Borussia Dortmund Lukasz Piszczek verlängert beim BVB

Lukasz Piszczek spielt auch in Zukunft für Borussia Dortmund.

(Foto: REUTERS)

Der 32-jährige Pole verlängert seinen Vertrag bis 2020. Der Verband der Europäischen Fußballvereine suspendiert Paok Saloniki nach dem Skandal um den Revolver-Auftritt des Klub-Besitzers.

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Fußball, Borussia Dortmund: Lukasz Piszczek hat sich entschieden und will seine Laufbahn als Fußballprofi bei Borussia Dortmund ausklingen lassen. "Ich möchte meine Karriere in Dortmund beenden und freue mich auf ganz, ganz viele weitere emotionale Momente in Schwarzgelb", sagte der 32 Jahre alte Pole am Dienstag anlässlich seiner Vertragsverlängerung mit dem achtmaligen deutschen Meister bis zum 30. Juni 2020."Wir sind froh, nach Marco Reus in Lukasz Piszczek einen weiteren Spieler langfristig an uns gebunden zu haben, der ein Höchstmaß an Identifikation mit Borussia Dortmund aufweist", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Die Vereinbarung mit Nationalspieler Reus gilt seit vergangenem Freitag sogar bis 2023.

Piszczek, für Polen EM-Teilnehmer 2016, ist mit 32 Jahren der älteste Feldspieler im Kader von Trainer Peter Stöger. Er kam im Sommer 2010 von Hertha BSC zum BVB, wurde mit der Borussia zweimal deutscher Meister und Pokalsieger und stand mit dem Team 2013 im verlorenen Champions-League-Finale gegen Bayern München."Ich bin zwar kein gebürtiger Dortmunder, doch dieser Verein und diese Fans sind mir über die Jahre so sehr ans Herz gewachsen, dass ich mich seit Jahren als echter Borusse fühle und nie im Ansatz den Wunsch verspürt habe, den BVB verlassen zu wollen", sagte Piszczek. Seit 16 Monaten hat Borussia Dortmund kein Bundesligaspiel verloren, in dem Piszczek mitwirkte.

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Fußball: Nach dem Skandal um den Revolver-Auftritt des Paok-Saloniki-Besitzers Iwan Savvidis hat der Verband der Europäischen Fußballvereine (ECA) die Mitgliedschaft des griechischen Profi-Klubs bis auf weiteres ausgesetzt. Wie der Zusammenschluss am Dienstag mitteilte, habe der ECA-Vorstand einstimmig beschlossen, Paok mit sofortiger Wirkung auszuschließen. Der Verband wies darauf hin, dass er sich nach seinen Statuten dafür einsetzt, nicht nur die Integrität und Regeln der Wettbewerbe zu schützen, sondern auch die sportlichen Werte und Prinzipien.

Savvidis war am Sonntagabend während des Spitzenspiels der griechischen Liga zwischen Paok Saloniki und AEK Athen mit einem sichtbaren Revolver am Gürtel aufs Spielfeld gerannt, um gegen die Annullierung eines Tores seiner Mannschaft wegen Abseits zu protestieren. Das Spiel wurde abgebrochen. Daraufhin erklärte die griechische Regierung die Meisterschaft "für unbestimmte Zeit" für unterbrochen.

Fußball, FC Bayern: Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hält es wohl nach wie vor nicht für ausgeschlossen, dass Jupp Heynckes über das Saisonende hinaus Trainer des FC Bayern München bleibt. "Er hat ja in der letzten Woche die Rolle rückwärts gemacht, und jetzt warten wir mal in aller Ruhe ab", sagte Rummenigge am Dienstag vor dem Abflug des deutschen Rekordmeisters zum Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Besiktas Istanbul.

"Ich habe nie gesagt, dass ich am 30. Juni definitiv aufhöre. Haben Sie das von mir einmal gehört? Nein!", hatte Heynckes am vergangenen Freitag in seiner wöchentlichen Pressekonferenz erklärt. In einem Interview sagte er im Zusammenhang mit seinem vermeintlichen Nachfolger Thomas Tuchel: "Ich habe von einem möglichen Nachfolger gesprochen, nicht von einem Zeitpunkt der Nachfolge."Rummenigge behauptete, er sei von Heynckes' Aussagen "nicht" überrascht gewesen. Er und Präsident Uli Hoeneß würden den Trainer nun aber nicht mehr mit dem Thema konfrontieren: "Es nervt ihn." Der FC Bayern wolle in der entscheidenden Phase der Saison versuchen, "mitzunehmen, was mitzunehmen ist mit Jupp Heynckes, und dann wird man weitersehen".

Fußball, FC Bayern: Die Münchner sind ohne Arjen Robben zum Rückspiel des Achtelfinals der Champions League zu Besiktas Istanbul (Mittwoch, 18.00 Uhr/Liveticker SZ.de) geflogen. Es handele sich um eine "Vorsichtsmaßnahme", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagvormittag. Der Niederländer, der am Vortag wie Thomas Müller, Robert Lewandowski, Franck Ribery und David Alaba ein individuelles Training absolviert hatte, soll wegen eines "zwickenden Nervs" geschont werden. Das Hinspiel hatten die Bayern 5:0 gewonnen.

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