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Olaf Ludwig

Ludwig wechselte 1993 vom Team Panasonic Sportlife zum Team Telekom, für das er am 17. Juli in Montpellier den ersten Etappensieg bei der Tour de France einfahren konnte. Am 29. August wurde er im Einzelrennen bei der Weltmeisterschaft der Profis in Oslo Dritter hinter Lance Armstrong und Miguel Indurain.

1997 erschien seine Autobiographie "Höllenritt auf der Himmelsleiter", herausgegeben durch den Sportjournalisten Helmut Wengel. Darin enthalten sind unter anderem Beiträge von Täve Schur, Eddy Merckx und Mario Kummer. Rückblickend auf seine Karriere meint Ludwig darin:

"Ich bereue nichts. Auch nicht meine Vergangenheit in der DDR, zu der ich stehe. Dem System habe ich meine Ausbildung, meine Förderung und meinen Aufstieg in die Weltspitze des Amateurradsports zu verdanken. Dass wir das System, in dem wir sorgsam behütet, gefördert und auch bewacht wurden, nicht in Frage stellten - wer will uns das im nachhinein vorwerfen? Entscheidend war für mich immer das Menschsein, der Umgang miteinander, die Hilfe untereinander, die Fürsorge des einen für den anderen. Ich habe immer versucht, ICH zu bleiben - ob sportlich, politisch oder privat."

22. Mai 2007, 15:27 2007-05-22 15:27:00

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