Bundesliga Batshuayis Saison-Aus trifft Dortmund hart

Michy Batshuayi war zuletzt einer der wenigen Dortmunder, der ordentlich Fußball spielte.

(Foto: dpa)

Der BVB verliert seinen besten Stürmer mit einer verhängnisvollen Verletzung. Ibrahimovic verwirrt mit möglichem Nationalteam-Comeback. In der NBA startet Titelverteidiger Golden State mit einem Sieg in die Playoffs.

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Bundesliga, BVB: Borussia Dortmund muss wahrscheinlich für den Rest der Saison auf Stürmer Michy Batshuayi verzichten. Der 24 Jahre alte Belgier zog sich im Revierderby am Sonntag beim FC Schalke 04 (0:2) eine Sprunggelenkverletzung zu, wie der Bundesligist am Montag per Twitter mitteilte. Ein Einsatz für die belgische Nationalmannschaft bei der WM in Russland sei aber "im Bereich des Möglichen", hieß es weiter. Batshuayi zog sich die Verletzung bei einem Zweikampf mit dem Schalker Benjamin Stambouli in der Nachspielzeit zu. "Ich hoffe, die Verletzung ist nicht so schlimm, wie es aussah", hatte BVB-Trainer Peter Stöger nach der Partie noch gesagt. Der im Winter vom FC Chelsea bis zum Ende der Saison ausgeliehene Angreifer Batshuayi erzielte in bisher zehn Bundesligaspielen für den BVB sieben Tore.

Schweden, WM: Die Diskussion um eine mögliche WM-Teilnahme von Zlatan Ibrahimovic entwickelt sich immer mehr zum PR-Gag. Ibrahimovics Aussage via Twitter am Sonntag, seine Chance auf die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sei "himmelhoch", erwies sich als Teil einer Werbekampagne für den Wettanbieter (bethard), an dem der große Schwede beteiligt ist.Am Montag verbreitete Ibrahimovic einen Clip im Netz, der seine Nachricht vom Vortag in anderem Licht erscheinen ließ. Dort wird er in einem Tattoo-Studio beim Zeitunglesen von einem anderen Kunden auf Schwedisch gefragt, wie hoch die Quote auf seine WM-Teilnahme sei.

"Himmelhoch", antwortet Ibrahimovic. Als der Kunde sich darauf erkundigt, wann es losgehen könne, fragt Ibrahimovic ihn, ob er "noch bei Trost" sei: "Hohe Quoten, das bedeutet, dass etwas nicht passieren wird. Unwahrscheinlich, aber viel Geld." Der vorläufige schwedische WM-Kader wird wie der von Gruppengegner Deutschland am 15. Mai veröffentlicht. In Schweden ist eine mögliche Rückkehr des 36 Jahre alten Exzentrikers, der 2016 nach 116 Länderspielen aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war, Dauerthema.

Handball, Bundesliga: Dem deutschen Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen ist der nächste Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung gelungen. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen fuhr am 28. Spieltag einen nie gefährdeten 34:25 (17:11)-Pflichtsieg gegen die HSG Wetzlar ein. Mit 46:8 Zählern untermauerten die Mannheimer ihre Tabellenführung vor Vizemeister SG Flensburg-Handewitt (44:12) und dem SC Magdeburg (42:14) sowie den viertplatzierten Füchsen Berlin (41:11). Die TSV Hannover-Burgdorf verlor im Kampf um die Champions-League-Plätze trotz einer Halbzeitführung 28:34 (16:15) beim HC Erlangen. Mit 41:15 Zählern sind die Niedersachsen Fünfter. Vor der Partie hatte Co-Trainer Iker Romero den Wechsel des dänischen Olympiasiegers Casper Mortensen (28) im Sommer zum spanischen Serienmeister FC Barcelona verkündet. Der Linksaußen war in Erlangen mit acht Toren trotzdem der beste Werfer der Partie.

Angeschlagen auf dem Spielplatz der Konzerne

Das Williams-Team ist das letzte der Formel 1, das nicht durch Großinvestoren finanziert wird. Nun droht auch diese Spezies auszusterben. Die Fahrer verstehen ihren Wagen so wenig wie die Ingenieure selbst. Von Elmar Brümmer mehr...

Basketball, NBA: Titelverteidiger Golden State Warriors ist mit einem souveränen Sieg in die Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gestartet. Die Mannschaft aus Oakland setzte sich ohne ihren verletzten Superstar Stephen Curry im ersten Spiel der best-of-seven-Serie gegen die San Antonio Spurs mit 113:92 durch.Überragende Akteure waren Klay Thompson, der 27 Punkte verbuchte, sowie Kevin Durant (24). "Wir haben gut gespielt, wir haben hart gespielt. Aber wir müssen es das nächste Mal besser machen", sagte Durant. Spiel zwei findet in der Nacht zu Montag erneut in Oakland statt. Favoritensiege feierten zudem die Toronto Raptors und die Philadelphia 76ers. Toronto, im Osten das beste Team der regulären Saison, gewann gegen die Washington Wizards mit 114:106. Philadelphia besiegte den ehemaligen Meister Miami Heat mit 130:103. Die einzige Überraschung war die 95:97-Heimniederlage der Portland Trail Blazers gegen die New Orleans Pelicans.

Basketball, BBL: Alba Berlin hat mit dem 15. Sieg in Serie das Verfolger-Duell der Basketball-Bundesliga gegen die MHP Riesen Ludwigsburg gewonnen. Der Hauptstadt-Club bezwang am Samstag den Tabellendritten mit 96:86 (53:45) und schloss nach Pluspunkten (50:8) zum Spitzenreiter FC Bayern (50:6) auf. Die Münchner treten am Sonntag (15.00 Uhr) bei den Frankfurt Skyliners an. Ludwigsburg (44:14) bleibt Vierter. Beide Mannschaften haben sich die Playoff-Teilnahme bereits gesichert.