Bundesliga Batshuayi beruhigt die Nerven des BVB

Dortmunds Torschütze: Michy Batshuayi (links).

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Borussia Dortmund hat nach dem Achtelfinal-Aus in der Europa League Frust abgebaut und den dritten Rang in der Fußball-Bundesliga gefestigt. Drei Tage nach dem verstörenden Ausscheiden in Salzburg (0:0) setzte sich der Revierklub mit 1:0 (1:0) gegen Hannover 96 durch. Dank des Treffers von Michy Batshuayi in der 24. Minute blieb Trainer Peter Stöger am Sonntag auch in seinem zwölften Ligaspiel in Serie ohne Niederlage. Dagegen geht es für die Norddeutschen nach zuletzt fünf Partien ohne Sieg weiter abwärts.

Obwohl BVB-Coach Stöger nach dem Spiel in Salzburg deutliche Kritik an dem zur Pause ausgewechselten Mario Götze geübt hatte, stand der Weltmeister gegen Hannover wieder in der Startelf. Der Ausfall von Marco Reus wegen muskulärer Beschwerden ließ dem Fußball-Lehrer offenbar keine andere Wahl. Götze bedanke sich mit einer ansprechenden Leistung.

Maximilian Philipp trifft nur den Pfosten

Nicht nur bei ihm war der Wille zur Wiedergutmachung spürbar. Nach Zuspiel von André Schürrle traf Batshuayi vor 81 360 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park bereits in der ersten Minute den Pfosten. Die im Vergleich zum Salzburg-Spiel deutlich forschere Gangart brachte die Gäste-Abwehr gehörig ins Wanken und wurde rasch belohnt. Einen Eckball von Schürrle auf den kurzen Pfosten verlängerte Torjäger Batshuayi in sehenswerter Manier mit der Hacke ins Tor.

Der bereits sechste Saisontreffer des Winter-Neuzugangs gab der Borussia mehr Sicherheit. Allerdings versäumte sie es, aus ihrer Überlegenheit mit 67 Prozent Ballbesitz in der ersten Hälfte gewinnbringender einzusetzen. So scheiterte Batshuayi in der 35. Minute aus kurzer Distanz an Hannover-Keeper Philipp Tschauner. Ohne die Angreifer Martin Harnik (Infekt) und Ihlas Bebou (Gelb-Sperre) gelang es Hannover nur selten, sich vom Druck zu befreien.

Und doch bot sich noch vor der Pause die Chance zum Ausgleich. Den Volleyschuss von Pirmin Schwegler nach Flanke von Matthias Ostrzolek in der 35. Minute parierte Dortmunders Torhüter Roman Bürki in höchster Not.

Nach Wiederanpfiff zog der BVB das Tempo zunächst wieder an. Gleich zweimal musste Gäste-Schlussmann Tschauner bei Fernschüssen von Mahmoud Dahoud (49./50.) klären. Allerdings leistete Hannover nun mehr Gegenwehr. Doch im Abschluss mangelte es an Konsequenz. Aufgrund der eigenen Schwächen im Abschluss mussten die Dortmunder allerdings bis zum Schlusspfiff um den knappen, aber verdienten Erfolg bangen. Maximilian Philipp traf kurz vor Schluss den Pfosten (88.), auch Batshuayi hatte noch die Chance zum 2:0 (90.).


Quelle: Opta Sportdaten

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