Witali Klitschko hat das Warten satt: Nachdem ihm WBC-Weltmeister Lennox Lewis keine Zusage für eine Revanche für die technische K.o.-Niederlage vom 21. Juni geben wollte, wird der Ukrainer nun am 6. Dezember in New York gegen Kirk Johnson antreten.
Der Kanadier war im Juni als Gegner von Lewis vorgesehen, musste aber kurzfristig wegen einer Brustmuskelverletzung passen.
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"Ich muss im Saft bleiben und kann nicht ewig auf Lennox warten", erklärte Klitschko (32 Siege, zwei Niederlagen) seine Entscheidung, gegen den in 35 Kämpfen nur einmal geschlagenen Johnson in den Ring zu steigen.
Die Gemütslage des britischen Weltmeisters bleibt für den Wahl-Hamburger nach wie vor undurchsichtig. "Er sagte mir, dass er vielleicht noch einmal boxen will, vielleicht auch nicht. Ich habe keine Ahnung, ob er zurücktritt."
Der Kampf gegen Johnson, der beim amerikanischen Bezahl-Sender HBO übertragen wird, wird voraussichtlich als "Heavyweight Eliminator" gelten. Das würde bedeuten, dass der Sieger offizieller Herausforderer von WBC-Champ Lewis wäre.
Johnson hatte sich nach einer Disqualifikations-Niederlage (Tiefschlag) gegen WBA-Weltmeister John Ruiz mit Siegen über Jeremy Bates und Lou Savavese wieder ins Rampenlicht zurückgekämpft. "Die Leute dachten, ich wäre weg vom Fenster", sagte er auf einer Pressekonferenz in New York. "Ich bin froh, dass ich am 6. Dezember beweisen kann, was ich drauf habe."
Das Klitschko-Management hatte seit langem mit einem Kampf in New York geliebäugelt, weil rund um den "Big Apple" mehr als eine Million russisch-stämmiger Einwanderer leben.
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(sueddeutsche.de/sid)
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