Borussia Dortmund Tuchel: "Wir wollen auf jeden Fall unter die ersten Drei"

Thomas Tuchel setzt den Spielern von Borussia Dortmund ein klares Ziel für die Rückrunde.

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Der BVB-Trainer gibt sein Ziel für die Rückrunde aus. Schalke lässt ein Spiel wegen Karneval verlegen. Die Uefa sperrt Partizan Belgrad für drei Jahre.

Borussia Dortmund, Ziele: BVB-Chefcoach Thomas Tuchel hat für die zweite Saisonhälfte der Bundesliga eine deutliche Zielvorgabe. "Klar ist, wir wollen auf jeden Fall unter die ersten Drei", sagte der 43-Jährige dem WDR-Hörfunk in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. "Da müssen wir in den 18 Spielen viel, viel punkten", ergänzte Tuchel im Trainingslager in Marbella. "Wir haben viel vor", ließ er zum Vorhaben der direkten Qualifikation für die Champions League wissen.

Nach 16 Partien belegt der BVB mit 27 Zählern Rang sechs und hat drei Punkte Rückstand auf Hertha BSC auf Platz drei. Um das Ziel noch erreichen zu können, setzt Tuchel speziell in der Defensive auf "neue Achtsamkeit" und ein verbessertes Zweikampfverhalten. "Es waren ganz schöne Gurkenspiele dabei", sagte Tuchel zu Teilen des bisherigen Saisonverlaufs. Zuletzt kam er mit dem BVB in Köln (1:1), in Hoffenheim (2:2) und gegen Augsburg (1:1) lediglich zu drei Unentschieden.

Er fühle sich beim BVB sehr wohl, betonte Tuchel. Über eine Verlängerung seines bis Juni 2018 laufenden Vertrags habe er mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc noch nicht gesprochen. Diesbezüglich sei er aber entspannt: "Es gibt keine Not." Das Verhältnis zu Watzke und Zorc sei sehr konstruktiv, kollegial und freundschaftlich.

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Biathlon, Staffel der Frauen: Die deutschen Biathletinnen gehen beim Heim-Weltcup in Ruhpolding ohne die ehemalige Weltmeisterin Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) auf die Jagd nach dem zweiten Saisonsieg mit der Staffel. Bundestrainer Gerald Hönig nominierte Vanessa Hinz (Schliersee), Maren Hammerschmidt (Winterberg), Franziska Preuß (Haag) und Laura Dahlmeier (Partenkirchen) für das Rennen am Donnerstag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) in den Chiemgauer Alpen.

Etwas überraschend kommt dabei die Nominierung von Preuß, die zuletzt wegen eines Infektes beim Weltcup in Oberhof pausieren musste. "Wir glauben, dass sie ihre Aufgaben in der Staffel erfüllen kann. Sie hat die vergangene Woche sehr gut zum Training genutzt", sagte Hönig. Dafür erhält Hildebrand eine Pause.In Pokljuka hatte das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Dezember im bislang einzigen Staffelwettbewerb des Winters vor Frankreich und der Ukraine gesiegt. "Wir wären schlecht beraten, wenn wir sagen, dass wir hier mit Platz fünf zufrieden sind. Wir wollen hier um das Podest mitlaufen, das wird auch unser Ziel in den Einzelrennen sein", sagte Hönig.

Ski alpin, Weltcup: Frida Hansdotter hat den letzten Weltcup-Slalom vor der WM gewonnen und sich beim Flutlicht-Spektakel in Flachau das höchste Preisgeld des Winters gesichert. Die Skirennfahrerin aus Schweden war am Dienstagabend 0,58 Sekunden schneller als Nina Løseth aus Norwegen. Rang drei teilten sich Wendy Holdener aus der Schweiz und die geschlagene Favoritin Mikaela Shiffrin aus den USA mit jeweils 0,78 Sekunden Rückstand. Den deutschen Starterinnen gelang ein ordentliches Team-Ergebnis. Christina Geiger erfüllte als Achte die WM-Norm. Lena Dürr kam auf Platz 14, Maren Wiesler wurde 20., Marina Wallner kam auf Platz 23 und Marle Schmotz wurde 27.

Sperre, Partizan Belgrad: Wegen wiederholt nicht beglichener Schulden ist der Fußballklub Partizan Belgrad von der Uefa für die kommenden drei Spielzeiten von der Champions- und Europa League ausgeschlossen worden. Der serbische Meister von 2015 habe Verbindlichkeiten in Höhe von fast 2,5 Millionen Euro angehäuft, teilte die Europäische Fußball-Union am Mittwoch mit. Partizan habe Schulden bei Sozial- und Steuerbehörden des Landes. Die ungewöhnlich harte Strafe begründete die Uefa damit, dass der Verein entsprechende Steuervorschriften bereits zum dritten Mal innerhalb der vergangenen fünf Jahre verletzt habe.

Europa League, Schalke 04: Das Europa-League-Rückspiel des FC Schalke 04 gegen Paok Saloniki ist um einen Tag vorverlegt worden. Statt am Donnerstag (23. Februar) wird die zweite Zwischenrundenpartie gegen die Griechen nun am Mittwoch, den 22. Februar, ausgetragen. Anstoß in der Veltins-Arena ist bereits um 18.00 Uhr. Das Hinspiel steigt am 16. Februar in Thessaloniki. Grund für die Verschiebung laut Mitteilung des Fußball-Bundesligisten vom Mittwoch "die besondere Situation in Nordrhein-Westfalen" am ursprünglichen Spieltermin. Denn an diesem Tag ist "Weiberfastnacht" - und da werden die Sicherheitskräfte an anderen Stellen, vor allem in den Karnevalshochburgen gebraucht. Da das Duell mit Paok besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordere, habe sich der Verein gemeinsam mit der Polizei und dem europäischen Fußball-Verband Uefa auf eine Verlegung verständigt. "Die Uefa hat aufgrund der besonderen Situation sehr gut und flexibel reagiert", sagte Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters.

Boxen, Manny Pacquiao: Mit 38 Jahren will Profiboxer Manny Pacquiao noch einmal in den Ring. Der Champion von den Philippinen soll am 23. April zum Weltergewichts-Kampf gegen den Australier Jeff Horn antreten. Das Duell könnte in einer australischen Stadt, im Nahen Osten oder in den USA stattfinden, teilte Pacquiaos Management Duco Events am Mittwoch mit. Die Boxer sollen in einem Freiluft-Stadion kämpfen, das Duell soll vom Fernsehen in 159 Länder übertragen werden. Horn ist zehn Jahre jünger als Pacquiao und kommt aus Brisbane.

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Pacquiao wird auf den Philippinen als Volksheld verehrt. Der berühmte Boxer, der WM-Titel in acht Gewichtsklassen hielt, hat in seiner Heimat sogar einen Sitz im Senat und strebt eine politische Karriere an. Im April 2016 hatte er bereits seinen Rücktritt angekündigt, meldete sich dann aber mit einem Sieg eindrucksvoll zurück.Der Weltergewichtler holte sich Anfang November in Las Vegas den WM-Titel nach WBO-Version durch einen einstimmigen Punktsieg nach zwölf Runden über den zehn Jahre jüngeren Jessie Vargas.Den Superfight gegen den Amerikaner Floyd Mayweather, bei der an beide Boxer eine Rekordbörse von insgesamt 250 Millionen US-Dollar ausgeschüttet worden war, verlor Pacquiao im Mai 2015 allerdings.