe finden", hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Sport Bild erklärt.
"Der Trainingsplatz ist für die Mannschaft"
Demnach soll den Profis auf dem Vereinsgelände eine Rundumbetreuung ermöglicht werden - etwa mit Schlafgemächern für die Mittagspause. Endgültig entschieden ist beim Bundesliga-Spitzenreiter bisher aber nur, dass das Clubrestaurant im Mai schließen und dem geplanten Freizeit-Bereich für die Profis weichen muss.
Nach den Rummenigge-Aussagen hatte der Verein am Mittwoch in einer vier Sätze langen Erklärung mitgeteilt, mögliche Änderungen des öffentlichen Trainings an der Säbener Straße sollten erst noch erörtert werden. Allerdings hatte der Vorstandschef in dem Interview ein Abschotten auf dem Vereinsgelände angedeutet: "Der Trainingsplatz ist für die Mannschaft und den Trainer da, das Stadion für die Fans", zitierte Rummenigge Arsenal-Trainer Arsène Wenger.
Auf der nächsten Seite: Ein mögliches öffentliches Training in der Arena und was der scheidende Trainer Hitzfeld dazu sagt.
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Die tausende von Menschen, die mehrere (meistens langweilige) Stunden jedes Wochenende mit passivem fußballglotzen verbringen und dafür auch noch viel Geld zahlen, sollten sich einfach mal fragen, was das Ganze für einen Sinn macht, vor allem wenn man dann auch noch von dem Verantwortlichen, die man fast schon anbetet, in den Hintern getreten wird.
Also: den Samstag bzw. Sonntag lieber sinnvoll verbringen (dann hat sich das Problem schnell erledigt und keiner muss mehr empört sein)
"Demnach soll den Profis auf dem Vereinsgelände eine Rundumbetreuung ermöglicht werden - etwa mit Schlafgemächern für die Mittagspause. Endgültig entschieden ist beim Bundesliga-Spitzenreiter bisher aber nur, dass das Clubrestaurant im Mai schließen und dem geplanten Freizeit-Bereich für die Profis weichen muss."
Hört sich nach ner KiTa an, Frau von der Leyen hätte ihre helle Freude.
Aber lieber pneururer, "Fans" gibt es im modernen Fußball nicht mehr, die heißen jetzt "Kunden"
Man sollte die Fußballer aussperren und die Fans aufs Gelände lassen. Dann können die Stimmung-Machen trainieren.