Das Interesse an der sportlichen Zukunft der Bayern hat Rekordwerte erreicht. Nach dem Transfer des nächsten Bremers wird es laut Bayern-Manager Hoeneß recht voll im Kader - vor allem im Mittelfeld.
Das Paradies ähnelt am Montag eher einem verstopften Taubenschlag, der unter Wasser gesetzt wird. Gleich mehrere Sintfluten sind jedenfalls in der Nacht und auch am Vormittag niedergegangen über dem Marbella Paradise of Football & Sports, das sich der FC Bayern in diesen Tagen mit Borussia Dortmund und dem Nationalteam Guineas teilt. Die Afrikaner sind dennoch recht guter Laune vor den Kontinental-Meisterschaften in Ghana, wie ihre Gesänge und Tänze in der Kabine belegen. Zuvor haben sie sich noch amüsiert über die Bayern-Profis, die zwar wegen der heftigen Regenfälle um den angesetzten Fitnesstest herumkamen - dafür aber auf dem Teppich des überdachten Eingangsbereichs herbeigeschaffte Gewichte stemmen mussten. Unbeobachtet sind die Münchner nur, als unten an der Treppe der Manager Uli Hoeneß die nächste prominente Personalie kommentiert: den Wechsel des ablösefreien Bremers Tim Borowski zur kommenden Saison.
Die Aussichten für Borowski: heiter bis wolkig. Sein Verhältnis zu Klinsmann gilt als nicht völlig problemlos. (© Foto: ddp)
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Das Interesse an der sportlichen Zukunft der Bayern hat Rekordwerte erreicht, seitdem der Klub am vergangenen Freitag Jürgen Klinsmann als künftigen Trainer vorstellte. Und natürlich hört Hoeneß nun nach seiner Ankunft gleich die Frage, wie viel Klinsmann in diesem Transfer stecke. Der zeitliche Zusammenhang sei ein Zufall, behauptet er, "aber Jürgen hat natürlich von der Verpflichtung gewusst und sie begrüßt".
Der bis 2011 gültige Deal ist also fix und werde unterzeichnet, sobald der Mittelfeldspieler auf der Transferliste erscheine, dies räumt Hoeneß ein, nachdem die Bremer am Vorabend die ersten Meldungen über Borowskis Seitenwechsel überraschend bestätigt hatten. "Es kommt eben nicht alle Tage vor, dass ein Nationalspieler ablösefrei ist. Das hat uns schon sehr gereizt", sagt Hoeneß, der nach eigener Aussage lange mit Werder-Sportchef Klaus Allofs telefoniert hat.
Natürlich gerieten gleich die ersten Gerüchte in Umlauf, wonach die Bayern Borowski noch in der Winterpause unter Vertrag nehmen könnten. Zwar konnte man die Bremer Aussagen als grundsätzliche Gesprächsbereitschaft interpretieren ("Sollten die Bayern auf uns zukommen, müssen wir uns Gedanken machen", sagte Allofs), aber dass die Bayern wirklich Gesprächsbedarf anmelden, gilt als wenig wahrscheinlich.
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Es ist aber seltsam, warum die Bayern den borowski holen, denn ihr Mittelfeld ist eigentlich bestens besetzt...
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Ohne auf die Details des Artikels naeher einzugehen sieht man schon, dass die Foren unter der Zeitzensur leiden: Nur wenig user, kaum Diskussionsraum, kaum demokratische kontroversen.
Und die SZ-Cheftetage, anstatt zu reagieren, ingoriert unsere Briefe/Apelle und antwortet mit Loeschen/zensieren von solchen Protesten, die NICHT gegen eine demokratische netiquette verstoessen.
Eine Schande, hier die Mehrheit der user hier auszuschliessen, gerade bei solchen wichtigen Themen.
Der FCB ist der einzige dt. Verein, der international mithalten kann.
Ich hoffe, sehr daß Klinsi dort erfolgreich wird, aber bin mir noch nicht sicher, daß es funktionieren wird.
Und was das Mittelfeld angeht, haben die Bayern in der Tat zu viele Spieler. Ab der nächsten Saison können sich Demichelis, Sosa einen neuen Klub aussuchen.
Auf jeden Fall finde ich es mehr als positiv, daß immer mehr dt. Nationalspieler dort spielen werden. Bayern war immer dann eine internationale Macht, wenn sie mit vielen dt. Spielern aufgelaufen sind. Denn diese Spieler identifizieren sich eher mit dem Verein, als manche Gurke aus dem Ausland wie Santa Cruz, Guerrero, Sosa, den einen Kolumbianer (Namen vergessen) usw. Die meisten Brasilianer haben als Ausnahme diese Regel bestätigt. Elber, Ze Roberto, Lucio, Paulo Sergio haben alles für den Verein gegeben
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